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Inno­va­ti­ves Ländle

Vor­arl­berg will For­schung und Inno­va­tion inten­si­ver fördern.

Die Vor­arl­ber­ger Lan­des­re­gie­rung hat eine neue Wis­sen­schafts- und For­schungs­stra­te­gie beschlos­sen. Lan­des­haupt­mann Mar­kus Wall­ner erwar­tet sich davon wich­tige Impulse, um „die gute Posi­tion unter Euro­pas Top­re­gio­nen hal­ten zu können“.
Das Vor­arl­ber­ger Pro-Kopf-Regio­nal­pro­dukt ist im ver­gan­ge­nen Jahr auf rund 40.000 Euro ange­stie­gen und liege damit im inter­na­tio­na­len Spit­zen­feld. Grund­le­gende Fak­to­ren für diese dyna­mi­sche Ent­wick­lung der Wirt­schaft seien Wis­sen­schaft, For­schung und Inno­va­tion, betonte der Landeshauptmann.

Sechs Ziele
Die Wis­sen­schafts- und For­schungs­stra­te­gie Vor­arl­berg 2020+ arbei­tet sechs Ziele her­aus. So will man etwa ein for­schungs­freund­li­che­res Klima im Land auf­bauen und die über­be­trieb­li­chen und außer­uni­ver­si­tä­ren For­schungs­ein­rich­tun­gen ausbauen.
Die F&E‑Ausgaben im Land sol­len einer­seits durch eine bes­sere Aus­nut­zung von Bun­des­för­der­mit­teln, ande­rer­seits durch mehr Zuschüsse des Lan­des wach­sen. Die jähr­lich bei der Fach­hoch­schule Vor­arl­berg für For­schung und Ent­wick­lung ein­ge­setzte Summe soll bis 2020 von der­zeit 3,5 Mio. Euro soll auf vier bis fünf Mio. Euro erhöht wer­den. Gelingt es der FH, diese Mit­tel zur Hälfte von Unter­neh­men zu lukrie­ren, werde das Land die andere Hälfte der Finan­zie­rung über­neh­men, erklärt Wallner.

Mehr Nach­wuchs
Um künf­tig aus­rei­chend qua­li­fi­zier­tes Per­so­nal für die For­schung im Land rekru­tie­ren zu kön­nen, wird die FH auch ihr Stu­di­en­an­ge­bot von der­zeit 1.200 Plät­zen auf 1.500 auf­sto­cken. Zudem sol­len ver­mehrt Dis­ser­ta­ti­ons­mög­lich­kei­ten im Land geschaf­fen werden.
Die F&E‑Quote Vor­arl­bergs lag 2013 bei 1,6 Pro­zent und damit unter dem öster­rei­chi­schen Durch­schnitt von 2,97 Pro­zent. Dies sei zum Groß­teil dar­auf zurück­zu­füh­ren, dass Vor­arl­berg kein Uni­ver­si­täts­stand­ort sei, sagt Wall­ner. Inter­na­tio­nal sehen las­sen könne sich der Anteil der unter­neh­mens­fi­nan­zier­ten For­schung (rund 80 Pro­zent). 2013 lagen die Brut­to­in­lands­aus­ga­ben für For­schung und Ent­wick­lung in Vor­arl­berg bei 243,9 Mio. Euro bezie­hungs­weise 652 Euro pro Kopf. 

Autor: APA-Science/red/stem
23.11.2015

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