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Jen­seits von Triple-Play

Exper­ten­kom­men­tar Chris­tian Bauer, Tele­kom Austria.

Die IP-Revo­lu­tion ist über einem Jahr­zehnt in vol­lem Gang. Trei­ber die­ses Para­dig­men­wech­sels sind tech­no­lo­gi­sche Inno­va­tio­nen, die Ser­vices aus Tele­kom­mu­ni­ka­tion, Soft­ware- und Unter­hal­tungs­in­dus­trie auf Basis von Breit­band sowie Inter­net zu kon­ver­gen­ten All-in-One Lösun­gen ver­schmel­zen. Par­al­lel zu dien Ver­än­de­run­gen bil­de­ten Nut­zer neue Ver­hal­tens­er­war­tun­gen in Rich­tung per­so­na­li­sierte Services.
Zugang zu Infor­ma­tion, Enter­tain­ment und eCom­merce und Echt­zeit-Kom­mu­ni­ka­tion zu jeder Zeit und von über­all gerie­ten in kur­zer Zeit zum unver­rück­ba­ren Anspruchs­ni­veau unse­rer­Ge­sell­schaft, dem sich Car­rier und Ser­vice-Pro­vi­der als neuer Her­aus­for­de­rung mit ihren Infra­struk­tu­ren und Pro­dukt­port­foli stel­len mussten.
Was im über­hitz­ten Wett­be­werb zwi­schen IKT-Anbie­tern mit der Auf­rüs­tung der Ange­bots­pa­lette zu Tri­ple und Qua­dru­ple Play Bund­les begann, mar­kierte den Ein­stieg in das Zeit­al­ter der IP-Trans­for­ma­tion. Die Nut­zung des uni­ver­sel­len Pro­to­kolls zur Ver­tei­lung von TV-Inhal­ten und Bewegt­bild sorgte für erste mas­sive Neu­aus­rich­tun­gen der bestehen­den Netzwerk-Architekturen.
In einer zwei­ten Phase wer­den in Zukunft die Sprach­dienste in diese Welt der Soft-Swit­ches und Multi-Ser­vice Nodes migrie­ren. Auch das bedeu­tet nur eine Zwi­schen­stufe auf dem Weg in eine durch­ge­hende IP-Welt mit wei­ten Mög­lich­kei­ten kom­mer­zi­el­ler Nutzbarmachung.
Wor­auf es bei die­sem Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess zen­tral dank­om­men wird : Dass die IKT-Car­rier zu einem völ­lig ande­ren Busi­ness­mo­del fin­den. Durch Eta­blie­rung einer offe­nen, gleich­zei­tig kon­trol­lier­ten IP-Platt­form kann eine neue Wert­schöp­fungs­kette ent­ste­hen, an der Third Par­ties wie Ent­wick­ler von Schnitt­stel­len und Appli­ka­tio­nen und Con­tent-Pro­vi­der par­ti­zi­pie­ren, die Inno­va­tion in Gang hal­ten, Kun­den­wün­sche adres­sie­ren und höchs­ten IP-Traf­fic gene­rie­ren. Nur ein kol­la­bo­ra­ti­ves IP-Eco­sys­tem kann ver­hin­dern, dass IKT-Car­rier in weni­gen Jah­ren auf die Rolle eines Bit-Trans­por­teurs redu­ziert werden.

Zur Per­son :
Chris­tian Bauer ist Lei­ter Busi­ness Mar­ke­ting bei A1 Tele­kom Austria

Autor:
25.03.2011

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