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Krebs­be­hand­lung und Krebs­for­schung auf Weltniveau

Krebs­the­ra­pie­zen­trum Med­Aus­tron erwei­tert Behand­lungs­li­nien und zieht posi­tive Eva­lu­ie­rung der ers­ten bei­den Betriebs­jahre. Das in Wie­ner Neu­stadt (NOe) ansäs­sige Medi­zin­zen­trum nimmt wei­ter­hin glo­bale Vor­rei­ter­rolle ein. Beim zuletzt ver­an­stal­te­ten „World Forum on Par­ticle The­rapy“ tau­schen sich welt­weit füh­rende Exper­ten der Ionen­the­ra­pie über Stra­te­gien moder­ner Behand­lungs­for­men aus.

Seit Dezem­ber 2016 kommt im Wie­ner Neu­städ­ter Krebs­be­hand­lungs- und For­schungs­zen­trum Med­Aus­tron die Ionen- oder Par­ti­kel­the­ra­pie zur Anwen­dung. Diese Behand­lungs­art ist eine beson­dere Form der Strah­len­the­ra­pie, bei der Tumore mit gela­de­nen Teil­chen bestrahlt wer­den. Bis­her haben 250 Pati­en­ten ihre The­ra­pie bei Med­Aus­tron abge­schlos­sen und über 8.000 ein­zelne Bestrah­lun­gen wur­den sicher und zuver­läs­sig absolviert. 

Tumore ent­lang von Wir­bel­säule oder Beckenbereich
Das zweite Behand­lungs­jahr brachte im öster­reich­weit ein­zig­ar­ti­gen Krebs­be­hand­lungs- und For­schungs­zen­trum Med­Aus­tron viele posi­tive Ent­wick­lun­gen. Pri­mär betrifft das die Inbe­trieb­nahme einer wei­te­ren Strahl­li­nie, was die Behand­lung von zusätz­li­chen Indi­ka­tio­nen ermög­licht. Ein Höhe­punkt 2018 war zudem das von Med­Aus­tron initi­ierte »World Forum on Par­ticle The­rapy«, wo welt­weit füh­rende Exper­ten der Ionen­the­ra­pie neue Stra­te­gien zur Wei­ter­ent­wick­lung der The­ra­pie­form erörterten.
War der kli­ni­sche Betrieb im Med­Aus­tron zunächst in nur einem Behand­lungs­raum mit hori­zon­ta­lem Fix­strahl mög­lich, so kön­nen nun­mehr abwech­selnd zwei Räume bespielt wer­den. Seit Som­mer 2018 steht zusätz­lich eine ver­ti­kale Strahl­li­nie zur Ver­fü­gung. Dadurch wird einer­seits in vie­len Fäl­len die Lage­rung der Pati­en­ten ver­ein­facht und ande­rer­seits ermög­licht es die Behand­lung zusätz­li­cher Indi­ka­tio­nen, etwa bestimmte Tumore ent­lang der Wir­bel­säule oder im Beckenbereich. 

Neue Behand­lungs­art bei strah­len­re­sis­ten­ten Tumoren
Die neue Strahl­füh­rung war zudem ein wich­ti­ger Ent­wick­lungs­schritt für Med­Aus­tron, dem laut Betrei­ber noch wei­tere fol­gen wer­den. Wäh­rend die Behand­lun­gen der­zeit nur mit Pro­to­nen mög­lich sind, wird bereits in die­sem Jahr eine wei­tere Teil­chen­art, kon­kret Koh­len­stof­fio­nen, zur Ver­fü­gung ste­hen. Damit kann das Indi­ka­ti­ons­spek­trum erneut erwei­tert wer­den, denn diese Teil­chen fin­den beson­ders in der Behand­lung von strah­len­re­sis­ten­ten Tumo­ren Anwen­dung. Die dafür not­wen­di­gen Vor­be­rei­tun­gen auf tech­ni­scher und medi­zi­ni­scher Ebene lau­fen nach Anga­ben von Med­Aus­tron nach Plan.
„Mit der Anwen­dung der Koh­len­stof­fio­nen wird sich Med­Aus­tron voll­ends als eines von nur sehr weni­gen Zen­tren welt­weit im Spit­zen­feld der Ionen­the­ra­pie posi­tio­nie­ren“, so das Land NÖ in einer Aus­sendung. „Ich bin stolz, dass sich mit Med­Aus­tron ein Behand­lungs­zen­trum von Welt­rang in Nie­der­ös­ter­reich eta­bliert hat. Im Vor­der­grund ste­hen dabei für mich immer die Pati­en­tIn­nen, die die beste Behand­lung auf dem neu­es­ten Stand der For­schung erhal­ten sol­len“, unter­streicht Johanna Mikl-Leit­ner, NÖ-Landeschefin.

Autor: red/czaak
11.01.2019

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