Zum Inhalt

Kapsch Busi­ness­Com Wachs­tums­stra­te­gie durch ICT-Stu­die bestätigt

CEE-Län­der ver­zeich­nen nach­hal­tige Inves­ti­tio­nen in moderne ICT-Technologien.

Die Aus­ga­ben für IT haben in Öster­reich, den Län­dern der CEE-Region und in der Tür­kei sta­bile Wachs­tums­ra­ten. Eine umfang­rei­che Stu­die im Auf­trag von Kapsch Busi­ness­Com als füh­ren­der ICT-Ser­vice­part­ner die­ser Region zeigt, dass die IT-Bud­gets der Unter­neh­men in den nächs­ten drei Jah­ren wei­ter wach­sen wer­den. Rund 40 Pro­zent der 885 befrag­ten IT-Lei­ter gehen von Stei­ge­run­gen aus, rund 35 Pro­zent haben in den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren ihre IT-Bud­gets erhöht und knapp 60 Pro­zent wer­den die Aus­ga­ben für IT-Sicher­heit steigen.

Starke Zukunftsmärkte

In schwä­che­ren Volks­wirt­schaf­ten sind die pro­gnos­ti­zier­ten Zuwächse ten­den­zi­ell höher. Bei dem von Kapsch ent­wi­ckel­ten „ICT Mar­ket Rea­di­ness Index“, der die aktu­elle Per­for­mance der ein­zel­nen Län­der ver­gleicht, liegt Öster­reich gleich­auf mit Tsche­chien an der ers­ten Stelle. Bei den Pro­gno­sen für die Zukunft ist Polen bereits auf dem ers­ten Platz. Rumä­nien teilt sich den zwei­ten Platz mit Österreich.
„IT und Tele­kom­mu­ni­ka­tion sind nicht nur wich­tige Ele­mente für Moder­ni­sie­rung und Effi­zi­enz­stei­ge­rung von Unter­neh­men, die Bran­che ist mit ihrer posi­ti­ven Dyna­mik auch ein bedeu­ten­der Wachs­tums­trei­ber für die Gesamt­wirt­schaft“, betont Jochen Boren­ich, COO von Kapsch BusinessCom. 

Umfang­rei­che Studienparameter

Kapsch hat 885 IT-Mana­ger in sie­ben Län­dern (Öster­reich, Polen, Rumä­nien, Slo­wa­kei, Tsche­chien, Tür­kei und Ungarn) zur Ent­wick­lung ihrer Bud­gets und zu ihrer Ein­schät­zung ver­schie­de­ner ICT-Chal­lenges befra­gen las­sen. Die nun vor­lie­gende Stu­die „ICT-Busi­ness-Trends & Chal­lenges“ wurde vom inter­na­tio­nal täti­gen Markt­ana­lyse- und Bera­tungs­un­ter­neh­men Pierre Audoin Con­sul­tants (PAC) durch­ge­führt. Sie bringt sehr detail­lierte und wert­volle Erkennt­nisse, die Kapsch beim kon­ti­nu­ier­li­chen Aus­bau der Akti­vi­tä­ten in den CEE-Län­dern nut­zen kann.
„Die Stu­die bestä­tigt, dass die Bran­che wei­ter­hin Umsatz­zu­wächse ver­zeich­nen wird. Ein Ergeb­nis ist dabei beson­ders inter­es­sant : Die befrag­ten Unter­neh­men geben in vie­len Berei­chen, wie etwa bei Out­sour­cing, Anbie­tern mit star­ker loka­ler Prä­senz den Vor­zug gegen­über inter­na­tio­na­len Unter­neh­men. Das bestä­tigt unsere Stra­te­gie für diese Län­der, bei der wir ähn­lich vor­ge­hen wie in Öster­reich“, so Jochen Boren­ich wei­ter. Im Wachs­tums­markt Rumä­nien zählt Kapsch bereits zu den Top 3 Sys­tem­in­te­gra­to­ren und ist im Jah­res­ver­gleich um etwa 40 Pro­zent gewachsen.

