Zum Inhalt
© Infineon

Inter­na­tio­na­ler Schul­ter­schluss gegen Klimakrise

Digi­ta­li­sie­rung und Öko­no­mie und Nach­hal­tig­keit. Infi­neon star­tet EU-Pro­jekte für Leis­tungs­elek­tro­nik und Künst­li­che Intel­li­genz. 98 Part­ner und 130 Mil­lio­nen Euro Forschungsvolumen. 

Mit dem soge­nann­ten „Green Deal“ hat die Euro­päi­sche Union das Ziel, die EU bis 2050 zum ers­ten kli­ma­neu­tra­len Kon­ti­nent zu machen. Um das zu errei­chen, braucht es intel­li­gente, emis­si­ons­arme Tech­no­lo­gien mit einer inno­va­ti­ons­star­ken, wett­be­werbs­fähi­gen und nach­hal­ti­gen Indus­trie in Europa. For­schung und Inno­va­tion bei Schritt­ma­cher­tech­no­lo­gien wie der Leis­tungs­elek­tro­nik sind dabei entscheidend. 

Infi­neon star­tet nun in Vil­lach zwei euro­päi­sche For­schungs­pro­jekte und ver­spricht sich dabei auch eine ent­spre­chende Schub­kraft zur Bewäl­ti­gung der Kli­ma­krise. Im Pro­jekt „ALL2GaN“ (Afforda­ble smart GaN IC solu­ti­ons for gree­ner appli­ca­ti­ons), geht es um leicht inte­grier­bare Ener­gie­spar­chips aus Gal­li­um­ni­trid. Sie haben das Poten­zial, die Ener­gie­ef­fi­zi­enz um 30 Pro­zent in einer Viel­zahl von Anwen­dun­gen zu ver­bes­sern und damit welt­weit hoch­ge­rech­net 218 Mil­lio­nen Ton­nen CO2 ein­zu­spa­ren, so Infi­neon in einer Aussendung. 

Inves­ti­tio­nen in Schlüs­sel­tech­no­lo­gien essenziell
Das zweite Pro­jekt „AIMS5.0“ fokus­siert sich auf Künst­li­che Intel­li­genz (KI), um bran­chen­über­grei­fend eine res­sour­cen­ef­fi­zi­ente Fer­ti­gung zu schaf­fen und auch über­grei­fende Wert­schöp­fungs­pro­zesse und Lie­fer­ket­ten zu opti­mie­ren. Die auf drei Jahre aus­ge­leg­ten Pro­jekte mit einem Gesamt­vo­lu­men von 130 Mil­lio­nen Euro ver­ei­nen 98 Part­ner aus 18 Län­dern. Die Gel­der kom­men aus Indus­trie, För­de­run­gen der ein­zel­nen betei­lig­ten Län­der und aus dem euro­päi­schen For­schungs­pro­gramm „Key Digi­tal Technologies“.

„Für das Errei­chen der Kli­ma­ziele sind Inves­ti­tio­nen in Schlüs­sel­tech­no­lo­gien essen­zi­ell. Das geht über for­schungs­ori­en­tierte Koope­ra­tion mit den bes­ten Part­nern und Inno­va­tio­nen mit ech­ter Wir­kung“, erläu­tert Sabine Her­lit­schka, Vor­stands­vor­sit­zende Infi­neon Tech­no­lo­gies Aus­tria. „Hoch­ge­rech­net ergibt sich allein hier ein Ein­spa­rungs­po­ten­zial von 218 Mil­lio­nen Ton­nen CO2. Gemein­sam kön­nen wir schnel­ler nach­hal­tige Pro­dukte und Pro­zesse ent­wi­ckeln und ent­schei­dend zur Dekar­bo­ni­sie­rung und Digi­ta­li­sie­rung bei­tra­gen“, betont die Infi­neon Chefin.

Autor: red/cc
26.05.2023

Weitere aktuelle Artikel

Anwen­dun­gen im Welt­raum, in der Hoch­en­er­gie­phy­sik oder für Quan­ten­com­pu­ter. Her­kömm­li­che Elek­tro­nik ver­sagt bei Tem­pe­ra­tu­ren knapp über dem abso­lu­ten Null­punkt. Die TU Wien ent­wi­ckelt nun einen Weg über adap­tive Transistoren. Elek­tro­nik kann Pro­bleme bekom­men, wenn sie zu heiß wird, siehe etwa ent­spre­chende Aus­fälle bei der Küh­lung eines Lap­tops. Elek­tro­ni­sche Schal­tun­gen kön­nen aber auch bei extre­mer Kälte […]
AIT ent­wi­ckelt neu­ar­tige Bio­sen­so­ren für prä­zi­sere Dia­gnos­tik von Blut­pro­ben. Gegen­über bis­he­ri­gen Ver­fah­ren soll neue Vari­ante zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen für medi­zi­ni­sche Beur­tei­lung brin­gen und weni­ger res­sour­cen­in­ten­siv sein.  Die soge­nannte „Liquid Bio­psy“ gilt in der moder­nen Medi­zin als gro­ßer Fort­schritt. Diese Form der Unter­su­chung kann Gewe­be­ana­ly­sen ergän­zen und zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen für die medi­zi­ni­sche Beur­tei­lung sowie wert­volle Rück­schlüsse für die […]
Med Uni Inns­bruck lei­tet inter­na­tio­nale Zulas­sungs­stu­die einer neuen The­ra­pie von Par­kin­son mit Wirk­stoff Pra­si­ne­zu­mab. Aktu­elle Ergeb­nisse der kli­ni­schen Phase II-Stu­die als Basis für erste „Par­kin­son-Imp­fung“ nun im renom­mier­ten Fach­jour­nal The Lan­cet veröffentlicht. Par­kin­son gehört zu den am schnells­ten zuneh­men­den Krank­hei­ten. Welt­weit lei­den daran rund 20 Mil­lio­nen Men­schen, bis 20250 sol­len es über 25 Mil­lio­nen sein. […]
Insti­tut für Demo­gra­phie der ÖAW ent­wi­ckelt neues Gebur­ten­ba­ro­me­ter für umfas­sende Ana­ly­sen zur Fer­ti­li­tät in Öster­reich. Immer mehr Frauen wol­len kin­der­los blei­ben, Zwei-Kind-Fami­lien häu­figs­tes Modell, Trend zu spä­ter Mut­ter­schaft, ältere Väter mit jün­ge­ren Partnerinnen. Das neue Gebur­ten­ba­ro­me­ter des Insti­tuts für Demo­gra­phie der Öster­rei­chi­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten ermög­licht viel­fäl­tige und umfas­sende Ana­ly­sen von aktu­el­len Daten zur Fer­ti­li­tät […]
Mit Hilfe von Was­ser kön­nen bestimmte Mine­ra­lien schäd­li­ches CO2 aus der Atmo­sphäre holen und rasch in fes­tes Car­bo­nat umwan­deln. Die TU Wien konnte die­sen mine­ra­lo­gi­schen Mecha­nis­mus nun nachweisen. Steine kön­nen Koh­len­di­oxid bin­den – und das weit­aus schnel­ler als bis­her bekannt und ange­nom­men. Bis dato wur­den lang­wie­rige und ent­spre­chend lang­same Pro­zesse für die Umwand­lung von CO2 in […]
magnifier
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram