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© Infineon_Spatenstich_Linz

Neue Ent­wick­lungs­stand­orte in Linz und Graz

Infi­neon erwei­tert und baut neue Stand­orte in Linz und Graz. Im Zen­trum ste­hen neue Ent­wick­lun­gen im Bereich Chip-Tech­no­lo­gien für ver­schie­denste indus­tri­elle Anwen­dun­gen. In Linz ent­ste­hen 220 zusätz­li­che Arbeits­plätze und in Graz 290.

In Linz fand soeben der offi­zi­elle Spa­ten­stich für den neuen Stand­ort der Infi­neon Aus­tria-Betei­li­gungs­ge­sell­schaft DICE (Danube Inte­gra­ted Cir­cuit Engi­nee­ring) statt. Infi­neon Aus­tria schafft hier Raum für in Summe 400 Arbeits­plätze in For­schung und Ent­wick­lung. Eben­falls gefei­ert wurde dabei die Zahl von über 100 Mil­lio­nen ver­kauf­ten Rad­ar­chips mit Ent­wick­lungs-Know­how aus der Ober­ös­ter­rei­chi­schen Landeshauptstadt.

For­schungs­stärke in Mobi­li­tät und Kommunikation
„Mit den Bil­dungs- und For­schungs­ak­teu­ren vor Ort steht ein star­kes regio­na­les Wis­sens­um­feld für Inno­va­tion zur Ver­fü­gung. Wesent­li­che Vor­aus­set­zung dafür sind hoch­qua­li­fi­zierte Fach­kräfte“, so Sabine Her­lit­schka, Vor­stands­vor­sit­zende der Infi­neon Tech­no­lo­gies Aus­tria AG. „Um dem bestehen­den Fach­kräf­te­man­gel ent­ge­gen­zu­wir­ken, gilt es, mehr junge Men­schen für Tech­nik zu begeis­tern und den Wirt­schafts­stand­ort Oberös­ter­reich auch welt­weit für Fach­kräfte attrak­tiv zu gestalten.“
Infi­neon ent­wi­ckelt u.a. Kom­po­nen­ten für sau­bere, sichere und intel­li­gente Fahr­zeuge und sorgt dafür, dass Geräte im Inter­net der Dinge schnell und zuver­läs­sig kom­mu­ni­zie­ren – mit dem Men­schen und unter­ein­an­der. Mit dem in Linz ansäs­si­gen Ent­wick­lungs­zen­trum für Hoch­fre­quenz­bau­teile ist Infi­neon Vor­rei­ter im Bereich Radar für auto­ma­ti­sierte Fahrerassistenzsysteme. 

Diese Radar­sen­so­ren kom­men bei Fah­rer­as­sis­tenz­sys­te­men wie Abstands­war­nun­gen und auto­ma­ti­schen Not­brem­sun­gen zum Ein­satz. Mit über 100 Mil­lio­nen ver­kauf­ten 77 GHz-Rad­ar­chips ist Infi­neon in die­sem Seg­ment Tech­no­lo­gie- und Welt­markt­füh­rer. Ziel ist es, diese Sicher­heits­tech­no­lo­gie wei­ter zu ent­wi­ckeln, da Radar­sen­so­ren zukünf­tig zur Stan­dard­aus­stat­tung eines jeden Neu­wa­gens gehö­ren wer­den. Radar­sys­teme sind unter ande­rem eine Vor­aus­set­zung für auto­ma­ti­sier­tes Fahren. 

Offi­zi­el­ler Start für Aus­bau Ent­wick­lungs­zen­trum Graz
Auch in Graz erwei­tert Infi­neon sein Ent­wick­lungs­zen­trum und schafft Raum für zusätz­li­che 290 Arbeits­plätze in For­schung und Ent­wick­lung. Als einer der größ­ten Stand­orte für For­schung und Ent­wick­lung im Kon­zern treibt Infi­neon in Graz den welt­wei­ten Ein­satz von Mikro­elek­tronik­lö­sun­gen in den Berei­chen Mobi­li­tät, Sicher­heit und dem Inter­net der Dinge voran. 

„In Graz ent­wi­ckeln wir zukunfts­wei­sende Tech­no­lo­gien für Kontaktlos‑, Sicher­heits- und Sen­sor­an­wen­dun­gen und bedie­nen damit aus der Stei­er­mark her­aus wesent­li­che glo­bale Wachs­tums­märkte“, betont Sabine Her­lit­schka. „Der Stand­ort ermög­licht mit sei­nen For­schungs- und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen wie Tech­ni­scher Uni­ver­si­tät, FH Joan­neum, Sili­con Alps Clus­ter oder Sili­con Aus­tria Labs welt­weit aner­kannte Spitzenforschung.“ 

Auch in Graz steht das Thema Inno­va­tion im Mit­tel­punkt. Schwer­punkte sind etwa auto­no­mes Fah­ren, Aug­men­ted Rea­lity oder Ver­schlüs­se­lungs­tech­no­lo­gien, die künf­ti­gen Quan­ten­com­pu­tern stand­hal­ten. „Im neuen Gebäude ent­ste­hen vor­ran­gig Arbeits­flächen für For­scher aus dem Bereich Auto­mo­tive“, sagt Ste­fan Rohr­in­ger, Lei­ter des Infi­neon Ent­wick­lungs­zen­trums Graz. „Dazu gehö­ren vor allem LiDAR-Kom­po­nen­ten (Light Detec­tion and Ran­ging) für den Ein­satz in Fah­rer­as­sis­tenz­sys­te­men, die neben Rad­ar­chips eine wesent­li­che Vor­aus­set­zung für auto­nom fah­rende Fahr­zeuge sind.“ 

Autor: red/mich
12.04.2019

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