Nach­hal­tige CEE-Wachstumsstrategie

Erst 2011 hat Kapsch Busi­ness­Com mit dem Kauf des rumä­ni­schen IT-Ser­vice Pro­vi­der Squa­rio Manage­ment die Prä­senz im rumä­ni­schen Markt groß aus­ge­baut und konnte in den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren ins­be­son­dere im Gesund­heits-Bereich (e‑Health), bei Ban­ken und Ver­si­che­run­gen und bei zahl­rei­chen öster­rei­chi­schen Unter­neh­men wie zum Bei­spiel der OMV punkten.
Auch in Ungarn ent­wi­ckelt sich das Geschäft sehr posi­tiv. Der Fokus liegt auf Netz­werk- und Voice-Pro­jek­ten. Kun­den sind hier vor allem Ener­gie­ver­sor­ger sowie die öffent­li­che Hand. Neue Märkte in CEE sol­len über lokale Part­ner erschlos­sen wer­den oder auch über Zukäufe, wie dies etwa in Tsche­chien durch die Inte­gra­tion von Data Sto­rage. (Spe­zia­list für Daten-Archi­vie­rung, Back-Up und Dis­as­ter Reco­very) 2013 gesche­hen ist. Detail­lierte Kennt­nis der loka­len Gege­ben­hei­ten und Bedürf­nisse ist dabei ebenso wich­tig wie das Know-how für den Ein­satz neu­es­ter Technologien. 
ICT Mar­ket Deve­lo­p­ment Index : Schwä­chere Volks­wirt­schaf­ten holen auf „Die ICT-Chal­lenges sind in allen Märk­ten weit­ge­hend gleich. Die Stra­te­gien, um die Her­aus­for­de­run­gen zu meis­tern, sind aber durch­aus unter­schied­lich. Polen hat etwa einen Best­wert bei Plä­nen zur Nut­zung von Cloud Ser­vices und in Summe gute Werte in fast allen Kate­go­rien. Rumä­nien hat die meis­ten Punkte bei den Bud­get­pro­gno­sen und bei den Plä­nen zu ‘Bring your own device’. Damit lie­gen diese Län­der in etwa gleich­auf mit Öster­reich, das aller­dings ins­ge­samt deut­lich bes­sere Wirt­schafts­da­ten hat“, erläu­tert Ste­phan Kai­ser, Mit­glied der Geschäfts­lei­tung der Pierre Audoin Con­sul­tants (PAC), die Studien-Ergebnisse.

Wachs­tums­po­ten­tial Cloud

Erst 27 Pro­zent set­zen auf Cloud Ser­vices, aber bereits 46 Pro­zent auf Vir­tua­li­sie­rung Vir­tua­li­sie­rung der IT ist mitt­ler­weile sehr weit ver­brei­tet. Ins­ge­samt set­zen 46 Pro­zent der Befra­gen auf der­ar­tige Lösun­gen. Der Schwer­punkt liegt auf Vir­tua­li­sie­rung von Ser­vern und Daten­cen­tern. Knapp 90 Pro­zent aller Unter­neh­men, die Vir­tua­li­sie­rung nut­zen, set­zen diese Mög­lich­kei­ten ein. Die Tür­kei sticht mit einem beson­ders hohen Wert von 73 Pro­zent bei Desk­top-Vir­tua­li­sie­rung her­vor. Der Durch­schnitt liegt bei 49 Prozent.
Im Bereich von Cloud Com­pu­ting gibt es noch gro­ßes Poten­zial : Im Schnitt set­zen 27 Pro­zent der Befrag­ten Cloud Ser­vices ein. Den höchs­ten Wert erzie­len dabei mit 46 Pro­zent pri­vate Clouds loka­ler Anbie­ter. Tsche­chien und Rumä­nien haben die ver­gleichs­weise größ­ten Anteile ihrer IT in die Cloud gelegt. Hier haben 32 bzw. 24 Pro­zent ange­ge­ben, „stark“ auf die Cloud zu set­zen. Pläne für eine Migra­tion in die Cloud sind am stärks­ten in Polen vor­han­den. Hier liegt der Wert mit 30 Pro­zent deut­lich über dem Schnitt von 24 Prozent.

Regio­nale Anbie­ter für Outsourcing 
Von den ins­ge­samt 44 Pro­zent der Unter­neh­men, die IT-Dienst­leis­tun­gen out­sour­cen, ver­trauen knapp drei Vier­tel (72 Pro­zent) auf lokale Anbie­ter. Die Zufrie­den­heit mit den Out­sour­cing-Part­nern ist ins­ge­samt sehr gut. Im Schnitt sind 22 Pro­zent sogar „sehr zufrie­den“. Die Haupt­ar­gu­mente für Out­sour­cing sehen die IT-Lei­ter in den erziel­ba­ren Qua­li­täts­ver­bes­se­run­gen (42 Pro­zent „starke Zustim­mung“, 37 Pro­zent „Zustim­mung“).

