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Intel­li­gente Platt­for­men für indus­tri­elle Fertigungsketten

Neue IT-Archi­tek­tu­ren und Soft­ware-Anwen­dun­gen beim Daten­ma­nage­ment ermög­li­chen bei Digi­ta­li­sie­rungs­pro­jek­ten nun auch die ver­netzte Ein­bin­dung älte­rer Maschi­nen. K‑Businesscom setzt in die­sem Kon­text nun für Evva ein umfas­sen­des Pro­jekt um.

Ein wesent­li­cher Eck­pfei­ler bei vie­len betrieb­li­chen Digi­ta­li­sie­rungs­pro­jek­ten ist das ganz­heit­li­che Manage­ment von Daten. Deren intel­li­gente Ver­net­zung kann ein­zelne Pro­zess­ab­läufe opti­mie­ren bis hin zu über­grei­fen­den Wert­schöp­fungs­ket­ten und neuen Geschäfts­mo­del­len. Das gilt inner­halb eines Unter­neh­mens über unter­schied­li­che Abtei­lun­gen oder betriebs­über­grei­fend und das erstreckt sich von effi­zi­en­ten Pro­duk­ti­ons­fer­ti­gun­gen über die auto­ma­ti­sierte Ver­wal­tung der Kun­den­da­ten bis hin zu ziel­ge­nauem Lie­fe­ran­ten­ma­nage­ment mit den ver­bun­de­nen Logistikketten.

Indus­trie, Han­del, Dienst­leis­ter, Gewerbe oder auch Gesund­heits­ein­rich­tun­gen, bran­chen­über­grei­fend sam­meln Unter­neh­men und Insti­tu­tio­nen Daten, berei­ten sie auf und ana­ly­sie­ren sie anschlie­ßend. Im Ergeb­nis zei­gen sich öko­no­mi­schere Pro­zesse, Kos­ten­re­duk­tio­nen oder eine höhere Qua­li­tät der Pro­dukte und Ser­vices. Ein Seg­ment, wo die die punkt­ge­naue Ver­füg­bar­keit von aktu­el­len Daten erfolgs­kri­ti­sche Rele­vanz hat, sind auch indus­tri­elle Fertigungsbetriebe. 

Ver­netzte Sensoren
Ein Bei­spiel für ein Digi­ta­li­sie­rungs­pro­jekt zur intel­li­gen­ten Steue­rung von Pro­duk­ti­ons­pro­zes­sen ist das Unter­neh­men Evva. Der 1919 gegrün­dete Fami­li­en­be­trieb für mecha­ni­sche und elek­tro­ni­sche Zutritts­sys­teme beauf­tragte K‑Businesscom mit der auto­ma­ti­sier­ten Aus­le­sung und Ver­ar­bei­tung von Maschi­nen­da­ten. Ziel­set­zung war eine höhere Effi­zi­enz in der Her­stel­lung und eine ganz­heit­lich gestei­gerte betrieb­li­che Wertschöpfung. 

Das Anfor­de­rungs­pro­fil beinhal­tete ein fle­xi­bles Kon­zept zur digi­ta­len Erfas­sung der Anla­gen­da­ten, wel­ches sich ent­spre­chend leicht an die unter­schied­li­chen Maschi­nen anpas­sen lässt und ein­fach zu betrei­ben ist. Um nun die Daten aus den über die Jahre gewach­se­nen und ent­spre­chend hete­ro­gen Maschi­nen­an­la­gen kon­sis­tent abru­fen, ver­ar­bei­ten und wei­ter­lei­ten zu kön­nen, wur­den soft­ware-gestützte Sen­so­ren in ver­schie­de­nen Berei­chen der maschi­nel­len Pro­duk­ti­ons­stre­cke imple­men­tiert und ver­netzt. Im zwei­ten Schritt wer­den die sodann gewon­nen Daten in einer cloud-basier­ten Daten­bank gespei­chert und struk­tu­riert aufbereitet. 

Daten­bank in der Cloud
„Bei den moder­nen CNC-Maschi­nen von Evva wer­den Daten über spe­zi­elle Soft­ware-Sys­teme wie Open Source Fledge erfasst, die tech­no­lo­gisch auf offe­nen Platt­for­men mit stan­dar­di­sier­ten Schnitt­stel­len beru­hen, soge­nannte Open Plat­form Com­mu­ni­ca­tion“, sagt Tho­mas Nen­ning, Solu­tion Archi­tect bei K‑Businesscom. Ältere Maschi­nen wie­derum wer­den für die Daten­er­fas­sung mit sen­sor­ge­stütz­ten Kop­pe­lun­gen als Inter­net-of-Things-Anwen­dung ausgestattet. 

Alle der­art gesam­mel­ten Daten wer­den sodann agg­re­giert und in die spe­zi­elle Daten­bank in der Cloud von Micro­soft Azure wei­ter­ge­sen­det, um sie dort zu archi­vie­ren und zu visua­li­sie­ren. „Der Proof of Con­cept war für uns ent­schei­dend. Die von K‑Businesscom dafür vor­ge­schla­ge­nen Bau­steine haben opti­mal zu unse­rer Digi­ta­li­sie­rungs­stra­te­gie gepasst, das Pro­jekt wurde End-to-End gedacht und gemacht. Wir haben in die­sem gan­zen Pro­zess eine Menge für unser Unter­neh­men gelernt“, sagt Flo­rian Pau­ker, Pro­jekt­ma­na­ger Digi­ta­li­sie­rung bei Evva. 

Autor: red/czaak
19.09.2022

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