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Kal­ku­lierte Sicherheit

Die Viel­falt der Zah­lungs­mög­lich­kei­ten ist für Inter­net­händ­ler ein Schlüs­sel zum Erfolg. Diese Viel­falt zu redu­zie­ren und nur auf die aller­si­chers­ten Zah­lungs­for­men zu set­zen ist eine frag­wür­dige Strategie.

Man kann es mit allem zu weit trei­ben – selbst mit der Sci­her­heit. Auch wenn die sichere Abwick­lung des Bezahl­vor­gangs im Web sehr hohe Prio­ri­tät hat, müsse man doch dif­fe­ren­zie­ren. „Wenn ich nur die aller­si­chers­ten Zah­lungs­mit­tel in mei­nem Web­shop zulasse, geht das zu Las­ten der Umsätze“, sagt Roland Toch, Wire­card CEE, „man­che Sicher­heits­exper­ten raten den Online­händ­lern nur auf wenige, sehr sichere Zah­lungs­mit­tel zu set­zen. Damit schließt man aber viele Kauf­in­ter­es­sierte von Vor­her­ein aus.“

Indi­vi­du­elle Strategie
Bei regis­trier­ten Kun­den, die schon öfter bei die­sem Händ­ler ein­ge­kauft haben, etwa mit Kre­dit­karte und 3D Secure, spre­che nichts dage­gen, ein als ver­gleichs­weise unsi­cher ein­ge­stuf­tes Zah­lungs­ver­fah­ren ein­zu­set­zen. Umge­kehrt sollte der Händ­ler Kun­den, die in der Ver­gan­gen­heit zah­lungs­un­wil­lig waren, Online­ban­king-Sys­teme wie SOFORT Über­wei­sung oder eps Online-Über­wei­sung, anbie­ten, emp­fiehlt Toch : „Denn wenn der Kunde ein­mal nicht zah­len konnte, bedeu­tet das ja noch lange nicht, dass er auch dies­mal kein Geld am Konto hat.“

Autor:
29.03.2013

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