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© Pexels.com/Ksenia Chernaya

Moder­ni­sie­rung im Sinne der mensch­li­chen Gesundheit

Ver­bes­serte Qua­li­tät bei gleich­zei­ti­ger Kos­ten­ef­fi­zi­enz erfor­dert tech­no­lo­gi­sche Inno­va­tion in der medi­zi­ni­schen Leis­tungs­er­brin­gung. Ziel­set­zung ist eine opti­male Infra­struk­tur für Ärzte und Pfle­ge­kräfte für eine best­mög­li­che Betreu­ung der PatientInnen.

In Zei­ten einer Pan­de­mie ist der per­sön­li­che Kon­takt mit Pati­en­ten beson­ders her­aus­for­dernd. Dazu gehört auch das Thema Reha­bi­li­ta­tion nach Krank­heit oder Unfall und um die dafür nöti­gen Abläufe effi­zi­ent und pati­en­ten­ori­en­tiert zu gestal­ten, soll­ten Men­schen auch digi­tal errei­chet wer­den kön­nen. Für diese medi­zi­nisch-the­ra­peu­ti­sche Kom­mu­ni­ka­tion auf rein digi­ta­lem Weg müs­sen aber oft­mals erst die ent­spre­chen­den Vor­aus­set­zun­gen geschaf­fen werden. 

Die Elek­tro­ni­sche Gesund­heits­akte „ELGA“ bie­tet dafür eine Viel­zahl an Diens­ten und die kön­nen auch in der Reha­bi­li­ta­ti­ons­be­hand­lung (Reha) ein­ge­setzt wer­den. Meh­rere öster­rei­chi­sche Reha-Kli­ni­ken haben nun ihre Ein­rich­tun­gen an die ELGA ange­bun­den und T‑Systems als Digi­ta­li­sie­rungs­part­ner mit der Imple­men­tie­rung beauf­tragt. Im Wesent­li­chen geht es um die Dar­stel­lung und Über­mitt­lung von ELGA spe­zi­fi­schen Doku­men­ten. „Reha.Complete deckt als modul­ar­tig kon­zi­pierte Medi­zin­an­wen­dung für Kur- und Reha-Ein­rich­tun­gen alle Anfor­de­run­gen zen­tral ab und das umfasst die medi­zi­ni­sche, pfle­ge­ri­sche und the­ra­peu­ti­sche Pla­nung und Doku­men­ta­tion“, sagt Mar­tin Wer­ner, Head of Busi­ness Area Health bei T‑Systems Österreich. 

Lokal oder in der Cloud
Tech­no­lo­gisch kann die Anwen­dung als Cloud-Vari­ante oder geson­dert im jewei­li­gen Sys­tem der Ein­rich­tung betrie­ben wer­den und die Nut­zung ist voll­um­fäng­lich auch über mobile End­ge­räte mög­lich. Ein wich­ti­ger Ansatz ist die Ver­mei­dung des feh­ler­an­fäl­li­gen manu­el­len Erfas­sens von bestehen­den Befun­den. Die Doku­mente wer­den auto­ma­ti­siert über­tra­gen und ste­hen Ärz­ten und The­ra­peu­ten für wei­tere the­ra­peu­ti­sche Maß­nah­men zur Verfügung.

„Ziel war, Ent­las­sungs­be­richte aus der Reha­bi­li­ta­tion in die ELGA ein­stel­len zu kön­nen. Daten kön­nen nun aus einer ELGA Domäne abge­fragt und im kli­ni­schen Infor­ma­ti­ons­sys­tem Reha.Complete dar­ge­stellt wer­den und struk­tu­riert vor­lie­gende Daten wer­den hier­bei auto­ma­ti­siert, etwa als ana­mnes­ti­sche Ver­ord­nun­gen, in die kli­ni­sche Fall­akte des Pati­en­ten über­nom­men. Dies ist für alle Stake­hol­der eine enorme Erleich­te­rung und redu­ziert zudem die Feh­ler­an­fäl­lig­keit erheb­lich“, so Wer­ner von T‑Systems.
Eigene Anwen­dun­gen für effi­zi­en­tere Prozesse

Für effi­zi­en­tere Pro­zesse und eine gestei­gerte Behand­lungs­qua­li­tät kann die Gesund­heits­bran­che schon län­ger auf eigene Kran­ken­haus­in­for­ma­ti­ons­sys­teme (KIS) und Soft­ware­lö­sun­gen zurück­grei­fen. Die bau­stein­ar­tig kon­zi­pier­ten Anwen­dun­gen erstre­cken sich vom ganz­heit­li­chen Ein­satz bis hin zu spe­zi­fi­schen Seg­men­ten wie etwa die Wund­be­hand­lung. Der zuneh­mende Ein­satz mobi­ler Arbeits­ge­räte muss dabei ebenso abge­bil­det wer­den, wie ein gesi­cher­tes und abtei­lungs­über­grei­fen­des Datenmanagement.

Große Kran­ken­an­stal­ten in den Bun­des­län­dern und bun­des­weite Gesund­heits­ver­si­che­rer ver­wen­den diese mit den zen­tra­len SAP-Sys­te­men ver­netz­ba­ren KIS-Dienste. Ordens­spi­tä­ler in Wien und Ober­ös­ter­reich nut­zen wie­derum eigene Soft­ware­ap­pli­ka­tio­nen, die Pfle­ge­kräf­ten die orts­un­ab­hän­gige Doku­men­ta­tion von Wun­den ermög­licht. Von der Ana­mnese bis zur Hei­lung wer­den dabei alle Kon­takte und Ver­än­de­run­gen lücken­los und ohne Medi­en­brü­che aufgezeichnet. 

Autor: red/czaak
13.09.2022

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