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© Salesforce/Martin Hoermandinger

Kun­den­be­zie­hun­gen als Basis für betrieb­li­chen Erfolg

Inno­va­tio­nen mit­tels Digi­ta­li­sie­rung von Wert­schöp­fungs­ket­ten und neue Geschäfts­mo­delle in Zei­ten unter­neh­me­ri­scher Trans­for­ma­tion quer durch alle Bran­chen als Fokus von Sales­force-Ver­an­stal­tung mit IT-Part­nern und Kunden.

Sales­force (US), welt­weit füh­ren­der Anbie­ter bei Cloud-basier­ten Anwen­dun­gen für das betrieb­li­che Kun­den­ma­nage­ment (CRM), lud kürz­lich Kun­den und IT-Part­ner zu einer Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung. Inhalt­li­che Spange war das Thema Digi­tale Wert­schöp­fungs­ket­ten. Sales­force ist auch in Öster­reich mit einer Nie­der­las­sung ver­tre­ten und betreut zahl­rei­che hei­mi­sche Unter­neh­men, dar­un­ter etwa Alm­dud­ler, Deloitte, Hart­lauer, Neveon (Grei­ner Gruppe), OMV oder Zumtobel. 

„Wir sind gerade zum neun­ten Mal in Folge als glo­ba­ler CRM-Markt­füh­rer aus­ge­zeich­net wor­den. Ver­trauen, Kun­den­er­folg, Inno­va­tion, Chan­cen­gleich­heit und Nach­hal­tig­keit sind unsere pri­mä­ren Werte und die leben wir auch gemein­sam mit unse­ren Kun­den“, sagt Stef­fen Lange, Lan­des­chef von Sales­force Öster­reich. „Kleine wie große Unter­neh­men haben erkannt, dass digi­tale Inno­va­tion erfolgs­ent­schei­dend ist. Wir sehen unsere Kun­den­be­zie­hun­gen als Part­ner­schaft und haben in Öster­reich in kur­zer Zeit bereits zahl­rei­che Pro­jekte erfolg­reich umge­setzt“, so Lange zu economy.

Kun­den­er­folg in einer digi­ta­len Welt
Nach der Begrü­ßung erör­ter­ten IT-Part­ner und Kun­den von Sales­force die Erfolgs­kri­te­rien von meh­re­ren bereits umge­setz­ten Pro­jek­ten, dar­un­ter Rai­ner Friedl (Mana­ging Direc­tor Ema­kina), Maxi­mi­lian von Küns­berg Sarre (CFO/COO Herba Che­mo­san), Maxi­mi­lian Nim­mer­voll (Grün­der und CEO von Dia­mir sowie Geschäfts­füh­rer Blin­ker) und Georg Lin­nerth (Geschäfts­füh­rer Blin­ker). Der IT-Dienst­leis­ter Ema­kina etwa hat eine CRM-Anwen­dung von Sales­force bei Hart­lauer umge­setzt, der IT-Dienst­leis­ter Blin­ker ein CRM-Pro­jekt im Kon­text mit Ver­triebs­op­ti­mie­rung beim zur Grei­ner-Gruppe gehö­ren­den Unter­neh­men Neveon.

„Das Bezie­hungs­ma­nage­ment mit Kun­den setzt Wis­sen über sie vor­aus. Beim Thema CRM geht es geht darum, ins Han­deln zu kom­men, also eine Bezie­hung aktiv zu füh­ren und dafür braucht es Kom­mu­ni­ka­ti­ons­in­stru­mente, um den Kun­den im 360° Blick zu betreuen“, erläu­tert Rai­ner Friedl, Mana­ging Direc­tor Ema­kina. „In der Sales­force-Platt­form lau­fen alle Kun­den­da­ten zusam­men und das ermög­licht einen zen­tra­len Zugriff für die Mit­ar­bei­ter, egal ob am Point-of-Sale, im Ser­vice Cen­ter oder im Mar­ke­ting“, so Friedl.

Digi­tale Ver­än­de­rung klein beginnen
Bei Herba Che­mo­san, einem Dienst­leis­ter spe­zi­ell für Apo­the­ken, hat die digi­tale Trans­for­ma­tion schon im Jahre 2008 begon­nen. „Für uns als B2B-Unter­neh­men ist es wich­tig, unse­ren Kun­den zu ermög­li­chen, ihre Kun­den zufrie­den­zu­stel­len, der End-Kon­su­ment sollte also auch immer im Blick sein“, so Maxi­mi­lian Küns­berg Sarre, CFO/CCO bei Herba Che­mo­san. „In Apo­the­ken­be­reich und Groß­han­del ist das Thema Kun­den­loya­li­tät sehr wich­tig, es braucht daher über die rei­nen Ser­vice­leis­tun­gen hin­aus Lösun­gen, die sich auch auf diese Kun­den­be­zie­hun­gen fokus­sie­ren“, betont Küns­berg Sarre.

Eine digi­tale Trans­for­ma­tion ist ein Pro­zess, der zunächst ein­mal star­ten muss, um in Gang zu kom­men und dafür müs­sen ein­fa­che, erste Schritte erlaubt sein. „Digi­ta­li­sie­rung heißt nicht, dass man bestehende Pro­jekte über Bord wer­fen muss, um ein völ­lig neues digi­ta­les Sys­tem zu imple­men­tie­ren. Die beste Stra­te­gie ist klein zu begin­nen, ein­mal ein­zelne Pro­zesse in der Wert­schöp­fungs­kette digi­ta­li­sie­ren“, skiz­ziert Maxi­mi­lian Nim­mer­voll, Grün­der und Geschäfts­füh­rer der IT-Gruppe Dia­mir und Geschäfts­füh­rer des Toch­ter­un­ter­neh­mens Blinker. 

Auto­ma­ti­sie­rung bringt Frei­raum für Inno­va­tion und Neugeschäft
„Final ent­schei­dend ist, dass dar­aus ein Mehr­wert für Unter­neh­men wie Mit­ar­bei­ter ent­steht und das beinhal­tet auch das Thema Usa­bi­lity“, so Nim­mer­voll. Beim Thema CRM geht es pri­mär um das abtei­lungs­über­grei­fende Manage­ment von Daten und das bedeu­tet auch gro­ßes Opti­mie­rungs­po­ten­tial für Pro­duk­ti­ons­pro­zesse, bis hin zu neuen Wert­schöp­fungs­ket­ten oder Geschäfts­ideen. „Es ist span­nend manu­elle Pro­zesse ent­lang von Wert­schöp­fungs­ket­ten wie Waren­be­stel­lung bis Logis­tik zu auto­ma­ti­sie­ren und dafür zen­trale Platt­for­men zu ver­wen­den“ sagt Georg Lin­nerth, Geschäfts­füh­rer von Blinker. 

„Die Umstel­lung von manu­el­len Pro­zes­sen auf Auto­ma­ti­sie­rung ist auch wich­tig, um per­so­nelle Res­sour­cen frei­zu­set­zen – hin zu Auf­ga­ben, die Inno­va­tio­nen und neue Wert­schöp­fung för­dern“, ergänzt Lin­nerth. „Jede ein­zelne Bran­che hat unter­schied­li­che Anfor­de­run­gen. Unsere Auf­gabe ist es, die Unter­neh­men ent­spre­chend zu beglei­ten und ihnen die Platt­form zur Ver­fü­gung zu stel­len, die sie für ihren Geschäfts­er­folg brau­chen“, resü­miert Stef­fen Lange, Lan­des­chef von Sales­force Österreich.

Autor: red/czaak
17.05.2022

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