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Kreis­lauf­wirt­schaft in Europa

Die Nach­hal­tig­keits- und Klima-Stra­te­gie des Lan­des Tirol inklu­diert auch den Bereich Kreis­lauf­wirt­schaft. Beim EU-Pro­gramm Cheers4EU ist die Stand­ort­agen­tur Tirol mit einem Cir­cu­lar Hub Tirol dabei. Ziel sind zir­ku­läre Geschäfts­mo­delle mit der Ver­net­zung regio­na­ler Akteure. 

Um die Umwelt- und Kli­ma­ziele der EU frist­ge­recht zu errei­chen, sind umfas­sende Maß­nah­men erfor­der­lich. Ein ent­schei­den­der Bereich ist die zir­ku­läre Nut­zung von Res­sour­cen. Das Inter­reg-Europe-Pro­jekt CHEERS4EU, wo die Stand­ort­agen­tur Tirol als Part­ner betei­ligt ist, unter­stützt den Über­gang zu einer Kreis­lauf­wirt­schaft in ver­schie­de­nen euro­päi­schen Regio­nen durch den Auf­bau von soge­nann­ten Cir­cu­lar Hubs. Durch den Aus­tausch bewähr­ter Ver­fah­ren und die Zusam­men­ar­beit betei­lig­ter Part­ner soll das Kon­zept der Cir­cu­lar Hubs nun opti­miert und euro­pa­weit geför­dert werden. 

Grund­sätz­lich sind Cir­cu­lar Hubs lokale Anlauf­stel­len, wel­che die Kreis­lauf­wirt­schaft an einem bestimm­ten Stand­ort vor­an­trei­ben. Sie bün­deln Talente, Wis­sen, Erfah­rung und Infra­struk­tur, um inno­va­tive Lösun­gen zu ent­wi­ckeln und spie­len eine wich­tige Rolle beim Über­gang von linea­ren zu zir­ku­lä­ren Geschäfts­mo­del­len. Größe und Aus­ge­stal­tung der Hubs kön­nen vari­ie­ren. “Mit dem Cir­cu­lar Hub Tirol hat die Stand­ort­agen­tur Tirol ein Ange­bot geschaf­fen, um gemein­sam die Poten­tiale der Kreis­lauf­wirt­schaft zu nut­zen und Tirol zukunfts­fit zu machen”, sagt Mar­cus Hofer, Geschäfts­füh­rer der Stand­ort­agen­tur Tirol. 

Inter­na­tio­nale Erkennt­nisse für den Stand­ort Tirol
Damit nun inter­na­tio­nale Erkennt­nisse best­mög­lich für den Stand­ort Tirol umge­setzt wer­den, reflek­tie­ren und ent­wi­ckeln Ver­tre­ter aus Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Inter­es­sens­ver­tre­tun­gen Emp­feh­lun­gen für die­sen Cir­cu­lar Hub Tirol. Gemein­sam mit der Region regio³ Pil­ler­see­tal-Leu­ken­tal-Leo­gang soll im Rah­men des Pro­jekts auch ein Pilot kon­zi­piert und umge­setzt werden. 

Gene­rell wid­met sich das Pro­jekt CHEERS4EU drei Haupt­fak­to­ren, die für das Funk­tio­nie­ren und den Erfolg von Cir­cu­lar Hubs ent­schei­dend sind. Das ist ein­mal die För­de­rung der Zusam­men­ar­beit von Unter­neh­men, For­schung, Poli­tik und Zivil­ge­sell­schaft. Zwei­tens sol­len neue wirt­schaft­li­che Ansätze erar­bei­tet und umge­setzt wer­den. Und drit­tens sol­len die sozia­len Effekte und Vor­teile der Kreis­lauf­wirt­schaft ana­ly­siert werden. 

Pro­jekt­lauf­zeit bis Juni 2028
Das Haupt­ziel des Pro­jekts besteht darin, Schlüs­sel­ele­mente zu iden­ti­fi­zie­ren, die für die Grün­dung und den Betrieb eines Cir­cu­lar Hubs in einem bestimm­ten regio­na­len Kon­text not­wen­dig sind. Auf diese Weise sol­len lokale poli­ti­sche Instru­mente beein­flusst wer­den, um regio­nale Unter­stüt­zung für die Kreis­lauf­wirt­schaft zu sichern. Gestar­tet ist das Inter­reg-Europe-Pro­jekt CHEERS4EU letz­ten April, es läuft bis zum 30. Juni 2028.

An dem Pro­jekt sind ins­ge­samt sie­ben Part­ner aus ver­schie­de­nen euro­päi­schen Regio­nen betei­ligt und das Land Tirol ist als asso­zi­ier­ter Part­ner mit dabei. CHEERS4EU wird mit 1,74 Mio. Euro aus dem Inter­reg-Europe-Pro­gramm geför­dert. Das Pro­jekt rich­tet sich in ers­ter Linie an Cir­cu­lar Hubs in Europa und sekun­där an poli­ti­sche Akteure die für die Gestal­tung und Umset­zung von Maß­nah­men zur För­de­rung der Kreis­lauf­wirt­schaft ver­ant­wort­lich sind. 

Autor: red/cc
03.10.2024

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