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© Pexels.com/Rakicevic Nenad

Öko­lo­gi­sche Nach­hal­tig­keit via intel­li­gente Automation

Pro­jekt Brant­ner AI & Robo­tic gewinnt Staats­preis Con­sul­ting 2022. Bun­des­mi­nis­ter Mar­tin Kocher unter­streicht gene­relle Bedeu­tung von Bera­tung für Wirt­schaft und Gesellschaft. 

„Bera­tungs­leis­tun­gen tra­gen wesent­lich zum Erfolg und zur Wei­ter­ent­wick­lung von Geschäfts­mo­del­len bei. Diese Leis­tun­gen stel­len wir mit dem Staats­preis Con­sul­ting ins Ram­pen­licht. Wir möch­ten Unter­neh­men dazu ermu­ti­gen, die vor­han­dene Exper­tise in der Bera­tung in Anspruch zu neh­men“, so Mar­tin Kocher als Bun­des­mi­nis­ter für Arbeit und Wirt­schaft bei der Ver­lei­hung des Staats­prei­ses an die Unter­neh­men Buil­ding Digi­tal Solu­ti­ons 421 GmbH und die Brant­ner Öster­reich GmbH für das Pro­jekt „Brant­ner AI and Robotic“. 

Kon­ti­nu­ier­li­che Erwei­te­rung und auch für andere Bran­chen einsetzbar
Beim prä­mier­ten Pro­jekt schließt sich mit Unter­stüt­zung von künst­li­cher Intel­li­genz der Kreis­lauf der Abfall­wirt­schaft, indem weg­ge­wor­fe­nen Objek­ten ein „zwei­tes Leben“ gege­ben wird. „Das von René Heinzl (pro­mo­vier­ter Phy­si­ker) hier­für eigens ent­wi­ckelte neu­ro­nale Netz kann alle Arten von Kunst­stof­fen in Echt­zeit und direkt am För­der­band der fir­men­ei­ge­nen Trenn­an­lage erken­nen. Robo­ter sor­tie­ren Objekte treff­si­cher aus dem Müll­strom. Wel­che Kunst­stoffe das sein sol­len, kann selbst defi­niert wer­den. Haupt­ziel ist jedoch die Tren­nung von wert­vol­len PET-Fla­schen aus dem all­ge­mei­nen Kunst­stoff­strom“, so die Erläu­te­rung zum Siegerprojekt.

Die Jury befand zudem, dass sich „das Pro­jekt durch State-of-the-art-Tech­no­lo­gien wie KI und Robo­tics aus­zeich­net.“ Es ver­binde „Öko­lo­gie und Kreis­lauf­wirt­schaft mit Öko­no­mie mit­tels Effi­zi­enz­stei­ge­rung durch Auto­ma­ti­sie­rung und Erhö­hung der Ertrags­kraft.“ Die umfas­sende und ganz­heit­li­che Bera­ter­leis­tung beglei­tete „alle Pha­sen des Pro­jekts und hatte auch die Export­fä­hig­keit von Beginn an im Fokus.“ Die Lösung ist bereits im täg­li­chen Pra­xis­ein­satz, sie wird kon­ti­nu­ier­lich erwei­tert und ist als Anwen­dung auch für andere Bran­chen bzw. Ein­satz­ge­biete geeig­net (eco­nomy berich­tete bereits über die Entwicklung).

Nomi­nie­run­gen
Neben dem Staats­preis­trä­ger Brant­ner wur­den fünf wei­tere Pro­jekte nomi­niert. Das erste Pro­jekt kommt aus der Stei­er­mark und lau­tet : “Errich­tung einer Tou­ris­mus­schule und einer Tisch­ler­werk­stätte im Voca­tio­nal Trai­ning Cen­ter in Medan, Indo­ne­sien. Pro­jekt­part­ner sind eee Aus­tria inter­na­tio­nal pro­jects GmbH und die Repu­blik von Indo­ne­sien (Minis­try of Man­power). Als nächs­tes das Pro­jekt “The_​EGG. Ein Dash­board von ebody, das Ärz­ten völ­lig neue Reak­ti­ons­mög­lich­kei­ten auf medi­zi­ni­sche Ent­glei­sun­gen schafft”. Part­ner die­ses aus Kärn­ten stam­men­den Pro­jekts sind Huma­no­med IT Solu­ti­ons GmbH und die Pri­vat­kli­nik Maria Hilf GmbH.

Als nächs­tes folgt aus Wien das Pro­jekt “AMA­DEUS – Atos Machine Advice Digi­tal Employee & User Sup­porter” von Ondewo GmbH und Atos IT Solu­ti­ons and Ser­vices GmbH sowie fol­gend dann “Threat­Get : Cyber Secu­rity by Design – holis­ti­sches Con­sul­ting für IT-Exper­tIn­nen in sicher­heits­kri­ti­scher Tech­no­lo­gie­ar­chi­tek­tur”, ebenso aus Wien vom Unter­neh­men Sparx Ser­vices Cen­tral Europe und der For­schungs­in­sti­tu­tion AIT – Aus­trian Insti­tute of Tech­no­logy GmbH. Als fünf­tes schließ­lich wurde auch das Pro­jekt “Paper­less Fac­tory mit Los­größe 1 in der Tisch­le­rei” aus Ober­ös­ter­reich nomi­niert. Pro­jekt­part­ner hier sind die Zentro GmbH und die Tisch­le­rei Gröm­mer GmbH.

Staats­preis Consulting
Der Staats­preis Con­sul­ting wird seit 1990 ver­lie­hen. Seit 2010 jähr­lich alter­nie­rend als Staats­preis Con­sul­ting — Inge­nieur­con­sul­ting bzw. als Staats­preis Con­sul­ting — Unter­neh­mens­be­ra­tung und Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie. Der Staats­preis für die beste Leis­tung auf dem Gebiet der Unter­neh­mens­be­ra­tung und Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie wurde aus den sechs von der Jury ver­ge­be­nen Nomi­nie­run­gen aus­ge­wählt und diese wur­den wie­derum aus ursprüng­lich 191 Ein­rei­chun­gen ermittelt.

Autor: red/czaak
04.11.2022

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