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Lack of know-how

Every second com­pany fails due to its own boss. 

Half of all com­pany bank­rupt­cies in the pre­vious year can be attri­bu­ted to inter­nal errors, such the ana­ly­sis of KSV1870 for the cau­ses of insol­ven­cies in 2015. Through more know-how or bet­ter skills in senior manage­ment, many busi­ness fail­ures could have been avo­ided. This reason for bank­rupt­cies has ste­adily gai­ned in importance in recent years and is now at a peak. In 2006, it was still 36 percent.

Incre­asing demands
Negli­gence, howe­ver, is on the decline with 11 per­cent — 2006 it was still 22 per­cent. Lack of capi­tal is beco­ming incre­asingly less often the cause. The con­clu­sion : Inten­tio­nal mis­con­duct, arro­gance or exces­sive risk taking are less and less the trig­gers for bank­rupt­cies. The com­pa­nies mainly fail due to pro­fes­sio­nal igno­rance, thus severe inter­nal faults.
“Then as now, peo­ple are working in the top eche­lons who do not mas­ter the basics of com­mer­cial manage­ment. Howe­ver, many tasks nowa­days require more exper­tise than 10 years ago — just think of the tax law, which beco­mes more com­plex every year,” explains Hans-Georg Kant­ner, head of insol­vency at KSV1870.

Wave move­ments
The past 10 years have shown a wave move­ment, which is cha­rac­te­ri­sed by the rise and fall of frau­du­lent actions. In retro­s­pect, this cause usually remains in sin­gle digits.
Sur­pri­sing at first sight : Alt­hough the com­pa­nies in Aus­tria are tra­di­tio­nally cau­tious when it comes to attrac­ting inves­tors, the lack of capi­tal has also decreased as a cause. Namely from 16 to 9 per­cent. In the times of Basel III, the awa­re­ness of solid cor­po­rate finan­cing has increased noti­ce­ably. It is known that fast cre­dit at the desi­red level is not always gran­ted and the­r­e­fore incre­asingly ensu­res solid basic equipment.

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Man­geln­des Know-how

Jedes zweite Unter­neh­men schei­tert am eige­nen Chef.

Die Hälfte aller Fir­men­plei­ten des Vor­jah­res las­sen sich auf interne Feh­ler zurück­füh­ren, lau­tet die Ana­lyse des KSV1870 für die Ursa­chen von Insol­ven­zen 2015. Durch mehr Know-how bezie­hungs­weise bes­sere Fähig­kei­ten im obe­ren Manage­ment hät­ten viele Unter­neh­mens­zu­sam­men­brü­che ver­mie­den wer­den kön­nen. Die­ser Grund für Plei­ten hat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ste­tig an Bedeu­tung gewon­nen und nun einen Höchst­stand erreicht. 2006 waren es noch 36 Prozent.

Stei­gende Anforderungen
Rück­läu­fig ist hin­ge­gen Fahr­läs­sig­keit mit 11 Pro­zent – 2006 waren das noch 22 Pro­zent. Auch Kapi­tal­man­gel ist immer sel­te­ner die Ursa­che. Die Schluß­fol­ge­rung : Es ist immer weni­ger vor­sätz­li­ches Fehl­ver­hal­ten, Über­heb­lich­keit oder über­zo­gene Risi­ko­be­reit­schaft die Aus­lö­ser für Insol­ven­zen. Mehr­heit­lich schei­tern die Betriebe an fach­li­cher Unwis­sen­heit, also schwe­ren inter­nen Fehlern.
„Damals wie heute sind Per­so­nen in den obers­ten Rän­gen zugange, die das kauf­män­ni­sche Ein­mal­eins nicht aus­rei­chend beherr­schen. Jedoch erfor­dern viele Auf­ga­ben heute auch mehr Fach­kennt­nis als noch vor 10 Jah­ren – man denke nur an das Steu­er­recht, das Jahr für Jahr kom­ple­xer wird“, erklärt Hans-Georg Kant­ner, Lei­ter Insol­venz beim KSV1870.

Wel­len­be­we­gun­gen
Die ver­gan­ge­nen 10 Jahre zei­gen eine Wel­len­be­we­gung, die vom Anstieg und Rück­gang der betrü­ge­ri­schen Hand­lun­gen gekenn­zeich­net ist. In der Rück­schau bleibt diese Ursa­che meist im ein­stel­li­gen Prozentbereich.
Auf den ers­ten Blick über­ra­schend : Obwohl die Unter­neh­men Öster­reichs tra­di­tio­nell vor­sich­tig sind, wenn es darum geht, Inves­to­ren ins Boot zu holen, ist auch der Kapi­tal­man­gel als Ursa­che zurück­ge­gan­gen. Und zwar von 16 auf 9 Pro­zent. In Zei­ten von Basel III ist das Bewusst­sein für solide Unter­neh­mens­fi­nan­zie­rung merk­bar gestie­gen. Man weiß, dass der schnelle Kre­dit in der gewünsch­ten Höhe nicht immer gewährt wird und sorgt daher ver­mehrt für eine solide Grundausstattung.

hello world!
Autor: red/stem
20.09.2016

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