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Krea­tiv­fahr­plan mit 40 Mil­lio­nen Euro

Die Krea­tiv­wirt­schaft nimmt im Inno­va­ti­ons­pro­zess eine beson­dere Rolle ein. Auch dafür soll sie in Zukunft gestärkt werden.

Nun hat Öster­reich auch seine erste Krea­tiv­wirt­schafts­stra­te­gie. Prä­sen­tiert wurde sie von Staats­se­kre­tär Harald Mah­rer. Zusätz­lich inves­tiert das Wirt­schafts­mi­nis­te­rium in den nächs­ten fünf Jah­ren 40 Mil­lio­nen Euro, um das Krea­tiv­po­ten­zial in Öster­reich zu fördern.

Open Inno­va­tion
Die neue Stra­te­gie wurde in einem drei­mo­na­ti­gen Open-Inno­va­tion-Pro­zess unter Feder­füh­rung des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wis­sen­schaft, For­schung und Wirt­schaft in Koope­ra­tion mit der Krea­tiv­wirt­schaft Aus­tria, der Wirt­schafts­kam­mer und der aws erar­bei­tet. Mehr als 100 Krea­tiv­schaf­fende haben gemein­sam mit Exper­ten unter­schied­lichs­ter Berei­che eine Vision for­mu­liert und einen Fahr­plan bis 2025 definiert.
„Der Wett­be­werb von mor­gen wird auf dem Feld der Krea­ti­vi­tät ent­schie­den. Bereits heute ist jedes zweite Krea­tiv-Unter­neh­men für Inno­va­tio­nen in ande­ren Wirt­schafts­be­rei­chen ver­ant­wort­lich. Mit der neuen Stra­te­gie wol­len wir die Pio­nier­rolle der Krea­tiv­wirt­schaft aus­bauen und andere Bran­chen mit dem posi­ti­ven Wachs­tums­spi­rit anste­cken“, sagt Mahrer.

Säu­len
Die Stra­te­gie soll unter ande­rem die Inter­na­tio­na­li­sie­rung und Wett­be­werbs­fä­hig­keit der öster­rei­chi­schen Krea­tiv­wirt­schaft durch Stär­kung der unter­neh­me­ri­schen Kom­pe­tenz ver­bes­sern. Ent­bü­ro­kra­ti­sie­rung und finan­zi­elle Ent­las­tun­gen sol­len zudem bes­sere Stand­ort­be­din­gun­gen schaffen.
Außer­dem soll ein ver­bes­ser­ter Zugang zu Finan­zie­run­gen die Bereit­schaft für Expe­ri­mente und Inno­va­tio­nen – auch abseits der klas­si­schen F&E‑Arbeit – erhö­hen. Mit Hilfe des EU-Garan­tie­fonds für die Krea­tiv­wirt­schaft soll der Zugang zu Bank­kre­di­ten erleich­tert wer­den. „Die Leis­tun­gen unse­rer Krea­ti­ven sind für Ban­ken nicht immer leicht zu bewer­ten, da es sich meist um imma­te­ri­elle Werte han­delt. Genau hier setzt der Fonds an, indem er das Risiko besi­chert und so neue Finan­zie­rungs­wege für die Krea­tiv­wirt­schaft eröff­net“, erklärt aws-Geschäfts­füh­rer Bern­hard Sagmeister. 

Autor: red/stem
27.06.2016

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