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Metall-For­schung wird zum Unter­neh­men Wettbewerbsfähigkeit

Das K1-MET Kom­pe­tenz­zen­trum für metall­ur­gi­sche und umwelt­tech­ni­sche Ver­fah­rens­ent­wick­lung mit den Stand­or­ten Linz und Leo­ben hat eine neue Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tur erhalten.

Nach sie­ben Jah­ren als Arbeits­ge­mein­schaft zwi­schen den füh­ren­den lndus­trie­un­ter­neh­men und Uni­ver­si­tä­ten des Lan­des wur­den die For­schungs- und Ent­wick­lungs­pro­jekte nun in einem eigen­stän­di­gen Unter­neh­men, der K1-MET GmbH, durchgeführt.
Dazu Andreas Flick, Chief Tech­no­logy Offi­cer Upstream bei Prime­tals Tech­no­lo­gies, einem der K1 MET-Mit­ei­gen­tü­mer : „Durch die Grün­dung der K1-MET GmbH stär­ken wir die Koope­ra­tion nicht nur mit der Wis­sen­schaft, son­dern auch mit der Wirt­schaft, und wir kön­nen gemein­same For­schung auf höchs­tem Niveau betrei­ben.“ Die dabei auf­ge­bau­ten Kom­pe­ten­zen seien unver­zicht­bar, um im inter­na­tio­na­len Wett­be­werb zu bestehen.

Schlüs­sel für zukünf­ti­gen Erfolg in Stahlindustrie
Die zen­tra­len For­schungs­ge­biete von K1-MET sind die Opti­mie­rung der metall­ur­gi­schen Pro­zesse, die Eta­blie­rung neuer Tech­no­lo­gien sowie die Sen­kung des Ener­gie­ver­brauchs und der CO2-Emis­sio­nen. Das Kom­pe­tenz­zen­trum läuft im Rah­men des COMET-Pro­gramms der FFG (For­schungs­for­de­rungs­ge­sell­schaft) zur För­de­rung der Koope­ra­tion von Indus­trie und Wis­sen­schaft. Die Gesamt­lauf­zeit beträgt acht Jahre (2015 bis 2023).
„CO2-Reduk­tion bei der Pro­duk­tion von Stahl, ener­gie- und res­sour­cen­ef­fi­zi­ente Pro­zesse und die bran­chen­über­grei­fende Zusam­men­ar­beit sind der Schlüs­sel für den zukünf­ti­gen Erfolg in der Stahl­in­dus­trie”, betont Flick. In Zukunft wür­den genau diese The­men wei­ter in den Vor­der­grund rücken, gerade im Hin­blick auf das Span­nungs­feld zwi­schen den gro­ßen Stahl­er­zeu­gern in China und in Europa.
Eigen­tü­mer der K1-MET GmbH sind mit jeweils 35 Pro­zent die voest­al­pine und die Mon­tan­uni­ver­si­tät Leo­ben. 20 Pro­zent gehö­ren Prime­tals Tech­no­lo­gies und die Johan­nes Kep­ler Uni­ver­si­tat Linz stellt mit zehn Pro­zent den zwei­ten wis­sen­schaft­li­chen Eigen­tü­mer dar.

Autor:
19.01.2017

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