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Neue For­schungs­gel­der aus Jubi­lä­ums­fonds der Öster­rei­chi­schen Nationalbank

Öster­rei­chi­sche Natio­nal­bank geneh­migt 3,4 Mil­lio­nen Euro für acht­zehn neue For­schungs­pro­jekte. Bil­dung, Nach­hal­tig­keit, Öko­no­mie, Migra­tion und Finan­zen als Schwer­punkt­the­men der wis­sen­schaft­li­chen Arbeiten.

Das Direk­to­rium der Öster­rei­chi­schen Natio­nal­bank hat in der letz­ten Ver­ga­be­sit­zung 2021 die Finan­zie­rung von 18 neuen For­schungs­pro­jekte (Anm. 39 Anträge) mit 3,4 Mio. EUR aus Mit­teln des Jubi­lä­ums­fonds zur För­de­rung der For­schungs- und Lehr­auf­ga­ben der Wis­sen­schaft geneh­migt. Nach­fol­gend die ein­zel­nen Pro­jekte sowie Ihre Antrag­stel­ler und Universitäten.

Nach­hal­tige Inves­to­ren und Risi­ko­fak­to­ren im Bankensektor
„Finan­cial Mista­kes and Cre­dit Mar­ket Regu­la­tion“ von Flo­rian Exler vom Insti­tut für Volks­wirt­schafts­lehre der Uni­ver­si­tät Wien, dann „Sus­tainable Finance : Nach­hal­tige Cor­po­rate Gover­nance durch insti­tu­tio­nelle Inves­to­ren“ von Phil­ipp Erwin Fid­ler vom Insti­tut für Unter­neh­mens­recht der Wirt­schafts­uni­ver­si­tät Wien/WU-Wien sowie „Com­mon Owner­ship and Sys­te­mic Risk in the Ban­king Sec­tor“ von Tho­mas Geh­rig vom Insti­tut für Finanz­wirt­schaft der Uni­ver­si­tät Wien und „Non-para­me­tric vola­ti­lity mode­ling in macroe­co­no­mics and finance“ von Niko Hau­zen­ber­ger vom Depart­ment of Eco­no­mics — Salz­burg Centre of Euro­pean Union Stu­dies der Uni Salzburg.

Finanz­märkte und die Umwelt sowie die Fis­kal­ver­fas­sung der EU
Es folgt “Intro­duc­tion of a Glo­bal Mini­mum Tax” von Georg Kof­ler vom Insti­tut für Öster­rei­chi­sches und Inter­na­tio­na­les Steu­er­recht der WU- Wien, wei­ters „Long-term spill­over impacts of finan­cial mar­kets on the envi­ron­ment“ von Michael Kuhn vom Inter­na­tio­na­les Insti­tut für ange­wandte Systemanalyse/​IIASA sowie „Who is dis­rupt­ing the food value chain : Regu­la­tors, Incumb­ents, Start­ups or Con­su­mers?“ von Ina Mayer vom Öster­rei­chi­schen Insti­tut für Wirtschaftsforschung/​WIFO und „Die Fis­kal­ver­fas­sung der Euro­päi­schen Union nach dem Euro­päi­schen Auf­bau­plan“ von Andreas Ora­tor vom Insti­tut für Euro­pa­recht und Inter­na­tio­na­les Recht der WU-Wien.

Aus­bil­dungs­pro­gramme und der Arbeitsmarkt
Als nächs­tes dann “How to fos­ter lifel­ong lear­ning : Evi­dence from a large and gene­rous edu­ca­tio­nal leave pro­gram” von Jörg Pet­zold vom Fach­be­reich für Sozial- und Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten der Uni Salz­burg, wei­ters “Infe­rence with Baye­sian non­pa­ra­me­tric models in the pre­sence of mea­su­re­ment errors and out­liers” von Michael Pfarr­ho­fer vom Depart­ment of Eco­no­mics — Salz­burg Centre of Euro­pean Union Stu­dies der Uni Salz­burg sowie “The role of struc­tu­ral chan­ges in the labour mar­ket for mone­tary policy” von Phil­ipp Piri­bauer vom WIFO und “The Viral Trans­mis­sion Risk of Occu­pa­ti­ons in Aus­tria and its Impli­ca­ti­ons for Auto­ma­ta­bi­lity” von Klaus Prett­ner vom Insti­tut für Makro­öko­no­mie der WU-Wien.

Immi­gra­tion in Wien und die Plattformökonomie
Als wei­tere Pro­jekte fol­gen “Immi­grants and home-owner­ship in the Vienna metro­po­li­tan area” von Chris­toph Rein­precht vom Insti­tut für Sozio­lo­gie der Uni Wien, wei­ters „Stra­te­gic Choices of Sourcing Plat­forms” von Georg T. Rei­schauer vom Insti­tut für Stra­te­gi­sches Manage­ment der WU-Wien sowie „Redu­cing Ine­qua­lity Within and Across Gene­ra­ti­ons” von Miguel San­chez-Romero vom Insti­tute of Demo­gra­phy der Öster­rei­chi­sche Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten und „Moni­to­ring Struc­tu­ral Change in Vec­tor Error Cor­rec­tion Models“ von Leo­pold Sög­ner vom Insti­tut für Höhere Studien/​IHS.

Sicher­heits­emp­fin­den in Kri­sen­zei­ten und Immobilienmarkt
Und dann noch „Das sub­jek­tive Sicher­heits­emp­fin­den der Öster­rei­che­rin­nen und Öster­rei­cher in der Krise und ihre Ein­stel­lung zu einem bedin­gungs­lo­sen Grund­ein­kom­men“ von Emme­rich Talos vom Insti­tut für Makro­öko­no­mie der WU-Wien und „Local Effects of a Pan­de­mic : A Holi­stic Assess­ment of the Aus­trian Resi­den­tial Housing Mar­ket“ von Sofie Regina Waltl vom Insti­tut für Makro­öko­no­mie der Wirt­schafts­uni­ver­si­tä­t/WU-Wien.

Wirt­schafts­uni­ver­si­tät Wien und Uni­ver­si­tät Wien füh­ren 2021 bei Mittelvergabe
Im Ver­ga­be­jahr 2021 wur­den Anga­ben zufolge 34 Pro­jekte aus den För­der­mit­teln des ori­gi­nä­ren Jubi­lä­ums­fonds mit ins­ge­samt Euro 6.571.000 geför­dert. Pri­mä­rer insti­tu­tio­nel­ler För­der­mit­tel­emp­fän­ger war dem­nach die Wirt­schafts­uni­ver­si­tät Wien mit sie­ben bewil­lig­ten Pro­jek­ten über Euro 1.433.000, gefolgt von der Uni­ver­si­tät Wien mit sechs bewil­lig­ten Pro­jek­ten über in Summe Euro 1.044.000.

Autor: red/mich/cc
14.01.2022

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