Uni­fied Com­mu­ni­ca­ti­ons und Videoconferencing
Starke regio­nale Unter­schiede Beim Ein­satz von Col­la­bo­ra­tion-Tools sind starke regio­nale Unter­schiede fest­stell­bar. Wäh­rend im Schnitt 27 Pro­zent ange­ben, bereits Uni­fied Com­mu­ni­ca­ti­ons ein­zu­set­zen, liegt der Wert in der Tür­kei nur bei 17 Pro­zent. Das Haupt­ar­gu­ment für Uni­fied Com­mu­ni­ca­ti­ons liegt in der Ver­bes­se­rung der Koope­ra­tion inner­halb des Unter­neh­mens (53 Pro­zent „Zustim­mung“). Bei Video­con­fe­ren­cing ist die regio­nale Schwan­kungs­breite beson­ders groß. Am stärks­ten ist es in Öster­reich ver­brei­tet (46 Pro­zent), am gerings­ten in der Slo­wa­kei (25 Pro­zent). Der Durch­schnitts­wert liegt bei 35 Prozent. 

Dif­fe­ren­zie­run­gen bei Big Data
Nur 21 Pro­zent nut­zen das Poten­zial von Enter­prise Search. Zwar gehen die Unter­neh­men von einem star­ken Wachs­tum der Daten­men­gen aus, die sie ver­ar­bei­ten müs­sen, aller­dings wer­den noch kaum Tools ein­ge­setzt, um sie effi­zi­en­ter zu nut­zen. Nur 21 Pro­zent der Befrag­ten ver­wen­den Lösun­gen für die struk­tu­rierte Suche in ihren Unter­neh­mens­da­ten. Am wei­tes­ten sind der­ar­tige Tools in der Slo­wa­kei ver­brei­tet (29 Pro­zent). Als wich­tigs­tes Argu­ment für den Ein­satz wird der schnel­lere Zugang zu Infor­ma­tio­nen genannt.

Secu­rity-Aus­ga­ben steigen
Externe Audits nach wie vor eher unüb­lich, Aus­ga­ben für Secu­rity stei­gen 38 Pro­zent sind davon über­zeugt, die best­mög­li­chen Lösun­gen gegen externe Angriffe bzw. Down­ti­mes und Daten­ver­lust (37 Pro­zent) ein­zu­set­zen. Aus den Ant­wor­ten auf die Frage, ob die Unter­neh­men ihre Sys­teme durch externe Exper­ten über­prü­fen las­sen, lässt sich aber gro­ßes Poten­zial ablei­ten. In Öster­reich haben 57 Pro­zent ein der­ar­ti­ges Audit in den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren machen las­sen. In der Slo­wa­kei liegt die Marke bei 34 Pro­zent und damit deut­lich unter dem Durch­schnitt von 46 Pro­zent. 56 Pro­zent der Befrag­ten gehen davon aus, dass sie in den nächs­ten drei Jah­ren mehr Geld für Secu­rity aus­ge­ben werden. 

Mobi­lity mit Auflagen
Nur für aus­ge­wählte Mit­ar­bei­ter, Rumä­nien ist das künf­tige BYOD-Land (BYOD, Bring your own device), Von den durch­schnitt­lich 42 Pro­zent, die mobi­len Zugriff auf IT-Anwen­dun­gen bie­ten, die über E‑Mail hin­aus­ge­hen, las­sen dies nur elf Pro­zent für alle Mit­ar­bei­ter zu. Öster­reich und Tsche­chien lie­gen in der Gesamt­wer­tung mit 58 bzw. 52 Pro­zent vorne. In vie­len Fäl­len dürfte die ableh­nende Hal­tung darin lie­gen, dass die ent­spre­chen­den Struk­tu­ren und Pro­zesse in den Unter­neh­men noch nicht vor­han­den sind. Die Vor­teile wer­den jeden­falls klar darin erkannt, dass Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter ihre täg­li­chen Auf­ga­ben bes­ser erfül­len kön­nen (91 Pro­zent Zustimmung).
Wenn es darum geht, auch eigene Smart­phones oder Tablets zur Erle­di­gung des Jobs zu ver­wen­den BOYD dann liegt wie­derum Öster­reich mit 36 Pro­zent vorne (Durch­schnitt 25 Pro­zent). Rumä­nien dürfte in den nächs­ten Jah­ren aber mas­siv auf­ho­len. Schon jetzt ist diese Mög­lich­keit bei 29 Pro­zent gege­ben, und 20 Pro­zent pla­nen, diese in den nächs­ten drei Jah­ren ein­zu­füh­ren. Im Durch­schnitt möch­ten es nur 14 Prozent.

