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Koope­ra­tion zur Krebsbekämpfung

Öster­rei­chi­sche Apei­ron und Lead Dis­co­very Cen­ter der deut­schen Max-Planck For­schungs­gruppe star­ten Zusam­men­ar­beit im Bereich soge­nann­ter Immun-Check­points als wich­tige Kon­troll­punkte der Krebs­im­mu­ni­tät. Ergeb­nisse der Koope­ra­tion, wie etwa die Fin­dung neuer Mole­küle gehen an Apei­ron zur Stär­kung der eige­nen Entwicklungsforschung.

APEI­RON Bio­lo­gics AG, spe­zia­li­sier­tes Unter­neh­men in der Ent­wick­lung neu­ar­ti­ger Immun­the­ra­pien gegen Krebs, gab soeben eine Koope­ra­ti­ons­ver­ein­ba­rung mit der Lead Dis­co­very Cen­ter GmbH (LDC) bekannt, einer 2008 von Max-Planck-Inno­va­tion gegrün­de­ten Technologietransfer-Organisation. 

Immun-Check­points als wich­tige Kon­troll­punkte in der Krebsimmunität
Im Fokus die­ser medi­zi­nisch-che­mi­schen Alli­anz ste­hen gemein­same Ent­wick­lun­gen neu­ar­ti­ger Immun-Check­point-Modu­la­to­ren. Die bei­den Unter­neh­men for­schen gemein­sam, um neu­ar­tige Sub­stan­zen zu opti­mie­ren, die an soge­nann­ten Immun-Check­points, wich­ti­gen Kon­troll­punk­ten in der Krebs­im­mu­ni­tät, wir­ken. Alle Mole­küle aus die­ser Zusam­men­ar­beit sind Eigen­tum von Apei­ron und sol­len die eigene Ent­wick­lungs­tä­tig­keit stärken.
“Apei­ron ver­fügt über ein brei­tes Pro­gramm zur Ent­wick­lung von The­ra­pien, die sowohl auf die Behand­lung von Tumor­zel­len als auch auf die Sti­mu­lie­rung des Immun­sys­tems zur Krebs­be­kämp­fung abzie­len. Mit sei­nen Erfol­gen in der phar­ma­zeu­ti­schen Wirk­stoff­for­schung und sei­ner lang­jäh­ri­gen Exper­tise im Bereich der nie­der­mo­le­ku­la­ren Wirk­stoffe ist das LDC der ideale Part­ner zur Iden­ti­fi­ka­tion neuer Wirk­stoff­kan­di­da­ten und zur beschleu­nig­ten Ent­wick­lung neuer Immun-Check­point-Modu­la­to­ren“, erläu­tert Peter Lle­wel­lyn-Davies, desi­gnier­ter CEO von Apei­ron Biologics.

Lle­wel­lyn-Davies über­nahm CEO von Hans Loibner
Lle­wel­lyn-Davies folgte letz­ten Juli Hans Loib­ner (70), der zuvor die kom­plette Auf­bau­phase von Apei­ron ver­ant­wor­tete und das von Josef Pen­nin­ger gegrün­dete Bio­tech-Unter­neh­men zu einem auch inter­na­tio­nal füh­ren­den Spe­zia­lis­ten im Bereich der Immun-Onko­lo­gie machte. Ein Höhe­punkt unter Loib­ner war etwa die Euro­päi­sche Markt­zu­las­sung eines Medi­ka­men­tes zur Behand­lung einer sel­te­nen Kin­der­krebs­er­kran­kung (Anm. Neu­ro­blas­tom) oder die Aus­li­zen­sie­rung wei­te­rer Ent­wick­lungs­pro­jekte an große Pharma-Unternehmen.
„Hans Loib­ner hat als Unter­neh­mer und Wis­sen­schaft­ler Gro­ßes geleis­tet und Apei­ron im Spit­zen­feld der inter­na­tio­na­len Immun-Onko­lo­gie posi­tio­niert“ sagte Josef Pen­nin­ger, Auf­sichts­rat von Apei­ron, und lang­jäh­ri­ger Lei­ter des Insti­tuts für Mole­ku­lar­bio­lo­gie Aus­tria (IMBA) anläss­lich der Über­gabe an den bis­he­ri­gen Finanz­vor­stand Lle­wel­lyn-Davies, der 2017 zu Apei­ron kam. Hans Loib­ner steht dem Unter­neh­men auch zukünf­tig in bera­ten­der Funk­tion zur Verfügung.

Inter­na­tio­na­ler For­schungs- und Vermarktungsverbund
Das LDC wird seine Exper­tise in der Arz­nei­mit­tel­for­schung nut­zen, um neue Sub­stan­zen zu cha­rak­te­ri­sie­ren, die Immun­zel­len akti­vie­ren und die Anti-Tumor-Akti­vi­tät die­ser Zel­len erhö­hen kön­nen. Diese medi­zi­nal­che­mi­schen Ansätze basie­ren auf einer neuen Sub­stanz­klasse, die durch eine spe­zi­elle phä­no­ty­pi­sche Vor­auswahl iden­ti­fi­ziert und in Zusam­men­ar­beit mit der deut­schen Evo­tec AG ent­deckt wurde und die nach­weis­lich peri­phere mono­nu­kleäre Blut­zel­len (PBMCs) aktiviert.
Das im Rah­men der Ver­ein­ba­rung ent­stan­dene geis­tige Eigen­tum gehört aus­schließ­lich Apei­ron. Das LDC erhält wäh­rend der Ver­trags­lauf­zeit For­schungs­mit­tel und hat Anspruch auf eine Vor­aus­zah­lung, Mei­len­stein­zah­lun­gen und Lizenz­ge­büh­ren. Die Arbei­ten wer­den sowohl in den For­schungs­ein­rich­tun­gen von Apei­ron in Wien als auch in den Labors des LDC in Dort­mund durch­ge­führt. Apei­ron ist für die wei­tere prä­kli­ni­sche und kli­ni­sche Ent­wick­lung der Pro­dukt­kan­di­da­ten sowie die anschlie­ßende Ver­mark­tung verantwortlich.

Autor: red/czaak
21.09.2018

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