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KI und das Thema Personal

Lei­ter von Per­so­nal­ab­tei­lun­gen wol­len mit KI mehr auto­ma­ti­sie­ren. Im Fokus steht ins­be­son­dere eine Reduk­tion des Ver­wal­tungs­auf­wan­des sowie Unter­stüt­zung neuer und bestehen­der Mitarbeiter:innen.

Unter­neh­men set­zen Künst­li­che Intel­li­genz (KI) im Per­so­nal­we­sen vor allem ein, um Ver­wal­tungs­auf­wand zu redu­zie­ren. Das geht aus der aktu­el­len Per­so­nal­lei­ter­be­fra­gung von Rand­stad und dem ifo Insti­tut her­vor. 44 Pro­zent sehen den größ­ten Nut­zen von KI bei der Abwick­lung von Verwaltungsprozessen. 

„Bis­her trägt KI vor allem zur Auto­ma­ti­sie­rung von Pro­zes­sen im Per­so­nal­we­sen bei. Das schafft Kapa­zi­tä­ten für stra­te­gisch wich­ti­gere Auf­ga­ben“, erläu­tert Daria Schal­ler vom ifo-Insti­tut. „Künf­tig könn­ten aber wei­tere Ein­satz­mög­lich­kei­ten von KI wich­ti­ger wer­den, wie bei­spiels­weise im Recrui­ting oder in der Per­so­nal­pla­nung“, so Schaller.

Vor­teile im Wett­be­werb um Fach­kräfte
 
Ein Vier­tel der Unter­neh­men sieht den größ­ten Nut­zen durch KI im Recrui­ting und ver­wen­det sie vor allem, um Stel­len­aus­schrei­bun­gen zu ver­fas­sen oder zu plat­zie­ren. Zudem kommt KI häu­fig zum Ein­satz, um Lebens­läufe zu ana­ly­sie­ren oder eine Vor­auswahl zu tref­fen. Ver­ein­zelt nut­zen Per­so­nal­ver­ant­wort­li­che Chat­bots, um Bewer­ben­den Hilfe anzu­bie­ten. „Unter­neh­men ver­su­chen, sich dadurch einen Vor­teil im Wett­be­werb um Fach­kräfte zu ver­schaf­fen“, unter­streicht Schaller. 

Unter­stüt­zung künf­tig auch bei geziel­ter Wei­ter­ent­wick­lung von Beleg­schaf­ten
 
Für 2028 erwar­ten Fir­men den größ­ten Nut­zen nicht mehr nur bei admi­nis­tra­ti­ven Pro­zes­sen. Die Auf­ga­ben­be­rei­che Per­so­nal­pla­nung, Per­so­nal­ent­wick­lung und Ana­lyse der Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit wer­den deut­lich auf­ho­len. „Das deu­tet auf eine Ver­schie­bung von der rei­nen Effi­zi­enz­stei­ge­rung hin zur geziel­ten Wei­ter­ent­wick­lung von Beleg­schaf­ten“, sagt Daria Schal­ler, For­sche­rin am ifo-Insti­tut. (red/​rucz)

Autor: red/rucz
15.09.2025

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