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Kehr­seite der Content-Medaille

Die “Mobile Revo­lu­tion” hat ihre Ver­spre­chen wahr gemacht : Nahezu jede Infor­ma­tion ist über­all und jeder­zeit verfügbar. 

Mitt­ler­weile hat man selbst bei fünf Minu­ten War­te­zeit an der Bus­hal­te­stelle via Smart­phone zu mehr Infor­ma­tio­nen Zugang als noch vor nicht allzu lan­ger Zeit bei einem Besuch in der Nationalbibliothek.
Aller­dings : Die Tech­no­lo­gie hat gleich­zei­tig dazu geführt, dass in jeder Lebens­si­tua­tion auch Inhalt pro­du­ziert wer­den kann. Der eigene Blog um einen Gedan­ken erwei­tert, ein Pos­ting auf einer Social-Media-Appli­ka­tion ver­fasst, und dane­ben noch ein paar Fotos in die Cloud hoch­ge­la­den — auch das ist geschafft, bevor der Bus seine Türen öffnet.
Was das bedeu­tet, erkennt auch jeder pri­vate User, wenn er bemerkt, wie viele Bil­der mitt­ler­weile von einer Urlaubs­wo­che mit­ge­bracht wer­den. Die Flut an Inhal­ten steigt expo­nen­ti­ell, und diese Masse an “Con­tent” hat längst auch seine chao­tisch-unüber­sicht­li­chen Seiten.

Was für pri­vate User zählt, wird für Unter­neh­men eine stän­dig grö­ßere Her­aus­for­de­rung und führt zur Frage : Wie struk­tu­riere ich meine Daten so, dass nicht Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit, son­dern tat­säch­lich ein pro­duk­ti­ver Nut­zen erzeugt wird ?
Medi­en­häu­ser sind dabei beson­ders gefor­dert und arbei­ten inten­siv an Con­tent-Manage­ment-Sys­te­men, die den ohne­hin immer in Zeit­not befind­li­chen Redak­teu­ren dabei hel­fen, die gewünschte Inhalte sinn­voll dar­zu­stel­len. “Habe ich alle Infor­ma­tio­nen?” ist längst nicht mehr die ein­zige Frage einer inten­si­ven Recher­che. Prio­ri­tät hat mitt­ler­weile : “Habe ich die rich­ti­gen und wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen?”. Dabei genügt nicht nur Erfah­rung, es benö­tigt auch eine intel­li­gente Such-Technologie.

Zur Per­son :
Mar­cus Hebein, 43, ist stell­ver­tre­ten­der Chef­re­dak­teur der APA — Aus­tria Presse Agentur

hello world!
Autor:
31.01.2014

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