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Intel­li­gente Platt­form­tech­no­lo­gie für moderne E‑Mobilität

Cloud-Dienste erlau­ben die Moder­ni­sie­rung der IT und par­al­lel die Ent­wick­lung neuer Geschäfts­mo­delle. E‑Mobilitätsdienstleister Enio ver­ant­wor­tet Infra­struk­tur und Abrech­nung und Ser­vices an tau­sen­den Lade­stel­len und setzt auf gezielte Cloud-Inno­va­tio­nen von T‑Systems.

Die Men­schen wer­den zuneh­mend mobi­ler und umwelt­be­wuss­ter und das ver­än­dert auch den Anspruch an moderne Ver­kehrs­in­fra­struk­tu­ren. Ein all­tags­taug­li­ches und zukunfts­wei­sen­des Seg­ment für öko­no­mi­sche wie öko­lo­gisch sinn­volle Ver­kehrs­dienste ist die Elek­tro-Mobi­li­tät. Die Viel­falt der Modelle und Reich­wei­ten der Elek­tro­au­tos stei­gen, die Anschaf­fungs­kos­ten sin­ken und dazu kom­men ver­gleichs­weise gerin­gere Verbrauchskosten. 

Gefor­dert und geför­dert ist die Elek­tro­of­fen­sive in nahezu jedem Land in vol­lem Gange und das betrifft ins­be­son­dere auch Unter­neh­men mit eige­nem Fuhr­park. Eine aktu­elle Stu­die des schwe­di­schen Ener­gie­kon­zerns Vat­ten­fall ergab für Deutsch­land etwa, dass bereits rund zwei Drit­tel der befrag­ten Betriebe in ihrem Fuhr­park über E‑Fahrzeuge mit Elek­tro­an­trieb ver­fü­gen, bei jedem zwei­ten Unter­neh­men wer­den Hybrid-Fahr­zeuge genutzt.

Lade­sta­tio­nen für Fuhr­parks bei Betrie­ben, Kom­mu­nen und grö­ße­ren Institutionen
Ein ent­schei­den­der Punkt für Bereit­schaft und Nut­zung von E‑Mobilität ist die Infra­struk­tur für das Auf­la­den der E‑Fahrzeuge und das beinhal­tet sowohl die Ver­füg­bar­keit von Lade­sta­tio­nen als auch die mög­lichst ein­fa­che Nut­zung und Abrech­nung. Das öster­rei­chi­sche Unter­neh­men Enio ent­wi­ckelt und ver­treibt Soft­ware für diese Infra­struk­tur und das inklu­diert auch die Steue­rung und Abrech­nung von damit ver­bun­de­nen Dienst­leis­tun­gen. Unter­neh­men und öffent­li­che Insti­tu­tio­nen nut­zen Anga­ben zufolge an über 5.000 Lade­punk­ten in Zen­tral- und Ost­eu­ropa die Dienste von Enio. 

Rele­vant für eine wei­tere Markt­durch­drin­gung ist ins­be­son­dere der Auf­bau eige­ner Lade­sta­tio­nen für grö­ßere Fuhr­parks bei Betrie­ben, regio­na­len Kom­mu­nen oder grö­ße­ren Insti­tu­tio­nen und dazu gehö­ren Bau­trä­ger, Haus­ver­wal­tun­gen, die Logis­tik­bran­che oder Gara­gen- und Park­platz­be­trei­ber. Die wich­tigste tech­ni­sche Her­aus­for­de­rung beim Laden von immer mehr Elek­tro­au­tos ist die Ver­mei­dung von Strom­spit­zen, die das Netz belas­ten. Dafür braucht es genü­gend Res­sour­cen sei­tens der Ener­gie­ver­sor­ger, Anreize für eine abge­stimmte Nut­zung der Ver­brau­cher aber auch inno­va­tive Tech­no­lo­gien, die ein bedarfs­ori­en­tier­tes, netz­scho­nen­des und umwelt­freund­li­ches Laden ermöglichen. 

Neben Betriebs­steue­rung und Ver­rech­nung auch Ver­ant­wor­tung für Last- und Energiemanagement
Enio bie­tet neben der Betriebs­steue­rung und Ver­rech­nung auch das Last- und Ener­gie­ma­nage­ment an und so ent­stan­den mit der Zeit eine große Anzahl unter­schied­li­cher Appli­ka­tio­nen, die dann ins­be­son­dere in der War­tung hohe Auf­wände ver­ur­sach­ten. Das Unter­neh­men suchte daher nach einer öko­no­mi­sche­ren Lösung, die eine dyna­mi­sche Res­sour­cen­be­reit­stel­lung auch für Last­spit­zen erlaubt und dar­über hin­aus auch bei der Ein­füh­rung neuer Kun­den­ser­vices unterstützt. 

Ebenso gefragt war eine Trans­for­ma­tion der Appli­ka­tio­nen in eine fle­xi­blere Archi­tek­tur für gezielte Kun­den­dienste und soge­nannte Mikro­ser­vices. „Bedarfs­ori­en­tierte Dyna­mik und die fle­xi­ble Nut­zung bei Last­spit­zen sowie eine par­al­lele Ent­wick­lung neuer Dienste unab­hän­gig vom Tages­ge­schäft ent­spre­chen dem Ein­satz­pro­fil moder­ner Cloud-Anwen­dun­gen“, sagt Peter Lenz, Vor­sit­zen­der der Geschäfts­füh­rung von T‑Systems Aus­tria. Zum Ein­satz bei Enio kommt nun die soge­nannte Google-Sove­reign-Cloud von T‑Systems, eine spe­zi­elle Ent­wick­lung für sen­si­ble Daten.

Ska­lie­rung und Sicherheit
Die dyna­mi­schen Appli­ka­ti­ons­dienste wer­den nun auf Basis einer Con­tai­ner­platt­form in der Public Cloud betrie­ben. Zur Unter­stüt­zung der Ent­wick­lung der Dienste kom­men bei Enio auch eigene Auto­ma­ti­sie­rungs­tools zum Ein­satz, soge­nannte Con­ti­nuous Deploy­ments (CDs), die final eine ver­bes­serte Bereit­stel­lung der Soft­ware gewähr­leis­ten. Das erstreckt sich von der Inte­gra­ti­ons- und Test­phase bis hin zur Bereit­stel­lung und Implementierung. 

„Die Vor­teile der T‑Systems Sove­reign Cloud lie­gen in der Fle­xi­bi­li­sie­rung und ein­fa­chen Ska­lie­rung des Busi­ness­mo­dells, in der höhe­ren Aus­fall­si­cher­heit, in kür­ze­ren Release­zy­klen und in der DSGVO-kon­for­men Ver­ar­bei­tung und Spei­che­rung unse­rer sen­si­blen Kun­den­da­ten“, sagt Michael Vik­tor Fischer, CEO von ENIO. Zudem bie­tet diese Cloud-Lösung volle Kostentrans¬parenz durch ein Pay-as-Use-Preis­mo­dell“, betont Fischer.

Autor: red/czaak
11.04.2023

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