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Neues Welt­raum-Start-Up bei KI Fac­tory Austria

AI:AT als leis­tungs­starke AI/KI-Fac­tory Aus­tria bie­tet Zugang zu Hoch­leis­tungs­rech­nern mit High-Per­for­mance-Com­pu­ting. „Ano­ther Earth” als öster­rei­chi­sches Welt­raum-Start-Up mit Fokus auf Erd­be­ob­ach­tungs­mo­del­len nützt ab sofort die umfang­rei­che Infra­struk­tur der KI-Fac­tory Austria.

Die AI/KI Fac­tory Aus­tria AI:AT ist Teil der euro­päi­schen KI/AI-Fac­to­ries-Initia­tive unter dem soge­nann­ten EuroHPC Joint Under­ta­king und dem Hori­zon-Europe-Pro­gramm. Ziel ist es, KI- und High-Per­for­mance-Com­pu­ting (HPC)- Kapa­zi­tä­ten euro­pa­weit zu ver­bin­den und unab­hän­gige Schlüs­sel­tech­no­lo­gien für stra­te­gi­sche Zukunfts­fel­der auf­zu­bauen. Dazu gehö­ren auch die The­men Raum­fahrt, Earth Obser­va­tion und Datenökonomie.

Mit dem Neu­zu­gang des öster­rei­chi­schen Welt­raum-Start-Ups „Ano­ther Earth“ beglei­tet die KI Fac­tory Aus­tria ein wei­te­res inno­va­ti­ves öster­rei­chi­sches Tech-Unter­neh­men beim Zugang zu euro­päi­schen Hoch­leis­tungs­rech­nern (HPC). „Ano­ther Earth“ wurde von Maya Pin­deus und Felix Gere­mus gegrün­det und ent­wi­ckelt KI-Modelle zur Erzeu­gung von syn­the­ti­schen Erd­be­ob­ach­tungs­da­ten. Das erstreckt sich von Satel­li­ten­auf­nah­men über Infor­ma­tio­nen zur Land­nut­zung bis hin zu Höhen­mo­del­len und wei­te­ren Geoinformationen.

Zugriff auf Euro­pas leis­tungs­fä­higs­ten Recheninfrastrukturen

Die via KI geschaf­fe­nen Daten- und Bil­der­sätze sol­len in wei­te­rer Folge vor­han­dene Erd­be­ob­ach­tungs­da­ten ergän­zen und sodann neue Anwen­dun­gen in den Berei­chen Kli­ma­for­schung, Vor­her­sage und Manage­ment von Natur­ka­ta­stro­phen sowie neue Nut­zungs­for­men im Bereich von Land­wirt­schaft, Stadt­pla­nung und Ener­gie unter­stüt­zen. Mit dem neuen Kun­den belegt die KI Fac­tory Aus­tria aber­mals, dass Unter­neh­men bereits heute auf Euro­pas leis­tungs­fä­higs­ten Rechen­in­fra­struk­tu­ren zugrei­fen können.

„Für KI-gestützte Welt­raum­an­wen­dun­gen, Erd­be­ob­ach­tung und nach­hal­tige Res­sour­cen­nut­zung eröff­net der Zugang zu euro­päi­schen Super­com­pu­tern völ­lig neue Poten­ziale – von Kli­ma­ana­ly­sen über Moni­to­ring bis hin zu resi­li­en­ter Infra­struk­tur“, sagt Peter Hanke, Bun­des­mi­nis­ter für Inno­va­tion, Mobi­li­tät und Infra­struk­tur. „Die KI Fac­tory Aus­tria schafft hier eine Schnitt­stelle, sie bie­tet anspruchs­volle Anwen­dun­gen und stärkt damit auch Öster­reichs Wett­be­werbs­fä­hig­keit“, so Peter Hanke, in des­sen Res­sort auch die Welt­raum­agen­den fallen.

