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Neue Open-Source-Ser­vices für StartUps

Inku­ba­tor INiTS bie­tet öster­rei­chi­schen Inter­net-Start­Ups Zugang zu euro­pa­wei­tem FIWARE-Netz­werk zur Ent­wick­lung neuer Internet-Anwendungen. 

Das uni­ver­si­täre Grün­der­ser­vice INiTS agiert ab sofort als offi­zi­el­ler Hub für das euro­pa­weite FIWARE-Netz­werk, ein mit einem Bud­get von über EUR 400 Mio. errich­te­tes Netz­werk und Open Source-Platt­form für die effi­zi­ente Ent­wick­lung inno­va­ti­ver Inter­net-Anwen­dun­gen. INiTS bie­tet damit vor­wie­gend Wie­ner Start­Ups aus der Inter­net-Szene Zugang zu kos­ten­freien Ser­vices, die etwa App-Ent­wick­lun­gen leist­ba­rer machen und beschleunigen.
Über Initia­tive von Nee­lie Kroes, dama­lige EU-Kom­mis­sa­rin für die Digi­tale Agenda, star­tete im Juni 2012 das Future Inter­net Public-Pri­vate Part­ner­ship Pro­gramme der Euro­päi­schen Kom­mis­sion. Inves­ti­tio­nen von über EUR 400 Mil­lio­nen dien­ten der Errich­tung einer Cloud-basier­ten Open Source-Platt­form zur Her­stel­lung zukünf­ti­ger Inter­net-Appli­ka­tio­nen, Fiware genannt.
Nun wurde diese mäch­tige Platt­form fer­tig und das uni­ver­si­täre Grün­der­ser­vice INiTS wurde nun als zen­tra­ler Part­ner in Öster­reich aus­ge­wählt um Inter­net-Start­Ups die­ses Ange­bot näher zu bringen.

Dicht geweb­tes Netzwerk
„Fiware ist ein tol­les Ange­bot für Web-Entre­pre­neure und Start­Ups. Wir freuen uns, dass wir als Teil eines euro­päi­schen Netz­werks als ein­zi­ger Part­ner in Öster­reich aus­ge­wählt wur­den, User bei der Ent­wick­lung neuer Geschäfts­ideen auf Basis von Fiware zu unter­stüt­zen. Unser auch inter­na­tio­nal beach­te­tes Netz­werk kommt so ein­mal mehr öster­rei­chi­schen Start­ups zugute,“ freut sich Irene Fialka, Geschäfts­füh­re­rin des INiTS.
Über die Platt­form kön­nen zukünf­tige Web-Unter­neh­me­rIn­nen etwa auch an das Inter­net of Things ando­cken, die Sicher­heits­lü­cken einer Anwen­dung schlie­ßen, Daten in der Cloud spei­chern oder ihre Geschäfts­ideen mit ech­ten Daten ein­mal durch­spie­len, ohne Kos­ten. Anony­mi­sierte Daten sind beson­ders span­nend für junge Unter­neh­me­rIn­nen, da diese zumeist von öffent­li­chen Insti­tu­tio­nen oder Unter­neh­men zur Ver­fü­gung gestellt wer­den und damit kon­krete Situa­tio­nen und zukünf­tige Appli­ka­tio­nen reflek­tiert werden.
Diese Daten kom­men auf­grund bewuss­ter Akzente des Pro­gramms, ins­be­son­dere aus den Berei­chen Smart Cities, eHe­alth, Trans­port & Logis­tik sowie Tou­ris­mus. Die enorme Spann­breite der ver­füg­ba­ren Daten reicht dabei von detail­lier­ten demo­gra­fi­schen Daten bis zu Vor­her­sa­gen über die Aus­brei­tung von Tier­in­fek­tio­nen oder von zukünf­ti­gen Wet­ter­ent­wick­lun­gen bis zur Nut­zung von Fahrrädern.

Prak­ti­sche Testläufe
Gleich­zei­tig bie­tet sich die Mög­lich­keit „echte“ Nut­ze­rIn­nen in Test-Runs ein­zu­bin­den und so Ideen anhand von ech­tem Feed­back zu opti­mie­ren. „Fiware bie­tet noch viel mehr als rein tech­ni­sche Mög­lich­kei­ten. Die Com­mu­nity umfasst Tau­sende von Usern und das garan­tiert hohe Visi­bi­li­tät für jedes Pro­jekt, das in Fiware ent­wi­ckelt wird, zudem Sicht­bar­keit für mög­li­che Kun­den, Part­ner oder gar Inves­to­ren,“ erklärt Peter Tschuch­nig, Startup Con­sul­tant des INiTS und ver­ant­wort­lich für Fiware.
Um FIWARE herum ist bereits in den Ent­wick­lungs­jah­ren eine ganze Reihe an wei­te­ren Initia­ti­ven gestar­tet. So bie­ten die Fiware Labs eine Umge­bung, in der Inter­es­sierte ein­fach mal „rum­spie­len“ kön­nen, um Ideen frei von Erfolgs­druck aus­zu­pro­bie­ren. Spe­zi­ell an Platt­form-Pro­vi­der rich­tet sich hier Fiware Ops, das eine ganze Reihe spe­zi­el­ler Tools für die Ein­bin­dung ande­rer Platt­for­men bie­tet. Das Fiware Acce­le­ra­tion Pro­gramme wie­derum ist eine Initia­tive um Fiware rasch in der euro­päi­schen Inter­net-Szene bekannt zu machen.
„Als Teil die­ses Acce­le­ra­tion-Pro­gramms wer­den soge­nannte Inter­net Inno­va­tion Hubs mit der Ver­brei­tung im natio­na­len Raum beauf­tragt. INiTS wurde für Öster­reich aus­ge­wählt und wir wer­den unsere Erfah­rung mit den geschäft­li­chen Aspek­ten eines Inter­net-Start­ups ein­brin­gen und dabei auch Exper­ten in Wien für Fiware begeis­tern und ein­bin­den,“ ergänzt Peter Tschuchnig.

Autor:
26.05.2015

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