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© NLK Pfeiffer

Land Nie­der­ös­ter­reich for­ciert Cyber-Security

Cyber Defense Cen­ter an FH St. Pöl­ten inten­si­viert ange­wandte For­schung. Secu­rity in NÖ eige­ner Schwer­punkt schon in Schu­len. Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rium koope­riert mit Cyber Secu­rity Austria.

Das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rium koope­riert ab sofort mit Cyber Secu­rity Aus­tria, die Zusam­men­ar­beit wurde soeben an der FH St. Pöl­ten in Bei­sein von Johanna Mikl-Leit­ner, Lan­des­haupt­frau von Nie­der­ös­ter­reich und Klau­dia Tan­ner, Bun­des­mi­nis­te­rin für Lan­des­ver­tei­di­gung und Josef Pichl­mayr, Obmann der Cyber Secu­rity Aus­tria, besie­gelt. Im Anschluss an die Pres­se­kon­fe­renz wurde auch das an der FH St. Pöl­ten ange­sie­delte Cyber Defense Cen­ter besichtigt.

„Die Digi­ta­li­sie­rung hat in all unsere Lebens­be­rei­che Ein­zug gehal­ten. Damit sind aber auch Gefah­ren ver­bun­den und so müs­sen und wer­den wir auch die Anstren­gun­gen im Bereich Cyber-Sicher­heit ver­stär­ken“, unter­streicht Mikl-Lei­ter die Rele­vanz des The­mas. Öster­reichs größ­tes Bun­des­land setzt bereits seit vie­len Jah­ren auf das Poten­tial der Digi­ta­li­sie­rung. Allein seit 2020 wur­den rund 1.800 Digi­tal­pro­jekte unter­stützt, im heu­ri­gen Jahr sind es bis dato 150 Pro­jekte mit einem Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men von fast zehn Mil­lio­nen Euro. „Wei­tere zwei Mil­lio­nen Euro ste­hen bereit“, so Mikl-Leitner.

Spe­zi­elle Aus­bil­dungs­schwer­punkte zum Thema Cyber Secu­rity an höhe­ren Schulen
Beim Thema Cyber-Secu­rity ist es eine beson­dere Her­aus­for­de­rung Fach­kräfte zu gewin­nen. Das Land setzt daher bereits bei der schu­li­schen Aus­bil­dung an, etwa mit dem neuen Schul­zweig „Management.[Cyber.]Security“ an der BHAK/BHAS Horn oder auch den spe­zi­el­len Aus­bil­dungs­schwer­punkt zum Thema Cyber Secu­rity an der HTL St. Pöl­ten. Eine wich­tige Anlauf­stelle zu die­sem Thema sei vor allem auch das Haus der Digi­ta­li­sie­rung in Tulln als Platt­form für Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Bildung.

Mikl-Leit­ner erläu­terte dazu auch gezielte Ange­bote für Betriebe wie Web­i­nare, Rechts­be­ra­tun­gen oder auch Klein­grup­pen-Work­shops zu den wich­tigs­ten Bedro­hungs­sze­na­rien plus Hand­lungs­emp­feh­lun­gen. Seit 2023 läuft zudem eine Part­ner­schaft zwi­schen dem Haus der Digi­ta­li­sie­rung und dem Innen­mi­nis­te­rium, wo etwa über regio­nale Ver­an­stal­tun­gen aktu­elle Gefah­ren­la­gen, kri­mi­nelle Metho­den und Abwehr­maß­nah­men behan­delt wer­den: „Über 1.500 Men­schen haben an die­sen Ver­an­stal­tun­gen bereits teil­ge­nom­men, heuer gibt es wei­tere vier Road­shows“, so NÖ-Landeshauptfrau.

Lob für Cyber Secu­rity Aus­tria von Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Klau­dia Tanner
Auch Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Klau­dia Tan­ner ver­wies auf Ent­wick­lun­gen wie KI, Big Data oder Quan­ten­tech­no­lo­gie. „Die Gewähr­leis­tung von Frie­den und Sicher­heit ist eine Kern­auf­gabe des Staa­tes. Das muss auch im Cyber-Raum wahr­ge­nom­men wer­den und dazu ist es nötig, am neu­es­ten Stand der Tech­nik zu sein“, so Öster­reichs Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin. Klau­dia Tan­ner dankte dem Ver­ein Cyber Secu­rity Aus­tria für die dort geleis­tete Arbeit, vor allem bei der Suche nach jun­gen Talenten. 

Die neue Koope­ra­tion soll nun die Zusam­men­ar­beit mit dem Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rium wei­ter inten­si­vie­ren, Inhalte seien bei­spiels­weise die Ent­wick­lung und För­de­rung von Rah­men­be­din­gun­gen, die Sen­si­bi­li­sie­rung der Bevöl­ke­rung für die­ses Thema oder eben Aus­bil­dung und Gewin­nung von Fach­kräf­ten. In die­sem Kon­text erläu­terte Ste­fa­nie Jakoubi vom Vor­stand der Cyber Secu­rity Aus­tria ein neues Aus­bil­dungs-Pro­gramm. „Das soge­nannte „Hacke­rin­nen-Trai­ning“ bie­tet inter­es­sier­ten Frauen ein kos­ten­freies Trai­ning auf Top-Niveau. Der­zeit neh­men Frauen zwi­schen 14 bis 56 Jah­ren teil, in sechs Mona­ten wur­den 140 Frauen erreicht“, so Jakoubi. 

Autor: red/czaak
21.05.2024

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