Die Studie 

Für die Stu­die „ICT-Busi­ness-Trends & Chal­lenges“ wur­den Fra­gen zur Ope­ra­tio­na­li­sie­rung der von Kapsch Busi­ness­Com iden­ti­fi­zier­ten ICT-Chal­lenges ent­wi­ckelt mit den Schwer­punk­ten : Cloud Com­pu­ting & Vir­tua­liza­tion, Col­la­bo­ra­tion, Big Data, Mobi­lity & Con­su­me­riza­tion sowie Security.
In einer com­pu­ter­ge­stütz­ten Tele­fon­um­frage (CATI), durch­ge­führt vom Markt­ana­lyse- und Bera­tungs­un­ter­neh­men Pierre Audoin Con­sul­tants (PAC), wur­den 885 IT-Ver­ant­wort­li­che in Öster­reich, Tsche­chien, Ungarn, Rumä­nien, Polen, der Slo­wa­kei, Ungarn und der Tür­kei befragt. Befra­gungs­zeit­raum war Okto­ber bis Dezem­ber 2013. Für die Berech­nung der Indi­zes wur­den die Pro­zent­werte der posi­ti­ven Ant­wor­ten auf die jewei­li­gen Fra­gen her­an­ge­zo­gen, je Land gereiht und nach einem Punk­te­sys­tem bewer­tet (7 Punkte für Rang 1 und 1 Punkt für Rang 7).
Die Prä­sen­ta­tion der Stu­die sind abruf­bar unter : http://bit.ly/1j2ijwK

hello world!
Autor:
14.02.2014

Weitere aktuelle Artikel

Digi­tale Sou­ve­rä­ni­tät galt lange als poli­ti­sches Schlag­wort. Inzwi­schen ist sie für Unter­neh­men ope­ra­tive Rea­li­tät. Ein Exper­ten­kom­men­tar von Robin Schmeis­ser, Geschäfts­füh­rer von Faba­soft Contracts. Mit der rasant stei­gen­den Ver­brei­tung von künst­li­cher Intel­li­genz (KI), wach­sen­den Cloud-Abhän­gig­kei­ten und zuneh­men­dem regu­la­to­ri­schem Druck stellt sich eine unbe­queme Frage : Wie viel Kon­trolle haben Unter­neh­men noch über ihre Daten, Sys­teme und digi­ta­len […]
2024 wur­den in Öster­reich mehr Unter­neh­men gegrün­det. Fast 90 Pro­zent der Start-Ups kom­men aus den Berei­chen Dienst­leis­tung und Han­del und die über­wie­gende Mehr­heit sind Klein(st)unternehmen. Exakt 39.554 neue Betriebe wur­den laut Sta­tis­tik Aus­tria im Jahr 2024 in Öster­reich gegrün­det. Das ist eine Stei­ge­rung um rund fünf Pro­zent gegen­über 2023 als Vor­jahr. Für das Jahr 2025 lie­gen […]
US-Tech-Kon­zerne bauen Domi­nanz an den Welt­bör­sen wei­ter aus. KI-Boom treibt Bewer­tun­gen auf neue Rekorde. Nvi­dia, Alpha­bet und Apple aktu­ell als höchst­be­wer­tete Unter­neh­men. 36 Tech-Com­pa­nies unter Top 100. Kein euro­päi­sches Unter­neh­men unter den Top 10.  Die wert­volls­ten bör­sen­no­tier­ten Unter­neh­men der Welt haben ihren Markt­wert im ers­ten Halb­jahr 2026 erneut kräf­tig gestei­gert, und das, trotz geo­po­li­ti­scher Span­nun­gen, Kon­junk­tur­flaute […]
Land NÖ stärkt regio­nale Betriebe mit wei­te­ren Inves­ti­tio­nen. NÖBEG inves­tiert wei­tere 5 Mil­lio­nen Euro in kleine und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men und sichert damit auch über 250 Arbeits­plätze. Gesam­tes aktu­el­les Invest­vo­lu­men in Höhe von 15 Mil­lio­nen Euro. Die Nie­der­ös­ter­rei­chi­sche Lan­des­re­gie­rung hat soeben stille Betei­li­gun­gen der NÖ Bürg­schaf­ten und Betei­li­gun­gen GmbH (NÖBEG) für sechs nie­der­ös­ter­rei­chi­sche Unter­neh­men im Aus­maß von rund […]
Fis­kal­rat kri­ti­siert Bud­get­si­tua­tion. Kon­so­li­die­rungs­pfad klar ver­fehlt. Defi­zit bis 2030 wei­ter über drei Pro­zent­grenze des BIP. Keine Struk­tur­re­for­men. Ergeb­nis­lose Reform­part­ner­schaft mit Län­dern und Gemein­den. Keine Kri­sen­re­si­li­enz und wachs­tums­ori­en­tierte Maßnahmen. Die öster­rei­chi­sche Bun­des­re­gie­rung in Per­son von Finanz­mi­nis­ter Mar­kus Mar­ter­bauer hat kürz­lich ihr Dop­pel­bud­get für die Jahre 2027 und 2028 ver­öf­fent­licht. Nun hat der öster­rei­chi­sche Fis­kal­rat seine ent­spre­chende […]
magnifier
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram