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Öster­reich und das Thema Lohnkosten

Dem öster­rei­chi­schen Staat galop­pie­ren die Lohn­kos­ten davon, so eine Ana­lyse von Agenda Aus­tria. Die wirk­li­chen Gründe dafür überraschen.

Die Metal­ler einig­ten sich zuletzt über­ra­schend schnell auf eine Lohn­er­hö­hung deut­lich unter­halb der Infla­ti­ons­rate. Was bedeu­tet das für die öffent­lich Bediens­te­ten, die aktu­ell nun neu ver­han­deln ? Noch unter Tür­kis-Grün hat­ten sie sich ein pau­scha­les Plus um 0,3 Pro­zent­punkte ober­halb der Infla­tion ausgedealt. 

Doch nach­dem sich das Bud­get-Desas­ter nicht mehr län­ger unter dem Tep­pich keh­ren ließ, drängte die Drei­er­ko­ali­tion dar­auf, die­sen Beschluss noch ein­mal auf­zu­schnü­ren. Dass das nun pas­siert, ist eine gute Nach­richt für die Steu­er­zah­ler. Denn schon seit Jah­ren galop­pie­ren die Per­so­nal­kos­ten der öffent­li­chen Hand davon, so eine Ana­lyse der Exper­ten von Agenda Austria. 

Staats­sek­tor hat kräf­tig Mit­ar­bei­ter eingestellt

Der Anstieg der Per­so­nal­kos­ten ist nicht nur auf Lohn­stei­ge­run­gen zurück­zu­füh­ren, son­dern in ers­ter Linie dar­auf, dass der Staats­sek­tor in den letz­ten Jah­ren kräf­tig Mit­ar­bei­ter ein­ge­stellt hat. Doch umso wich­ti­ger ist jetzt eben eine umsich­tige Lohn­po­li­tik : „Die öffent­li­chen Bud­gets geben keine Son­der­be­hand­lung der Staats­die­ner her. Wenn in der gewerb­li­chen Wirt­schaft jetzt Real­lohn­ein­bu­ßen bevor­ste­hen, dann ist so etwas auch nicht mehr ver­mit­tel­bar“, sagt Jan Kluge, Chef­öko­nom der Agenda Austria. 

Und : „Über­haupt muss der Staat seine Lohn­füh­rer­schaft schnell wie­der auf­ge­ben. Zuerst soll­ten die ver­han­deln, die ihr Geld am Welt­markt ver­die­nen müs­sen. Alle, die von dem Wohl­stand leben, den andere erwirt­schaf­ten, haben sich dann daran zu ori­en­tie­ren. Nicht umge­kehrt“, betont der Wirt­schafts­experte von Agenda Aus­tria. (red/​cc)

Autor: red/rucz
06.10.2025

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