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KI unter­stützt Gesundheit

Initia­tive AI for Social Impact prä­miert KI-Pro­jekte für bes­se­ren Zugang zur Gesund­heits­ver­sor­gung. Koope­ra­tion von Ars Elec­tro­nica und CARE Öster­reich adres­siert die Bewäl­ti­gung sozia­ler, öko­lo­gi­scher und huma­ni­tä­rer Herausforderungen.

Beim dies­jährigen Prix Ars Elec­tro­nica wer­den neben dem Bewerb der Gol­de­nen Nica erst­mals auch Pro­jekte der AI for Social Impact Initia­tive aus­ge­zeich­net. Die neue Aus­zeich­nung ist eine Koope­ra­tion von CARE Öster­reich und Ars Elec­tro­nica und wür­digt Initia­ti­ven, die Künst­li­che Intel­li­genz zur Bewäl­ti­gung sozia­ler, öko­lo­gi­scher und huma­ni­tä­rer Her­aus­for­de­run­gen einsetzen. 

Trans­pa­renz und ethi­sche Ver­ant­wor­tung und lang­fris­tige Wir­kung der Technologien

Im Mit­tel­punkt ste­hen pra­xis­nahe Lösun­gen in Berei­chen wie Gesund­heit, Bil­dung, Ernäh­rungs­si­cher­heit, Kli­ma­re­si­li­enz und Kri­sen­be­wäl­ti­gung, die gemein­sam mit den betrof­fe­nen Gemein­schaf­ten ent­wi­ckelt wer­den und einen nach­hal­ti­gen gesell­schaft­li­chen Nut­zen schaf­fen. Ins­ge­samt wer­den 15.000 Euro Preis­geld an zwei Grand Pri­zes und drei Awards of Distinc­tion ver­ge­ben. Aus­ge­wählt wur­den die Pro­jekte aus allen Ein­rei­chun­gen zum Prix Ars Elec­tro­nica 2026 und zum S+T+ARTS Prize 2026. Beson­de­res Augen­merk liegt auf Pro­jek­ten aus Afrika, Latein­ame­rika, Süd- und Süd­ost­asien sowie der MENA-Region. 

Neben Inno­va­ti­ons­kraft wer­den ins­be­son­dere Trans­pa­renz, ethi­sche Ver­ant­wor­tung und die lang­fris­tige Wir­kung der ein­ge­setz­ten Tech­no­lo­gien bewer­tet. Die Initia­tive ver­steht sich dabei nicht nur als Aus­zeich­nung, son­dern als Impuls für nach­hal­tige Zusam­men­ar­beit. Im Anschluss an den Wett­be­werb erhal­ten die Gewin­ner die Mög­lich­keit, sich mit den inter­na­tio­na­len CARE-Län­der­bü­ros zu ver­net­zen und poten­zi­elle Koope­ra­tio­nen für eine lang­fris­tige Wei­ter­ent­wick­lung auszuloten.

Ver­läss­li­che Infor­ma­tio­nen rund um Schwan­ger­schaft, Geburt und Impfungen

Mit Afiya AI und Help­Mum wur­den zwei Pro­jekte aus­ge­zeich­net, die das Poten­zial von Künst­li­cher Intel­li­genz im Gesund­heits­be­reich auf unter­schied­li­che Weise nut­zen und dabei kon­krete Ver­bes­se­run­gen für benach­tei­ligte Bevöl­ke­rungs­grup­pen schaf­fen sol­len. Help­Mum ent­wi­ckelt KI-gestützte Lösun­gen für die Gesund­heits­ver­sor­gung von Müt­tern und Kin­dern, um die medi­zi­ni­sche Betreu­ung in unter­ver­sorg­ten Regio­nen nach­hal­tig zu ver­bes­sern. Über die Whats­App-basier­ten Anwen­dun­gen Mama­Bot AI und VaxAI erhal­ten Schwan­gere, Eltern und Betreu­ungs­per­so­nen ver­läss­li­che Infor­ma­tio­nen rund um Schwan­ger­schaft, Geburt und Impfungen. 

