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Donnerstag, 11.12.2025 | 16:23

Mis­sion possible

Öster­reich Teil der jüngs­ten Welt­raum­mis­sion. Zum Auf­bau eige­ner Satel­li­ten­na­vi­ga­tion bringt euro­päi­sche Ariane-Rakete wei­tere Gali­leo-Satel­li­ten mit öster­rei­chi­scher Tech­no­lo­gie ins All.

Die Trä­ger­ra­kete Ariane 5 bringt vom euro­päi­schen Raum­flug­ha­fen Kou­rou in Fran­zö­sisch-Gua­yana vier wei­tere Gali­leo-Satel­li­ten an Bord. Damit erhöht sich die Zahl der Satel­li­ten der Gali­leo-Kon­stel­la­tion auf ins­ge­samt 22. Europa stellt somit glo­bal eine noch höhere Signal­dichte sicher. „Mit Gali­leo ent­wi­ckelt Europa ein eige­nes GPS-Sys­tem, das rund um die Uhr unab­hän­gig, genau und stö­rungs­frei Navi­ga­ti­ons­da­ten lie­fert“, so Welt­raum­mi­nis­ter Jörg Leicht­fried zum jüngs­ten Erfolg der Euro­päi­schen Welt­raum­or­ga­ni­sa­tion ESA.
Gali­leo ist Euro­pas glo­bale Ant­wort im Bereich Satel­li­ten­na­vi­ga­tion („EU-GPS“). Gali­leo soll aus ins­ge­samt 30 Satel­li­ten und der dazu­ge­hö­ri­gen Boden­in­fra­struk­tur bestehen. Seit Mitte Dezem­ber 2016 gibt es bereits erste Gali­leo-Ser­vices. Zu die­sen gehö­ren Ortungs‑, Navi­ga­ti­ons- und Zeit­be­stim­mung. Ab 2020 soll die Voll­ab­de­ckung mit den 30 Satel­li­ten sicher­ge­stellt sein.
 
Öster­rei­chi­sche Tech­no­lo­gie an Bord von ESA-Missionen
Das Infra­struk­tur­mi­nis­te­rium, seit 2014 auch offi­zi­ell das Welt­raum­mi­nis­te­rium, finan­ziert Pro­gramme der Euro­päi­schen Welt­raum­or­ga­ni­sa­tion ESA mit und ermög­licht dadurch öster­rei­chi­schen Betrie­ben eine Teil­nahme an ESA-Mis­sio­nen. So stam­men etwa die Treib­stoff­lei­tun­gen oder auch Ven­tile für den Flüs­sig­an­trieb der Trä­ger­ra­kete Ariane 5 von hei­mi­schen Unternehmen.
Das Welt­raum­mi­nis­te­rium för­dert bereits seit 2002 For­schung und Ent­wick­lung durch das Öster­rei­chi­sche Welt­raum­pro­gramm „ASAP“. „Mit unse­ren För­de­run­gen geben wir vie­len hei­mi­schen Unter­neh­men die Chance an ESA-Mis­sio­nen teil­zu­neh­men und ihre Exper­tise damit auch inter­na­tio­nal unter Beweis zu stel­len“, so Leicht­fried weiter.
Für den For­schungs­stand­ort Öster­reich bedeu­tet ASAP mit bereits 600 erfolg­rei­chen Pro­jek­ten die Basis für den Zugang zu inter­na­tio­na­len Märk­ten, zu glo­ba­len Welt­raum­ko­ope­ra­tio­nen und die Stär­kung der Wett­be­werbs­fä­hig­keit. Ins­ge­samt inves­tiert das Welt­raum­i­nis­te­rium pro Jahr rund 70 Mil­lio­nen Euro in den öster­rei­chi­schen Weltraumsektor.

Autor: red
15.12.2017

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