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Neue Stif­tungs­pro­fes­sur „Data Intel­li­gence“ an TU Wien

Eine For­schungs­ko­ope­ra­tion zwi­schen TU-Wien und TU-Ber­lin sowie der Deut­schen Tele­kom AG, T‑Mobile Aus­tria mit För­de­rung durch das EU ‑Pro­gramm der T‑Labs ermög­licht die neue Stif­tungs­pro­fes­sur für Data Intelligence.

Für die nächs­ten fünf Jahre wird Allan George Han­bury mit sei­ner Stif­tungs­pro­fes­sur seine For­schun­gen im Bereich Data Intel­li­gence an der Fakul­tät für Infor­ma­tik der TU Wien ver­tie­fen. Zukünf­tige „Data Sci­en­tists“ sol­len mit der Kom­bi­na­tion von Sta­tis­tik und Infor­ma­tik opti­ma­les Rüst­zeug für die Band­breite der digi­ta­len Trans­for­ma­tion erhal­ten. Han­bury soll zudem an der TU-Wien die For­schungs­schwer­punkte „Infor­ma­tion and Com­mu­ni­ca­tion Tech­no­logy“ und „Com­pu­ta­tio­nal Sci­ence and Engi­nee­ring“ verstärken.
Der Fokus der neuen Pro­fes­sur liegt auf grund­la­gen- sowie anwen­dungs­ori­en­tier­ter For­schung in den Berei­chen Data Ana­ly­tics und Intel­li­gent Inter­ac­tion. „Die Imple­men­tie­rung von Stif­tungs­pro­fes­su­ren in stra­te­gisch wich­ti­gen For­schungs­ge­bie­ten ist ganz klar die opti­male Ergän­zung unse­rer Beru­fungs­po­li­tik und unter­stützt die Inter­na­tio­na­li­sie­rungs­be­stre­bun­gen der TU Wien“, betont Sabine Seid­ler, Rek­to­rin der TU-Wien.

Theo­rie und Pra­xis eng verknüpfen
Allan George Han­bury wurde in Süd­afrika gebo­ren, stu­dierte Ange­wandte Mathe­ma­tik und Phy­sik an der Uni­ver­si­tät Kap­stadt und erhielt 2002 sein Dok­to­rat von der MINES Paris­Tech (Frank­reich). Als Co-Foun­der des Spin-offs con­text­flow hat er auch Erfah­run­gen in der unter­neh­me­ri­schen Umset­zung. Ein Schwer­punkt sei­ner For­schung liegt in der seman­ti­schen Text­ana­lyse. Han­bu­rys For­schun­gen dazu fan­den bereits Anwen­dung in der Ana­lyse von medi­zi­ni­schen Publi­ka­tio­nen wie auch in der Patent­su­che und in Berei­chen der Indus­trie 4.0.
„Durch die Digi­ta­li­sie­rung sind wir mit einer wach­sen­den Menge an Daten kon­fron­tiert. Wir ste­hen vor der Her­aus­for­de­rung, diese Daten für die spe­zi­fi­schen Anfor­de­run­gen der Unter­neh­men effek­tiv und effi­zi­ent zu ana­ly­sie­ren, um wich­tige und viel­leicht uner­war­tete Erkennt­nisse zu gewin­nen“, so Han­bury. „Mobil­funk ist wesent­li­cher Motor der Digi­ta­li­sie­rung und schafft an der Schnitt­stelle von For­schung und Indus­trie neuen Raum für Inno­va­tion“, ergänzt Andreas Bier­wirth, CEO T‑Mobile Austria. 

Autor: red/cc
02.02.2018

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