Ergän­zend unter­stützt Stra­ti­f­yAI medi­zi­ni­sches Fach­per­so­nal dabei, Risi­ko­schwan­ger­schaf­ten früh­zei­tig zu erken­nen und gezielte Maß­nah­men ein­zu­lei­ten. Gemein­sam schaf­fen diese digi­ta­len Inno­va­tio­nen einen durch­gän­gi­gen Ver­sor­gungs­pfad – von der Schwan­ger­schaft bis zur früh­kind­li­chen Immu­ni­sie­rung. „Durch den Ein­satz von KI, evi­denz­ba­sier­ten Gesund­heits­in­for­ma­tio­nen und leicht zugäng­li­chen digi­ta­len Tech­no­lo­gien trägt Help­Mum dazu bei, die Gesund­heits­ver­sor­gung gerech­ter zu gestal­ten, Kom­pli­ka­tio­nen früh­zei­tig zu ver­hin­dern und die Gesund­heit von Müt­tern und Kin­dern nach­hal­tig zu stär­ken“, so das Ars Elec­tro­nica Cen­ter in einer Aussendung.

The Afiya AI Solu­tion als AI-Powered Eco­sys­tem for Migrant Health Equity

The Afiya AI Solu­tion ist eine inno­va­tive, KI-gestützte Sozi­alin­itia­tive, die Migran­ten dabei unter­stützt, sich in kom­ple­xen Gesund­heits­sys­te­men zurecht­zu­fin­den und not­wen­dige medi­zi­ni­sche Hilfe schnel­ler zu errei­chen. Über einen rund um die Uhr ver­füg­ba­ren Whats­App-Ser­vice bie­tet die Lösung ver­ständ­li­che Infor­ma­tio­nen, indi­vi­du­elle Ori­en­tie­rung und Unter­stüt­zung bei der Navi­ga­tion durch Gesund­heits­an­ge­bote. Das Pro­jekt reagiert auf die beson­de­ren Her­aus­for­de­run­gen von Men­schen mit Migra­ti­ons­er­fah­rung in Nord­afrika, die häu­fig mit gesund­heit­li­chen Risi­ken, feh­len­der Kran­ken­ver­si­che­rung und struk­tu­rel­len Zugangs­bar­rie­ren kon­fron­tiert sind. 

Durch die Ver­bin­dung von künst­li­cher Intel­li­genz mit einer bereits eta­blier­ten und ver­trau­ens­wür­di­gen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­platt­form leis­tet Afiya AI einen wich­ti­gen Bei­trag dazu, Gesund­heits­ver­sor­gung zugäng­li­cher zu machen und das Recht auf Gesund­heit für beson­ders vul­nerable Bevöl­ke­rungs­grup­pen zu stär­ken. „Tech­no­lo­gie kann, wenn sie mit Gerech­tig­keit gestal­tet wird, Teil der Ant­wort auf drän­gende Fra­gen unse­rer Zeit sein. Die Gewin­ner haben wegen der Klar­heit und Dring­lich­keit ihres Auf­trags über­zeugt – und wegen der Kon­se­quenz, mit der die­ser Auf­trag ver­folgt wird“, sagt Andrea Barsch­dorf-Hager, Geschäfts­füh­re­rin von CARE Österreich.

Awards of Distinction

Neben den Haupt­prei­sen wur­den drei Awards of Distinc­tion ver­ge­ben : an Glo­bal Level of Con­fi­dence von Anti­me­tric Insti­tute (CA), ein Pro­jekt zur Wie­der­her­stel­lung fami­liä­rer Iden­ti­tä­ten von Opfern der argen­ti­ni­schen Mili­tär­dik­ta­tur, an das AI-Powered Tea­cher Com­pe­tency Assess­ment Tool (TCAT) von Olu­wa­seun Kayode (NG) und dem Schoo­linka Team (NG), das Lehr­kräfte in res­sour­cen­schwa­chen Bil­dungs­sys­te­men bei ihrer pro­fes­sio­nel­len Wei­ter­ent­wick­lung unter­stützt, sowie an Early Crop Pests and Dise­a­ses Detec­tion Solar-Powered AI Tech­no­logy von Far­mer Life­line und Esther Kimani (KE), das mit­hilfe solar­be­trie­be­ner KI-Sys­teme Ern­te­aus­fälle redu­ziert und zu einer nach­hal­ti­ge­ren Land­wirt­schaft bei­trägt. (red/​czaak)

Autor: red/czaak
30.06.2026

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