
Mietsoftware für KMUs
Expertenkommentar Günther Patterer, SAP Österreich.
KMUs stehen vor der Herausforderung, wie der Einsatz von IT die Unternehmensziele optimal unterstützen kann. Dabei ist ein Dilemma zu lösen : Mittelständler haben hinsichtlich IT Anforderungen wie Großunternehmen (Flexibilität, Sicherheit, neuester Stand der Technik etc.), können oder wollen jedoch weder die finanziellen Mittel noch die dazu notwendige Mannschafft aufbringen.
Daher sind in KMUs häufig ineffiziente IT-Landschaften vorzufinden, die durch Individualentwicklungen, Excel Sheets und kleinere Insellösungen für betriebliche Teilbereiche geprägt sind. Gesamtsteuerung des Unternehmens findet in einer solchen Umgebung de facto nicht statt.
Ein moderner Lösungsansatz ist der Einsatz einer integrierten Unternehmenslösung, die als Mietsoftware („on-demand“) zum Einsatz kommt. Ihre Vorteile :
• KMUs brauchen für den Betrieb nur Internetleitung und mobile Endgeräte (z.Bsp. Laptop, Ipad, etc.).
• Anbieter garantieent für Datensicherheit und Verfügbarkeit
• Über elektronische Marktplätze werden Zusatzapplikationen entstehen, die generische Unternehmenslösungen beispeilsweise zu echten Branchenapplikationen ergänzen (z.Bsp. für Werbeagenturen, Rechtsanwälte, IT-Dienstleister, etc.).
• Alle Informationen sind der Geschäftsführung auf Knopfdruck verfügbar
• Pay per use : Geringe laufende Kosten inklusive der Weiterentwicklungen der Software
Eine 2011 von SAP Deutschland in Auftrag gegebene Studie bestätigt, dass Lösungen auf Mietbasis speziell bei auftrebenden jungen KMUs weitgehend akzeptiert sind.
Moderne Mietsoftware bietet nicht nur durchgängie und übergreifende Abläufe, hohe Verfügbarkeit und Skalierbarkeit, sondern lässt Kapital für die Expansion übrig, das sonst in teure Infrastruktur investiert werden müsste.
Zur Person :
Günther Patterer, 47, ist Direktor Vertrieb Mittelstand bei SAP Österreich