Trai­nings­mo­delle mit 1,4 Mil­lio­nen Bildausschnitten 

Die Trai­nings­mo­delle selbst basie­ren auf 1,4 Mil­lio­nen Bild­aus­schnit­ten und benö­ti­gen – je nach Setup – beson­ders leis­tungs­fä­hige Tech-Infra­struk­tur. Über EuroHPC-Sys­teme ste­hen etwa auch modernste GPU-Res­sour­cen (Anm. A100/H100) zur Ver­fü­gung. „Unsere Modelle sind extrem rechen­in­ten­siv. Durch die KI Fac­tory Aus­tria konn­ten wir früh auf EuroHPC-Infra­struk­tur zugrei­fen und unsere Expe­ri­mente auf leis­tungs­fä­hi­ger GPU-Hard­ware durch­füh­ren“, erläu­tert Felix Gere­mus von Ano­ther Earth. 

„Die­ser Zugang hat unse­ren Ent­wick­lungs­pro­zess deut­lich beschleu­nigt und erwei­tert unser Inno­va­ti­ons­spek­trum erheb­lich“, betont Gere­mus. „Ano­ther Earth zeigt das Unter­stüt­zungs­mo­dell der KI Fac­tory Aus­tria : Als One-Stop-Shop ver­bin­den wir Bera­tung, tech­ni­sche Exper­tise, Zugang zu Rechen­ka­pa­zi­tä­ten und Hil­fe­stel­lung bei der siche­ren Anwen­dung von KI“, skiz­ziert Karl Kug­ler, Co-Lead der AI Fac­tory Aus­tria AI:AT. „Der struk­tu­rierte Pro­zess sorgt dafür, dass Unter­neh­men schnel­ler ent­wi­ckeln kön­nen – bis hin zu ska­lier­ba­ren Geschäfts­mo­del­len“, so Kugler.

Die KI/AI Fac­tory Aus­tria AI:AT

Die AI Fac­tory Aus­tria AI:AT ist Öster­reichs natio­nale Platt­form für ange­wandte Künst­li­che Intel­li­genz und Hoch­leis­tungs­rech­nen. Sie wird vom Aus­trian Insti­tute of Tech­no­logy (AIT) gemein­sam mit Advan­ced Com­pu­ting Aus­tria (ACA) umge­setzt und bie­tet Unter­neh­men, Start Ups und For­schungs­ein­rich­tun­gen einen zen­tra­len Zugang zu euro­päi­schen Hoch­leis­tungs-Rechen­res­sour­cen, Beratungs‑, Schu­lungs- und Inno­va­ti­ons­an­ge­bo­ten rund um KI, HPC und ver­trau­ens­wür­dige Technologieentwicklung.

Die AI/KI Fac­tory Aus­tria (AI:AT) wird durch das Euro­pean High-Per­for­mance Com­pu­ting Joint Under­ta­king (JU) kofi­nan­ziert. Das Joint Under­ta­king wird unter­stützt durch das Hori­zon-Europe-Pro­gramm von Euro­päi­scher Union und Öster­reich, über BM für Inno­va­tion, Mobi­li­tät und Infra­struk­tur und Öster­rei­chi­sche For­schungs­för­de­rungs­ge­sell­schaft (FFG).

Zum Kon­sor­tium der AI/KI Fac­tory Aus­tria zäh­len auch noch die TU Wien, Uni­ver­si­tät Wien, Uni­ver­si­tät für Boden­kul­tur Wien (BOKU), Uni­ver­si­tät Inns­bruck, Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Graz (TU Graz), Johan­nes Kep­ler Uni­ver­si­tät Linz (JKU), Insti­tute of Sci­ence and Tech­no­logy Aus­tria (ISTA), Öster­rei­chi­sche Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten (ÖAW), INiTS – Vienna’s High-Tech Incu­ba­tor und EODC – Earth Obser­va­tion Data Centre for Water Resour­ces Moni­to­ring. (red/​czaak)

Autor: red/czaak
08.02.2026

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