Zum Inhalt

Kome­ten­gleich

Sie­ben neue Comet-Kom­pe­tenz­zen­tren star­ten 2017 mit Bun­des- und Lan­des­för­de­run­gen, Nie­der­ös­ter­reich gleich mit zwei Tech­no­pol-Stand­or­ten in Tulln und Wie­ner Neu­stadt dabei.

Im Rah­men des Pro­gramms Comet wer­den sie­ben neue K1-Kom­pe­tenz­zen­tren mit 60 Mil­lio­nen Euro durch die öffent­li­che Hand geför­dert. Die For­schungs­schwer­punkte rei­chen von Medi­zin­tech­nik bis zur Siche­rung der Fut­ter- und Lebens­mit­tel­her­stel­lung. Start­schuss für die neuen K1-Zen­tren ist 2017. 40 Mil­lio­nen Euro der För­de­run­gen stam­men vom Bund, 20 Mil­lio­nen Euro von den Län­dern. Dazu kommt Unter­stüt­zung von Fir­men und wis­sen­schaft­li­chen Partnern.
Geför­dert wird unter ande­rem das Aus­trian Com­pe­tence Cen­ter for Feed and Food Qua­lity, Safety & Inno­va­tion (FFoQSI) mit Stand­ort am Tech­no­pol Tulln. Gemein­sam mit sechs Part­nern aus der Wis­sen­schaft und 34 aus der Wirt­schaft wird zu Sicher­heit, Qua­li­tät und Authen­ti­zi­tät von Lebens­mit­teln geforscht.

Mini­mal invasiv
Eben­falls als neues K1-Zen­trum geneh­migt wurde das Aus­trian Cen­ter für Medi­cal Inno­va­tion and Tech­no­logy (ACMIT) im Tech­no­pol Wie­ner Neu­stadt. Gear­bei­tet wird an Medi­zin­tech­nik für mini­mal inva­sive Ope­ra­tio­nen. Wei­ters wur­den das auf Kunst­stoff spe­zia­li­sierte K1-Cen­ter in Poly­mer Engi­nee­ring and Sci­ence mit Sitz in der Stei­er­mark und das Aus­trian Cen­ter for Digi­tal Pro­duc­tion mit Stand­ort Wien genehmigt.
Mit der aktu­el­len Ent­schei­dung gibt es bun­des­weit fünf K2-Zen­tren, 17 K1-Zen­tren und 18 K‑Projekte. Die drei Pro­gramm­li­nien unter­schei­den sich bezüg­lich Anspruchs­ni­veau, Höhe der öffent­li­chen För­de­rung sowie Lauf­zeit. An K1-Zen­tren müs­sen min­des­tens ein wis­sen­schaft­li­cher Part­ner und min­des­tens fünf Unter­neh­mens­part­ner betei­ligt sein. Die Lauf­zeit beträgt acht Jahre. 

Autor: Apa-Science/red/stem
29.09.2016

Weitere aktuelle Artikel

Nie­der­ös­ter­rei­chi­sches Insti­tut for Sci­ence and Tech­no­logy Aus­tria und TU Wien bekom­men meh­rere ERC Start­ing Grants des EU-For­schungs­rats. Allein ISTA holt fast zehn Mil­lio­nen Euro mit Pro­jek­ten zu KI, Astro­phy­sik, Bio­tech und Quan­ten­op­tik. TU Wien punk­tet mit Infor­ma­tik und Physik. Dass das nie­der­ös­ter­rei­chi­sche ISTA natio­nal und inter­na­tio­nal zu den erfolg­reichs­ten Wis­sen­schafts­ein­rich­tun­gen zählt ist mitt­ler­weile durch zahl­rei­che […]
Anwen­dun­gen im Welt­raum, in der Hoch­en­er­gie­phy­sik oder für Quan­ten­com­pu­ter. Her­kömm­li­che Elek­tro­nik ver­sagt bei Tem­pe­ra­tu­ren knapp über dem abso­lu­ten Null­punkt. Die TU Wien ent­wi­ckelt nun einen Weg über adap­tive Transistoren. Elek­tro­nik kann Pro­bleme bekom­men, wenn sie zu heiß wird, siehe etwa ent­spre­chende Aus­fälle bei der Küh­lung eines Lap­tops. Elek­tro­ni­sche Schal­tun­gen kön­nen aber auch bei extre­mer Kälte […]
AIT ent­wi­ckelt neu­ar­tige Bio­sen­so­ren für prä­zi­sere Dia­gnos­tik von Blut­pro­ben. Gegen­über bis­he­ri­gen Ver­fah­ren soll neue Vari­ante zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen für medi­zi­ni­sche Beur­tei­lung brin­gen und weni­ger res­sour­cen­in­ten­siv sein.  Die soge­nannte „Liquid Bio­psy“ gilt in der moder­nen Medi­zin als gro­ßer Fort­schritt. Diese Form der Unter­su­chung kann Gewe­be­ana­ly­sen ergän­zen und zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen für die medi­zi­ni­sche Beur­tei­lung sowie wert­volle Rück­schlüsse für die […]
Med Uni Inns­bruck lei­tet inter­na­tio­nale Zulas­sungs­stu­die einer neuen The­ra­pie von Par­kin­son mit Wirk­stoff Pra­si­ne­zu­mab. Aktu­elle Ergeb­nisse der kli­ni­schen Phase II-Stu­die als Basis für erste „Par­kin­son-Imp­fung“ nun im renom­mier­ten Fach­jour­nal The Lan­cet veröffentlicht. Par­kin­son gehört zu den am schnells­ten zuneh­men­den Krank­hei­ten. Welt­weit lei­den daran rund 20 Mil­lio­nen Men­schen, bis 20250 sol­len es über 25 Mil­lio­nen sein. […]
Insti­tut für Demo­gra­phie der ÖAW ent­wi­ckelt neues Gebur­ten­ba­ro­me­ter für umfas­sende Ana­ly­sen zur Fer­ti­li­tät in Öster­reich. Immer mehr Frauen wol­len kin­der­los blei­ben, Zwei-Kind-Fami­lien häu­figs­tes Modell, Trend zu spä­ter Mut­ter­schaft, ältere Väter mit jün­ge­ren Partnerinnen. Das neue Gebur­ten­ba­ro­me­ter des Insti­tuts für Demo­gra­phie der Öster­rei­chi­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten ermög­licht viel­fäl­tige und umfas­sende Ana­ly­sen von aktu­el­len Daten zur Fer­ti­li­tät […]
magnifier
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram