
„Internet der Dinge“
… bringt Supply-Chain- und Logistik-Branche enormes Wachstumspotential.
Der aktuelle Trend Report von DHL und Cisco sieht erhebliches Potenzial für größere Effizienz und Transparenz entlang der Wertschöpfungskette in Unternehmen. Neue Vernetzungen können innerhalb der nächsten zehn Jahre insgesamt rund acht Billionen US-Dollar generieren.
Der weltweit führende Logistikanbieter DHL, ein Unternehmen der Deutschen Post und der globale IT-Anbieter Cisco haben anlässlich der DHL Global Technology Conference in Dubai gemeinsam einen neuen Trend Report zum Thema „Internet der Dinge“ (Internet of Things) veröffentlicht.
Gemeinsames Innovationsprojekt
DHL und Cisco Consulting Services arbeiten aktuell an einem gemeinsamen Innovationsprojekt für die Lagerhaltung : Die WLAN-Standortdaten ausgewählter Geräte in einem Lager werden hierfür in nahezu Echtzeit analysiert um schnellere Entscheidungen über ihren optimalen Einsatz zu treffen.
„Bei Deutsche Post DHL Group sind wir fest von den positiven Kräften des globalen Handels überzeugt. Allerdings zeigen unsere Daten, dass sich die globale Vernetzung noch immer auf einem überraschend niedrigen Niveau bewegt,“ so Ken Allen, CEO DHL Express und Vorstand der Deutschen Post DHL Group.
„Es besteht für zahlreiche Länder ein enormes Potenzial, ihre Vernetzung zu intensivieren und durch Handel, Integration und neue Technologien den Wohlstand zu erhöhen. Gerade das Internet der Dinge wird diesen globalen Wandel vorantreiben,“ so Allen weiter.
50 Milliarden Geräte mit Internet verbunden
Der Trend Report geht davon aus, dass bis zum Jahr 2020 rund 50 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden sein werden — derzeit sind rund 15 Milliarden Gegenstände vernetzt. Dadurch entsteht ein enormes Potenzial, denn das Internet kann seinen Anwendungsbereich im Warenlager, beim Warentransport und in der gesamten Supply Chain weiter ausdehnen.
Somit wird das Internet der Dinge für Unternehmen mit intensiven Supply-Chain- oder Logistikprozessen weitreichende Folgen haben, angefangen von einer ganzen Reihe neuer Lieferoptionen auf der sogenannten „letzten Meile“ bis hin zu effizienteren Lager- und Frachttransportprozessen.