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Kon­ti­nu­ier­li­che Erfolgsstory

… trotz über­schau­ba­rer Mit­tel und schwie­ri­gem Marktumfeld.

Das Aus­trian Insti­tute of Tech­nolgy (AIT) legt zum sie­ben­ten Mal in Folge ein über­aus posi­ti­ves Jah­res­er­geb­nis vor und erwar­tet auch im heu­ri­gen Jahr eine Fort­set­zung des Wachstumskurses.
Mit dem Jah­res­ab­schluss 2014 legt das AIT aber­mals eine Bilanz mit posi­ti­vem Ergeb­nis und stark stei­gen­dem Auf­trags­stand vor. Auf Basis einer guten Erlös­ent­wick­lung konnte Öster­reichs größte außer­uni­ver­si­täre For­schungs- und Tech­no­lo­gie-Insti­tu­tion ein EGT in Höhe von 3,3 Mio. EUR erwirt­schaf­tet werden.
Auch die Auf­trags­si­tua­tion gestal­tete sich mit einem Wachs­tum von 15 Pro­zent posi­tiv, wobei die Ein­nah­men­struk­tur zu zwei Drit­tel aus exter­nen Erlö­sen besteht. Für 2015 erwar­tet Anton Pli­mon, AIT-Geschäfts­füh­rer eine Fort­set­zung des Wachstumskurses. 

AIT schließt zu Euro­pas Spitze auf
Die Basis für das im Ver­gleich zu den Vor­jah­ren deut­lich bes­sere Jah­res­er­geb­nis waren eine hohe Pro­duk­ti­vi­tät und zahl­rei­che Pro­jekt­ab­schlüsse im Berichts­jahr. Auch die Auf­trags­stände konn­ten um 15 Pro­zent auf 163,3 Mio. EUR gestei­gert werden.
„Dar­aus legi­ti­miert sich der Anspruch, eine Rese­arch and Tech­no­logy Orga­ni­sa­tion von euro­päi­schem For­mat zu sein. Mit unse­rer Per­for­mance spie­len wir in der ver­gleich­ba­ren Top Liga Euro­pas,“ betont Plimon.
„Das AIT hat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren bewie­sen, dass man auch mit über­schau­ba­ren Mit­teln natio­nal und inter­na­tio­nal eine Menge errei­chen kann. Basis dafür ist, dass man die Exper­ten in Ruhe arbei­ten lässt“, sagt Han­nes Androsch, AIT-Aufsichtsratspräsident.

Starke Eigen­tü­mer­ver­tre­ter
Vor­aus­set­zung für die erfolg­rei­che Ent­wick­lung und den Wachs­tums­kurs des Unter­neh­mens seien starke Eigen­tü­mer­ver­tre­ter, die ent­schlos­sen und enga­giert hin­ter dem AIT stehen.
„Gro­ßer Dank gebührt dem Tech­no­lo­gie- und Inno­va­ti­ons­mi­nis­ter Alois Stö­ger vom BM für Ver­kehr, Inno­va­tion und Tech­no­lo­gie (BMVIT) und der Öster­rei­chi­schen Indus­tri­el­len­ver­ei­ni­gung (IV) mit Prä­si­dent Georg Kapsch, die durch den Ver­ein zur För­de­rung von For­schung und Inno­va­tion (VFFI) unter Vor­sitz von Peter Koren den zwei­ten Eigen­tü­mer­ver­tre­ter des AIT stel­len“, erläu­tert Androsch.

Sys­tem­kom­pe­tenz und sinn­volle Busi­ness Cases 
Basis für den Erfolg des AIT ist Erfor­schung und Beschäf­ti­gung mit den aktu­ell und vor allem zukünf­tig rele­van­ten Infra­struk­tur­the­men von mor­gen. „ Im Wesent­li­chen arbei­ten wir an drei gro­ßen Busi­ness Cases : Ena­be­l­ing Inno­va­tive Ser­vices, R&D for next Gene­ra­tion Goods und Advan­ced Tech­no­lo­gies and Pro­ces­ses“, erklärt Anton Plimon.
Ein Bei­spiel aus dem Busi­ness Case ‘Ena­be­l­ing Inno­va­tive Ser­vices‘ sind laut AIT etwa die Ent­wick­lung und Bereit­stel­lung von zukunfts­wei­sen­den Tech­no­lo­gien im Bereich Öffent­li­cher Ver­wal­tung (E‑Health, E‑Government, E‑Environment), Tele­kom­mu­ni­ka­tion, Strom­ver­sor­gung und Ver­kehr. Diese Tech­no­lo­gien wer­den vom AIT zur Sicher­stel­lung von ope­ra­ti­ver Effi­zi­enz und Zuver­läs­sig­keit kri­ti­scher Infra­struk­tu­ren entwickelt. 

Die Akzep­tanz beim Nut­zer und qua­li­fi­zierte Mit­ar­bei­ter als Basis
Gleich­zei­tig müs­sen diese Tech­no­lo­gien auch vom Nut­zer akzep­tiert wer­den, um opti­mal ange­wen­det wer­den zu kön­nen. Das AIT legt dar­auf beson­de­res Augen­merk und hat seit 2014 mit ‘Tech­no­logy Expe­ri­ence‘ unter Man­fred Tsche­ligli von der Uni­ver­si­tät Salz­burg eine eigene Unit im AIT Inno­va­tion Sys­tems Depart­ment eta­bliert. Tsche­ligi ist zudem Grün­der und Chef vom Cen­ter for Usa­bi­lity Rese­ar­ach and Engi­nee­ring (CURE).
„Der Wachs­tums­kurs des AIT braucht bes­tens qua­li­fi­zierte Mit­ar­bei­ter. Dabei set­zen wir auf den Magne­tis­mus in der Wis­sen­schaft, Inno­va­tion und For­schung“, so Wolf­gang Knoll, wis­sen­schaft­li­cher Lei­ter des AIT. „Talente zie­hen Talente an. Hin­ter jedem For­schungs­thema der Infra­struk­tu­ren von mor­gen steht ein höchst­qua­li­fi­zier­ter und inter­na­tio­nal ver­netz­ter AIT Mit­ar­bei­ter. Daher wird auch das inter­na­tio­nale Recrui­ting für das AIT immer wich­ti­ger“, ergänzt Knoll.

Autor:
14.07.2015

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