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„Mir ist der Kurs­zet­tel viel zu kurz“

Wirt­schafts-Staats­se­kre­tär Mah­rer for­dert leich­tere Bör­sen­gänge für inno­va­tive Unternehmen. 

Inno­va­tive Unter­neh­men müsse der Bör­sen­gang erleich­tert wer­den, for­dert Staats­se­kre­tär Harald Mah­rer. „Mir ist der Kurs­zet­tel viel zu kurz“, sagt Mah­rer, der sich ein umfas­sen­des Kapi­tal­markt­be­le­bungs­pa­ket wünscht.
Auch ein Wan­del der öffent­li­chen Wahr­neh­mung des Kapi­tal­markts sei nötig. Der­zeit stehe die Börse vie­ler­orts unter dem Gene­ral­ver­dacht, ein Ort der „Spe­ku­lan­ten und Ver­bre­cher“ zu sein. Es fehle ein Bewusst­sein für die Bedeu­tung des Kapi­tal­markts, etwa bei der Arbeitsplatzschaffung.

Wei­tere Stär­kung für CEE-Head­quar­ters aus­län­di­scher Unternehmen
Mah­rer will auch mehr aus­län­di­sche Part­ner an Bord sehen, etwa zur Ansied­lung eines CEE-Head­quar­ters in Öster­reich oder als Risi­ko­ka­pi­tal­ge­ber für hei­mi­sche Start-ups. Jeden­falls müsse sicher­ge­stellt wer­den, dass Inno­va­tio­nen aus Öster­reich auch im Land rea­li­siert und über den hei­mi­schen Kapi­tal­markt finan­ziert werden.
„Es ist egal, wo die Mit­tel her­kom­men, sie müs­sen aber in Öster­reichs Kapi­tal­markt flie­ßen“, betont der Staats­se­kre­tär im Minis­te­rium für Wis­sen­schaft, For­schung und Wirtschaft. 

Autor: APA-Science/red/stem
07.10.2015

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