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Mehr­wert durch Forschung

Die FFG erwei­tert ihr Port­fo­lio : Das ‚Kern­ge­schäft‘ bleibt sta­bil, neue Ser­vices und Pro­gramme ergän­zen das Angebot.

„Das Poten­zial für mehr Wert­schöp­fung und Beschäf­ti­gung in Öster­reich liegt im Bereich der For­schung und Inno­va­tion“, heißt es von der Öster­rei­chi­schen For­schungs­för­de­rungs­ge­sell­schaft FFG anläss­lich der Prä­sen­ta­tion der FFG-Bilanz 2015. „Wir brau­chen daher wei­tere kräf­tige Impulse für die inno­va­tive öster­rei­chi­sche Wirtschaft.“
Im letz­ten Jahr wur­den 465 Mil­lio­nen Euro an För­de­run­gen für neue und lau­fende Pro­jekte aus­be­zahlt, rund 2.800 Pro­jekte mit einer Gesamt­för­de­rung von 473 Mil­lio­nen Euro wur­den neu bewil­ligt. „Wäh­rend das Bud­get der direk­ten For­schungs­för­de­rung seit acht Jah­ren auf unge­fähr glei­chem Niveau bleibt, hat die FFG ihr Gesamt­port­fo­lio mit den Gut­ach­ten für die For­schungs­prä­mie, der Abwick­lung der Breit­band­mil­li­arde und wei­te­ren Initia­ti­ven deut­lich aus­ge­baut“, erklä­ren die FFG-Geschäfts­füh­rer Hen­ri­etta Egerth und Klaus Pseiner.

Pro­duk­tion wichtig
Mit 326 Mil­lio­nen Euro gin­gen rund 70 Pro­zent der Gesamt­för­de­rung der FFG im Jahr 2015 an Unter­neh­men. 71 Mil­lio­nen Euro flos­sen an For­schungs­ein­rich­tun­gen (15 Pro­zent), 63 Mil­lio­nen Euro an Hoch­schu­len (14 Prozent).
Rund ein Vier­tel der neu bewil­lig­ten FFG-För­de­run­gen flie­ßen in Pro­jekte aus dem Pro­duk­ti­ons­be­reich, ins­ge­samt rund 114 Mil­lio­nen Euro im Jahr 2015. An zwei­ter Stelle ste­hen die Infor­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gien mit 82 Mil­lio­nen Euro und Energie/​Umwelt mit 79 Mil­lio­nen Euro. Im Pro­duk­ti­ons­be­reich – Stich­wort Indus­trie 4.0 – setzt die FFG laut Egerth beson­dere Impulse : „Dazu zäh­len auch die Stif­tungs­pro­fes­su­ren, die erste Pilot­fa­brik, die letz­tes Jahr eröff­net wurde, und unsere inten­si­ven Inter­na­tio­na­li­sie­rungs­ak­ti­vi­tä­ten. Diese Initia­ti­ven wer­den 2016 ver­stärkt ausgebaut.“
Ein ähn­li­ches Bild wie in den letz­ten Jah­ren zeigt sich in der regio­na­len Ver­tei­lung der geför­der­ten Pro­jekte : Auch 2015 lagen die Stei­er­mark, Wien und Ober­ös­ter­reich an der Spitze der Bun­des­län­der-Sta­tis­tik. Gemes­sen an der Gesamt­för­de­rung gin­gen 29 Pro­zent der Mit­tel in die Stei­er­mark (137,5 Mil­lio­nen Euro), 24 Pro­zent nach Wien (111,8 Mil­lio­nen Euro) und 21 Pro­zent nach Ober­ös­ter­reich (99,3 Mil­lio­nen Euro).

Autor: red/stem
28.04.2016

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