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Kon­ti­nu­ier­li­che Unter­stüt­zung für öster­rei­chi­sche Spitzenforschung

Der Hous­ka­preis der B&C Pri­vat­stif­tung fei­ert 15-jäh­ri­ges Jubi­läum und ver­gibt 500.000 Euro für öster­rei­chi­sche Spit­zen­for­schung. Bis 30. Novem­ber kön­nen Unis, FHs, FE-Ein­rich­tun­gen wie auch KMUs ihre bes­ten For­schungs­pro­jekte einreichen.

Mit einer Dotie­rung von 500.000 Euro ist der Hous­ka­preis Öster­reichs größ­ter pri­va­ter Preis für anwen­dungs­nahe For­schung. Hei­mi­sche Uni­ver­si­tä­ten, Fach­hoch­schu­len, For­schungs­ein­rich­tun­gen sowie kleine und mitt­lere Unter­neh­men (KMU) kön­nen noch bis 30. Novem­ber ihre bes­ten For­schungs­pro­jekte online ein­rei­chen, so ein Bericht von Press­text Austria.

Im Rah­men des Bewer­bes wer­den die bes­ten Pro­jekte aus der Hoch­schul­for­schung und zudem inno­va­tive For­schungs­leis­tun­gen von KMU in zwei geson­der­ten Kate­go­rien prä­miert. Geson­dert erwäh­nens­wert bei der aktu­el­len Aus­schrei­bung sind zwei Geburts­tage. 2020 fei­ert der Hous­ka­preis sein 15-jäh­ri­ges Jubi­läum und die B&C Pri­vat­stif­tung ihr 20-jäh­ri­ges Bestehen.

Eck­pfei­ler für Wirt­schafts­stand­ort Österreich
For­schung und Inno­va­tion sind wesent­li­che Erfolgs­fak­to­ren für den Wirt­schafts­stand­ort Öster­reich. Dem Stif­tungs­zweck ent­spre­chend, das öster­rei­chi­sche Unter­neh­mer­tum zu för­dern, hat die B&C‑Privatstiftung 2005 den Hous­ka­preis ins Leben geru­fen. Mit dem For­schungs­preis soll die finan­zi­elle Basis für öster­rei­chi­sche For­schung und Inno­va­tion nach­hal­tig ver­bes­sert und rele­vante FE-Akti­vi­tä­ten von For­schungs­in­sti­tu­tio­nen wie auch von Unter­neh­men vor­an­ge­trie­ben werden.
„Die bis­he­ri­gen Prä­mie­rung zeig­ten, dass in Oster­reich sowohl an den Hoch­schu­len als auch in klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­men Spit­zen­for­schung betrie­ben wird, die inno­va­tive, zukunfts­wei­sende Tech­no­lo­gien und Lösun­gen mit enor­mem wirt­schaft­li­chem Poten­zial her­vor­ge­bracht hat“, betont Erich Ham­pel, Vor­stands­vor­sit­zen­der der B&C‑Privatstiftung. Seit 2005 wur­den beim Hous­ka­preis etwa 520 For­schungs­pro­jekte ein­ge­reicht und ins­ge­samt rund 4,3 Mil­lio­nen Euro ausgeschüttet. 

ERC-Grants für Houska-Preisträger
Drei Hous­ka­preis­trä­ger haben zudem in den letz­ten Jah­ren auch För­de­run­gen des Euro­päi­schen For­schungs­ra­tes erhal­ten, die soge­nann­ten ERC-Grants (Anm. Euro­pean Rese­arch Coun­cil). Die Pro­jekte seien damit in der „Königs­klasse“ der euro­päi­schen For­schungs­för­de­rung angekommen. 

„Wir freuen uns ent­spre­chend auch über die hohe Akzep­tanz in der öster­rei­chi­schen For­schungs­com­mu­nity“, so Mari­ella Schurz, Gene­ral­se­kre­tä­rin der B&C Pri­vat­stif­tung und Orga­ni­sa­to­rin der Hous­ka­preis-Gala. Letz­tes Jahr hat die B&C Pri­vat­stif­tung die jähr­li­che Dotie­rung des Houska-Prei­ses von 400.000 auf ins­ge­samt 500.000 Euro erhöht. Die Aus­zeich­nung ist damit auch Öster­reichs größ­ter pri­va­ter Forschungspreis. 

Aus­wei­tung für Pri­vat­unis und Fachhochschulen
Mit dem heu­ri­gen Jahr kön­nen nun auch Pri­vat­uni­ver­si­tä­ten und Fach­hoch­schu­len in der Kate­go­rie „Hoch­schul­for­schung“ ein­rei­chen – gleich wie die staat­li­chen Unis, die Öster­rei­chi­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten (ÖAW) und das Insti­tute for Sci­ence and Tech­no­logy Aus­tria (IST Austria). 

In der zwei­ten Kate­go­rie „For­schung & Ent­wick­lung in KMU“ wer­den wie­derum die bes­ten Unter­neh­men gesucht, die wirt­schafts­nahe For­schung an einem kon­kre­ten Pro­dukt am Markt zur Anwen­dung gebracht haben. 

Renom­mierte Exper­ten und Live-Voting bei Jurierung
Im ers­ten Schritt wer­den pro Kate­go­rie aus allen Ein­rei­chun­gen fünf Pro­jekte für den Hous­ka­preis nomi­niert. Die Bewer­tung der ein­ge­reich­ten Pro­jekte erfolgt durch hoch­ran­gige Fach­bei­räte und eine inter­na­tio­nal aner­kannte Exper­ten­jury. Ver­stärkt wer­den diese Gre­mien heuer durch Msri­anna Kare­pova, Prä­si­den­tin des Öster­rei­chi­schen Patent­amts, und Alex­an­der Schwartz, Part­ner im IST Cube. 

Die zwei Kate­go­rie­sie­ger erhal­ten für ihre Pro­jekte jeweils 150.000 Euro, die Zweit­plat­zier­ten je 60.000 Euro. Die Gewin­ner des 3. Plat­zes mit je 20.000 Euro wer­den vom Publi­kum direkt bei der Preis­ver­lei­hung mit­tels Live-Votings gewählt. Die übri­gen Nomi­nier­ten erhal­ten ein Preis­geld von jeweils 10.000 Euro.

Autor: PTA/red/cc
07.10.2019

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