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© pexels/luis gomes

Kon­trolle für die Kontrollore

Maria Christakis von der TU Wien ent­wi­ckelt Soft­ware zur Über­prü­fung ande­rer Soft­ware und erhält dafür nun einen hoch­do­tier­ten ERC-Grant.

Com­pu­ter­soft­ware muss mög­lichst kor­rekt funk­tio­nie­ren. Das erstreckt sich von Lap­tops oder Han­dys über Flug­zeuge oder Bank­ge­schäfte bis hin zu ver­sor­gungs­kri­ti­schen Berei­chen wie Ener­gie und Gesund­heit. Die Suche nach Feh­lern in die­ser Soft­ware ist längst auto­ma­ti­siert, Com­pu­ter­pro­gramme über­prü­fen andere Com­pu­ter­pro­gramme auf Fehler. 

Aber wer kon­trol­liert nun die zu Grunde lie­gen­den Soft­ware-Kon­troll­pro­gramme ? Mit die­ser Frage beschäf­tigt sich Maria Christakis vom Insti­tut für Infor­ma­tion Sys­tems Engi­nee­ring der TU Wien und sie wurde nun vom Euro­pean Rese­arch Coun­cil (ERC) mit einem ERC Start­ing-Grant ausgezeichnet.

Ein brei­tes Spek­trum an Analysewerkzeugen
Mit dem Pro­jekt „Miran­da­Test­ing“, das nun durch den ERC-Grant finan­ziert wird, will Maria Christakis und Team erst­mals einen sys­te­ma­ti­schen Zugang ent­wi­ckeln, um ein brei­tes Spek­trum an Ana­ly­se­werk­zeu­gen zu tes­ten und ver­läss­li­cher zu machen. Der ERC Start­ing-Grant ist mit rund 1,5 Mil­lio­nen Euro dotiert.

Christakis stu­dierte Infor­ma­tik an der TU in Athen und schloss dann Ihre Dis­ser­ta­tion an der ETH Zürich ab. Danach wech­selte sie in die USA, um für Micro­soft zu for­schen. Es folg­ten wei­tere Sta­tio­nen an der Uni­ver­si­tät Kent und am Max Planck Insti­tut für Soft­ware­sys­teme in Kai­sers­lau­tern, bevor sie letz­ten im Herbst als Pro­fes­so­rin an die TU Wien beru­fen wurde.

Autor: red/mich
14.03.2023

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