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Neues Zen­trum für Stammzellforschung

Spit­zen­for­scher Josef Pen­nin­ger star­tet euro­pa­weit ein­zig­ar­ti­ges For­schungs­zen­trum mit Unter­stüt­zung von Wis­sen­schafts­mi­nis­te­rium und Stadt Wien.

Das Insti­tut für Mole­ku­lare Bio­tech­no­lo­gie (IMBA) der Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten (ÖAW) erhält ein Zen­trum für Stamm­zell­for­schung. Bis 2020 sol­len 27 Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung ste­hen, heißt es in einem Papier des Wis­sen­schafts­mi­nis­te­ri­ums. Die nöti­gen Bun­des­mit­tel sind im neuen Finanz­rah­men der Uni­ver­si­tä­ten vor­ge­se­hen, der nun prä­sen­tiert wurde.
Initi­al­zün­dung für das schon län­ger geplante Zen­trum dürfte das im Vor­jahr öffent­lich gemachte Lieb­äu­geln von IMBA-Direk­tor Josef Pen­nin­ger mit einem Wech­sel ins Aus­land gewe­sen sein. Im Gegen­zug für eine Zusage zum Ver­bleib stell­ten Wis­sen­schafts­mi­nis­te­rium und Stadt Wien zusätz­li­che Mit­tel in Aussicht.
Kon­kret sol­len nun 15 Mil­lio­nen Euro vom Wis­sen­schafts­mi­nis­te­rium und 7,5 Mil­lio­nen Euro von der Stadt Wien als Zusatz­mit­tel bezie­hungs­weise Son­der­för­de­rung flie­ßen. Die rest­li­chen Mit­tel für das Centre for Stem Cell Rese­arch soll das IMBA aus sei­nem Basis­bud­get tragen.

Sie­ben Forschungsgruppen
Im End­aus­bau soll es am Zen­trum sie­ben unab­hän­gige For­schungs­grup­pen geben, davon zwei Senior und fünf Junior Grup­pen mit jeweils fünf bis acht Mit­ar­bei­tern. Dazu kom­men noch drei bis vier Tech­no­lo­gie­grup­pen mit ins­ge­samt zehn bis zwölf Mitarbeitern.
Wis­sen­schafts­mi­nis­ter Rein­hold Mit­ter­leh­ner sprach in einer Aus­sendung von einem „in Europa ein­zig­ar­ti­gen Zen­trum für Stamm­zel­len­for­schung. Damit machen wir einen der wesent­lichs­ten Sek­to­ren noch wett­be­werbs­fä­hi­ger und von die­ser Stärke und den künf­ti­gen Erkennt­nis­sen pro­fi­tiert letzt­lich die gesamte Gesellschaft.“ 

Autor: APA-Science/red/stem
17.05.2016

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