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Kluge Köpfe mit Mut für Neues

Inno­va­tion in Nie­der­ös­ter­reich. Tec­net accent Inno­va­tion Award prä­miert Wis­sen­schafts­pro­jekte mit gro­ßem Nut­zen für Gesell­schaft und Wirt­schaft. Aktu­elle Aus­zeich­nun­gen legen Fokus auf Life Sci­en­ces mit The­men Wund­be­hand­lung und gleich­zei­tige Über­wa­chung sowie Ortho­pä­die, Krebs und Mikroplastik. 

Der „tec­net accent Inno­va­tion Award“ wird vom NÖ Risi­ko­ka­pi­tal­ge­ber tec­net equity und dem NÖ Inku­ba­tor accent sowie der Uni­ver­si­tät für Wei­ter­bil­dung Krems ver­ge­ben und rich­tet sich an sämt­li­che wis­sen­schaft­li­chen Ein­rich­tun­gen am Cam­pus Krems. Ziel ist es, junge For­schende früh­zei­tig für unter­neh­me­ri­sches Den­ken zu sen­si­bi­li­sie­ren und den Trans­fer von For­schungs­er­geb­nis­sen in die Pra­xis zu fördern. 

Kon­krete Anwen­dun­gen für neue unter­neh­me­ri­sche Wert­schöp­fung und Arbeitsplätze

Die aktu­ell prä­mier­ten Pro­jekte zei­gen ein­mal mehr die große Band­breite und Qua­li­tät der For­schung am Stand­ort Krems. The­men der Aus­zeich­nun­gen erstre­cken sich von inno­va­ti­ven Anwen­dun­gen in der Medi­zin­tech­nik über neue Ansätze in der rege­ne­ra­ti­ven Medi­zin bis hin zu zukunfts­wei­sen­der Nano­tech­no­lo­gie mit viel­fäl­ti­gem Einsatzpotenzial. 

„Inno­va­tion ent­steht dort, wo kluge Köpfe den Mut haben, Neues umzu­set­zen. Genau diese Dyna­mik brau­chen wir für Nie­der­ös­ter­reich als star­ken Wis­sen­schafts- und Wirt­schafts­stand­ort“, sagt Johanna Mikl-Leit­ner (ÖVP), Lan­des­haupt­frau von Nie­der­ös­ter­reich. „Unser Ziel ist, dass aus For­schung kon­krete Anwen­dun­gen ent­ste­hen – und dar­aus neue Wert­schöp­fung und Arbeits­plätze“, unter­streicht die NÖ-Lan­des­chefin bei der Preisverleihung.


Gelenks-Knor­pel mit­tels eines 3D-Druckers

Der erste Preis ging an You­bin Zheng von der Danube Pri­vate Uni­ver­sity. Zheng hat ein spe­zi­el­les Pflas­ter ent­wi­ckelt, das man ein­fach auf die Haut kle­ben kann. Die­ses Pflas­ter hat win­zige Nadeln, die kaum zu spü­ren sind und ganz schmerz­frei funk­tio­nie­ren. Mit dem Pflas­ter ist es zudem mög­lich, Natrium-Ionen im Kör­per stän­dig zu mes­sen – und das ohne Blut abneh­men zu müs­sen. Die neue Tech­nik ist bereits paten­tiert und kann hel­fen, Krank­hei­ten früh­zei­tig zu erken­nen oder Behand­lun­gen bes­ser zu steuern. 

Der zweite Preis wurde zwei­mal ver­ge­ben. Zunächst an Sophie Roff­eis von der Uni­ver­si­tät für Wei­ter­bil­dung Krems/​AC2T rese­arch. Roff­eis hat mit „Spa­re­Plug“ ein neues Knor­pel-Implan­tat ent­wi­ckelt, das bei Gelenk­schä­den hel­fen soll. Die­ses Implan­tat besteht aus Mate­ria­lien, die aus dem Meer gewon­nen wer­den und ist beson­ders umwelt­freund­lich. Prä­miert wurde auch Mar­kus Rot­ham­mer von der Uni­ver­si­tät für Wei­ter­bil­dung Krems für sein Pro­jekt „Print­sic­les“. Das ist ein neues Ver­fah­ren, wo Knor­pel mit­tels eines 3D-Dru­ckers her­ge­stellt wer­den kön­nen und soll Men­schen mit Gelenk­pro­ble­men bei der Hei­lung der geschä­dig­ten Knor­pel helfen.

Bewusst­sein und kon­krete Per­spek­ti­ven für die Umset­zung von Ideen

Der dritte Preis ging an Yolanda Sali­nas Soler von der IMC Hoch­schule für Ange­wandte Wis­sen­schaf­ten Krems. Ihr Team hat Nano­ma­schi­nen (Nano-Mole­küle) ent­wi­ckelt, die sich selbst bewe­gen kön­nen und sich nach einer gewis­sen Zeit von selbst auf­lö­sen. Zukünf­tig könnte das dabei hel­fen, Krank­hei­ten wie Krebs gezielt zu behan­deln oder auch dabei, schäd­li­che Stoffe wie Mikro­plas­tik aus dem Was­ser zu ent­fer­nen. Die Erfin­dung hat also das Poten­zial, sowohl für unsere Gesund­heit als auch für die Umwelt nütz­lich zu sein. 

„Unser Ziel ist es, dass sich junge Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler früh­zei­tig mit der wirt­schaft­li­chen Ver­wer­tung ihrer For­schung aus­ein­an­der­set­zen. Der Inno­va­tion Award schafft Bewusst­sein dafür und zeigt kon­krete Per­spek­ti­ven für die Umset­zung von Ideen auf“, ergänzt Doris Agne­ter, Geschäfts­füh­re­rin von tec­net equity, die stra­te­gi­sche Bedeu­tung des Awards. „Die ein­ge­reich­ten Pro­jekte zei­gen die große Inno­va­ti­ons­kraft am Cam­pus Krems. Wir freuen uns, diese Ent­wick­lun­gen mit unse­rer Erfah­rung beglei­ten zu dür­fen und so den Weg von der Idee zur Umset­zung zu unter­stüt­zen“, so Michael Moll, Geschäfts­füh­rer accent. (red/​laucz)

Autor: red/laucz
05.05.2026

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