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© Pexels.com/Raj Tatavrthy

Nach­hal­tige Pro­zess­op­ti­mie­rung via ganz­heit­li­che digi­tale Innovation

Die Ver­net­zung und intel­li­gente Auf­be­rei­tung von Daten ermög­licht mehr Nach­hal­tig­keit in unter­schied­li­chen unter­neh­me­ri­schen Berei­chen. Das erstreckt sich von Her­stel­lung über Logis­tik bis War­tung und bezieht auch Ver­bes­se­run­gen für Mit­ar­bei­te­rIn­nen ein.

Die Corona-Pan­de­mie hat die Bedeu­tung der Digi­ta­li­sie­rung für Unter­neh­men und Ver­wal­tung unter­mau­ert und dazu einen Lern­ef­fekt sowohl bei den ein­ge­setz­ten tech­no­lo­gi­schen Anwen­dun­gen als auch den beglei­ten­den orga­ni­sa­to­ri­schen Maß­nah­men aus­ge­löst. Viele Betriebe muss­ten sich zusam­men mit ihren IT-Dienst­leis­tern sehr rasch auf neue Anfor­de­run­gen ein­stel­len, nun gilt es diese digi­tale Trans­for­ma­tion auch nach­hal­tig zu eta­blie­ren. Das beinhal­tet dann auch die The­men Klima und CO2_​Abdruck im betriebs­in­ter­nen Bereich und als stra­te­gisch über­grei­fende Spange Öko­lo­gie und Öko­no­mie etwa bei Pro­duk­ti­ons­pro­zes­sen unter Ein­bin­dung auch von Lieferbetrieben. 

CO2-Reduk­tion
„Die Digi­ta­li­sie­rung ist ein gro­ßer Hebel zur Umset­zung von Nach­hal­tig­keits­zie­len. Inter­na­tio­nale Stu­dien sagen, dass etwa die Errei­chung der CO2-Ziele zu über 40 Pro­zent durch digi­tale Inno­va­tio­nen mög­lich ist“, sagt Jochen Boren­ich, Mit­glied des Vor­stands bei K‑Businesscom. Der IT-Dienst­leis­ter hat für Unter­neh­men und Kom­mu­nen eine Reihe von Nach­hal­tig­keits­pro­jek­ten umge­setzt und diese sowie wei­tere Pro­jekte wur­den kürz­lich zusam­men mit dem Staats­se­kre­ta­riat für Digi­ta­li­sie­rung im Rah­men der Initia­tive ICT-Aus­tria vorgestellt. 

Ein Pro­jekt betrifft etwa das Ger­ia­trie­zen­trum Graz, wo es um eine gerä­te­über­grei­fende Ver­ein­heit­li­chung und Visua­li­sie­rung von Daten ging. Ziel­set­zung war eine nach­hal­tige Opti­mie­rung der alters­me­di­zi­ni­schen Pati­en­ten­be­treu­ung und eine ver­bes­serte Nut­zung von End­ge­rä­ten wie Han­dys oder Tablets für die Ärz­tIn­nen und Pfle­ge­rIn­nen. „Daten waren auf zu vie­len End­ge­rä­ten ver­teilt. Gemein­sam mit dem StartUp ilvi haben wir das Daten­ma­nage­ment zen­tra­li­siert. Durch die par­al­lele Opti­mie­rung der ver­schie­de­nen Schnitt­stel­len ent­steht nun auch mehr Fokus und Ein­fach­heit in den Pfle­ge­ab­läu­fen“, so Jörg Hohen­s­in­ner, Pfle­ge­dienst­lei­ter der Albert Schweit­zer Kli­nik vom Ger­ia­trie­zen­trum Graz.

Evva setzt auf Inno­va­tion von K‑Businesscom
Ein ande­res Pro­jekt set­zen die ÖBB und das For­schungs­zen­trum VRVis um. Ziel­set­zung hier sind mög­lichst genaue Vor­her­sa­gen für die nöti­gen War­tungs­pro­zesse von Bahn­an­la­gen und das beinhal­tet die nach­hal­tige Pla­nung der Mit­ar­bei­ter­res­sour­cen und ins­be­son­dere den Ein­satz von Mate­ria­lien für viel­schich­tige Berei­che wie Gleise, Bahn­höfe, Über­lei­tun­gen oder Brücken.

Nach­hal­tige Wert­schöp­fung war auch beim Unter­neh­men Evva gefor­dert. Hier wurde K‑Businesscom mit der auto­ma­ti­sier­ten Ver­ar­bei­tung der Daten unter­schied­li­cher Maschi­nen­ty­pen beauf­tragt. Soft­ware-gestützte Sen­so­ren in der gesam­ten Pro­duk­ti­ons­stre­cke und eine cloud-basierte Daten­bank ermög­li­chen nun einen weit­aus effi­zi­en­te­ren Res­sour­cen­ein­satz. „Die soge­nannte ‚Twin Tran­si­tion‘, also eine grü­nere Zukunft durch nach­hal­tige digi­tale Trans­for­ma­tion bedeu­tet Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz, das Spa­ren von Lie­fer­we­gen und Ener­gie und damit die Redu­zie­rung von CO2-Emis­sio­nen. Das ist der größte Para­dig­men­wech­sel seit der Glo­ba­li­sie­rung und wir müs­sen die damit ver­bun­de­nen Chan­cen ent­spre­chend nut­zen“, so Flo­rian Tur­sky, Staats­se­kre­tär für Digitalisierung. 

Autor: red/czaak
08.11.2022

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