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© piqs.de/lisa spreckelmeyer

Neun EU-Mil­li­ar­den für den digi­ta­len Wandel

Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­rat beschließt EU-För­der­pro­gramm „Digi­tal Europe“ mit Volu­men von 9,2 Mrd. Euro zur über­grei­fen­den Unter­stüt­zung der digi­ta­len Trans­for­ma­tion. Schwer­punkte sind Hoch­leis­tungs­tech­no­lo­gien, Künst­li­che Intel­li­genz, Cyber­si­cher­heit sowie Digi­tale Kom­pe­tenz, Trans­fer und Zusammenarbeit.

Das neue Pro­gramm Digi­tal Europe ist Teil des Kapi­tels „Bin­nen­markt, Inno­va­tion und Digi­ta­les“ im Vor­schlag zur mehr­jäh­ri­gen Finanz­pla­nung der Euro­päi­schen Union und wurde feder­füh­rend durch das öster­rei­chi­sche BM für Digi­ta­li­sie­rung und Wirt­schaft im Rah­men des öster­rei­chi­schen Rats­vor­sit­zes ver­han­delt. Das Pro­gramm „Digi­tal Europe“ soll dabei drin­gend erfor­der­li­che Schlüs­sel­ka­pa­zi­tä­ten in tech­no­lo­gi­schen Zukunfts­the­men oder gene­relle Digi­tale Kom­pe­ten­zen för­dern und aufbauen.

Genaue Mit­tel­auf­tei­lung beim mehr­jäh­ri­gen Finanzrahmen 
Aktu­ell hat nun der Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­rat das ent­spre­chende Dos­sier for­mell ver­ab­schie­det. Die genaue Auf­tei­lung der Mit­tel wird auf Basis der poli­ti­schen Eini­gun­gen zum Mehr­jäh­ri­gen Finanz­rah­men 2012–2027 fest­ge­legt. „Wenn Europa beim digi­ta­len Wan­del vorne mit dabei sein will, müs­sen wir ent­spre­chende Mit­tel dafür bereit­stel­len“, betont Mar­ga­rete Schram­böck, Minis­te­rin für Wirt­schaft und Digi­ta­li­sie­rung. „Erst­mals wird es einen eige­nen Schwer­punkt für Digi­ta­li­sie­rung geben, wo Europa 9,2 Mil­li­ar­den Euro inves­tiert, um die Wirt­schaft und Inno­va­ti­ons­kraft zu stär­ken“, ergänzt Schramböck.
Mit dem neuen Pro­gramm soll ein Finan­zie­rungs­in­stru­ment bereit­ge­stellt wer­den, das auf die ope­ra­ti­ven Erfor­der­nisse des Kapa­zi­täts­auf­baus in den vom Euro­päi­schen Rat ermit­tel­ten Berei­chen zuge­schnit­ten ist und dabei auch inter­dis­zi­pli­näre Syn­er­gien nut­zen soll. Die the­ma­ti­schen Schwer­punkte sind Hoch­leis­tungs­rech­ner, Künst­li­che Intel­li­genz, Cyber­si­cher­heit und Ver­trauen, Digi­tale Kom­pe­ten­zen, Ein­füh­rung und Nut­zung digi­ta­ler Kapa­zi­tä­ten sowie Interoperabilität.

Autor: red/czaak
06.12.2018

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