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© pexels/cottonbro

Nur das Bare ist das wahre…

Neue Initia­tive stärkt Kul­tur der Bar­geld­zah­lung und för­dert faire Pra­xis beim Trink­geld. Unter­neh­men Geld­ser­vice Aus­tria star­tet den welt­weit ers­ten Fan­shop für Bargeld.

Mit­ten in der aktu­el­len Debatte zum Trink­geld in der Gas­tro­no­mie bekräf­tigt die GSA (Geld­ser­vice Aus­tria) die Bedeu­tung von Bar­geld und setzt zudem ein Zei­chen für eine gelebte Trink­geld­kul­tur in Öster­reich. Heimo Ertl, Geschäfts­füh­rer der GSA, prä­sen­tierte nun den ers­ten Bar­geld-Fan­shop und dazu die Initia­tive „Bar­geld­freund­li­cher Betrieb“. Beide Maß­nah­men sol­len die hei­mi­sche Bar­geld­kul­tur stär­ken. Im Kon­text mit der Initia­tive wur­den auch aktu­elle Umfra­ge­er­geb­nisse zum Zahl­ver­hal­ten in der Gas­tro­no­mie in Öster­reich präsentiert. 

Bei der beglei­ten­den Podi­ums­dis­kus­sion erör­ter­ten Heimo Ertl (GSA), Mat­thias Schroth (Direk­tor Oes­ter­rei­chi­sche Natio­nal­bank), Alois Rai­ner (Obmann Fach­ver­band Gas­tro­no­mie WKÖ) sowie die bei­den Gas­tro­no­men Berndt Quer­feld (Quer­feld-Betriebe mit u.a. Café Landt­mann) und Ali Pasha Ilkha­ni­pour (Manage­ment Volks­gar­ten) die Frage : „Kein Trink­geld ohne Bar­geld?“. Dis­ku­tiert wur­den The­men wie nega­tive Aus­wir­kun­gen von Steu­ern und Abga­ben auf Trink­geld und die damit ver­bun­dene Unsi­cher­hei­ten für Gastronom:innen. „Das ist eine nicht hin­nehm­bare Situa­tion“, so der ein­stim­mige Tenor der Gastrovertreter.
 
Ein Fan­shop für bar­geld­freund­li­che Betriebe
Der neue Bar­geld-Fan­shop ver­steht sich als Anlauf­stelle für junge Men­schen, Bar­geld­fans und sämt­li­che Betriebe, die gerne Bar­geld ver­wen­den. Auf der einen Seite wer­den im Online­shop kos­ten­los unter­schied­li­che Pro­dukte für Gas­tro­be­triebe ange­bo­ten, die Gäste in Cafés, Restau­rants und Bars ani­mie­ren sol­len, zum Bar­geld, anstatt zur Karte zu greifen. 

„Bar­geld hat ein ver­staub­tes Image. Wir wol­len damit zei­gen, dass Bar­geld cool sein kann. Dar­über hin­aus beob­ach­ten wir schon län­ger die Ten­denz, dass bei Kar­ten­zah­lun­gen weni­ger Trink­geld gege­ben wird“, so Heimo Ertl, Geschäfts­füh­rer der GSA. „Trink­geld ist jedoch eine wich­tige Form der Wert­schät­zung, die nicht allein auf­grund des gewähl­ten Zah­lungs­mit­tels gerin­ger aus­fal­len sollte“, unter­streicht Ertl. Zudem ist Trink­geld oft auch Bestand­teil der Ent­loh­nung für das Servicepesonal. 

Slo­gans „Trink­geld gerne in Bar“ oder „Cash ist fesh“ oder „Sie zah­len Bar, oh, la, la“
Ziel des Bar­geld-Fan­shops, der Teil der Initia­tive „Bar­geld­freund­li­cher Betrieb“ ist, ist Gäste beim Restau­rant­be­such wie­der ver­mehrt auf die Zah­lungs­op­tion Bar­geld auf­merk­sam zu machen. Dafür hat die GSA unter­schied­li­ches Info­ma­te­rial entwickelt.

Dazu gehö­ren ver­schie­denste Auf­kle­ber für den Kas­sen- oder Tür­be­reich („Trink­geld gerne in Bar“, „Cash ist fesh“, „Sie zah­len Bar oh, la, la“) inklu­sive Slo­gan „Bar­geld­freund­li­cher Betrieb“ oder eine Ansteck­na­del mit der Auf­schrift „Bar­geld­freund­li­cher Kell­ner“ bzw. „Bar­geld­freund­li­che Kell­ne­rin”, die sich das Ser­vice­per­so­nal an die Uni­form ste­cken kann. Umge­kehrt kön­nen auch Gäste bzw. Kon­su­men­ten unter­schied­li­che Fan­ar­ti­kel rund um das Thema Bar­geld erwerben.

Autor: red/cc
01.07.2025

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