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Kunst­hand­werk aus Beton : Eine Mut­ter macht Karriere

Eine 38jährige Mut­ter hat sich mit der Her­stel­lung von hand­ge­fer­tig­ten Deko­ra­tio­nen aus Beton erfolg­reich selb­stän­dig gemacht. 

Ob Pflanz­töpfe, Vogel­bä­der, Gar­ten- und Geburts­schil­der, Ker­zen- und Tee­licht­hal­ter, Haus­segen, Tür­schil­der oder Grab­tel­ler — alles ent­steht in nicht sel­ten wochen­lan­ger Detail­ar­beit ent­spre­chend dem Geschäfts­slo­gan „mit Liebe handgemacht“.
„Für mich ist es wich­tig, jedes Stück nach den Wün­schen des Kun­den indi­vi­du­ell zu fer­ti­gen,“ erklärt Bri­gitte Pils, eine 38-jäh­rige ehe­ma­lige Han­dels­an­ge­stellte und Mut­ter von vier Kin­dern aus Neu­stadtl an der Donau (NÖ). Allein das Mischen, Gie­ßen und Bin­den des Betons, das Schlei­fen und Waschen bis zum Unter­grund­vor­brei­ten, Beschrif­ten, Auf­brin­gen von Schutz­lack und die rest­li­chen Deko­ra­tio­nen erfor­dern einen Arbeits­pro­zess bis zu drei Wochen.

Hobby wird zum Beruf
Die Geschäfts­idee kam Pils „auf der Suche nach außer­ge­wöhn­li­chen Geschen­ken für Fami­lie und Freunde. Im World Wide Web bin ich auf den Werk­stoff Beton gesto­ßen und dachte, ich ver­su­che es ein­mal. Es hat mir sofort gro­ßen Spaß gemacht, und immer mehr der Beschenk­ten frag­ten mich, wo ich das gekauft hätte.“
Zu ihren Kun­den zäh­len Men­schen, die rus­ti­kale Deko mögen und Wert auf Hand­ge­mach­tes aus Öster­reich legen, sowie Leute, die zu beson­de­ren Anläs­sen Außer­ge­wöhn­li­ches suchen. Sonst kom­men Beton­dekor­ge­gen­stände mitt­ler­weile bei­nahe aus­schließ­lich aus Fern­ost. „Ich bereue es keine Minute, mich selb­stän­dig gemacht zu haben“, sagt Pils, die ihr krea­ti­ves Startup „Deko­fux“ genannt hat. „Einen nor­ma­len Job zu fin­den, ist als Mut­ter von vier Kin­dern sehr schwie­rig. Nun habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht, kann mir meine Zeit sel­ber ein­tei­len und bringe Fami­lie und Job in Ein­klang.“ Auf ihrer Home­page gibt es auch einen Webshop. 

Autor: NOe-Wirtschaftspressedienst/red
07.02.2017

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