
KI automatisiert die Rechnungsprüfung
Roland Spedition setzt gemeinsam mit T‑Systems Österreich auf künstliche Intelligenz. Neue Lösung automatisiert komplexe Zuordnung von Eingangsrechnungen zu Auftragspositionen, steigert die Effizienz und senkt die Prozesskosten.
Die Logistikbranche steht unter massivem Kostendruck. Besonders die manuelle Bearbeitung von Eingangsrechnungen bindet wertvolle Ressourcen, da Belege internationaler Partner oft keinem einheitlichen Standard folgen. Die Roland Spedition, ein führender Spezialist für unbegleiteten kombinierten Verkehr, der Güter per Bahn zwischen europäischen Häfen und dem Hinterland bewegt, hat diese Herausforderung erkannt und gemeinsam mit T‑Systems eine KI-gestützte Automatisierung implementiert, die genau hier ansetzt.
„Für uns waren zudem ein klarer Projektplan und absolute Kostensicherheit ausschlaggebend“
Die technologische Hürde war hoch, da Rechnungen das Unternehmen in unterschiedlichsten Formaten erreichen. Erschwerend kommt hinzu, dass die logische Verknüpfung zwischen Rechnung und Auftrag selten eins-zu-eins erfolgt. Oftmals entspricht eine einzelne Position auf der Eingangsrechnung mehreren Positionen im internen System – oder umgekehrt. Diese besonderen Beziehungen erforderten bisher ein hohes Maß an menschlicher Prüfung und Fachwissen, um Fehler bei der Verbuchung zu vermeiden.
„In einem Geschäft mit engen Margen müssen wir sehr bewusst auf die eingesetzten Mittel achten. Mit T‑Systems haben wir einen Digitalisierungspartner gefunden, der rasch messbare Mehrwerte liefert“, sagt Nikolaus Hirnschall, Geschäftsführer der Roland Spedition. „Besonders beeindruckt hat uns, wie schnell die Experten die spezifischen Prozesse unseres Geschäfts erfasst haben. Für uns waren zudem ein klarer Projektplan und absolute Kostensicherheit ausschlaggebend.“
Smarte KI-Blueprints
T‑Systems Österreich demonstriert hier seine führende Expertise für KI-gestützte Prozessoptimierung. Durch den Einsatz moderner Machine-Learning-Algorithmen lernt das System, die unterschiedlichen Layouts zu interpretieren und die Inhalte korrekt zu verknüpfen. Der Zeitaufwand für die manuelle Datenerfassung sinkt gegen Null, die Datenqualität steigt.
„Wir greifen auf bewährte Blueprints aus zahlreichen Projekten in verschiedenen Branchen zurück. Dadurch müssen wir das Rad nicht neu erfinden und können bereits nach wenigen Tagen erste Lösungen präsentieren“, so Markus Berger, Digital Engineer bei T‑Systems, zum methodischen Vorsprung.
Neben Geschwindigkeit zählt vor allem Zukunftsfähigkeit der Technologie
Neben der Geschwindigkeit zählt vor allem die Zukunftsfähigkeit der Technologie. Die Lösung ist so konzipiert, dass sie mit dem Volumen der Spedition mitwachsen kann, ohne die Infrastrukturkosten unverhältnismäßig steigen zu lassen. „Skalierbarkeit, Souveränität und Kosteneffizienz werden in KI-Projekten bei T‑Systems von Anfang an mitgedacht“, so Berger.
„Durch die Automatisierung entlasten wir unser Team von administrativen Aufgaben“, resümiert Nikolaus Hirnschall. „Dank der KI und der Zeitersparnis erwarte ich bereits kurzfristig einen klaren Return on Investment, während wir uns voll auf unsere Kernkompetenz im Schienengüterverkehr konzentrieren können. Aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit wird mit T‑Systems der Einsatz von KI bereits für weitere Bereiche angedacht.“ (red/czaak)