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„Ohne Lenk­rad wird’s schwierig.“

Der Han­del ist mas­siv von der digi­ta­len Trans­for­ma­tion betrof­fen. Stu­dien zei­gen gro­ßes Ver­bes­se­rungs­po­ten­tial in der Ver­bin­dung von Lokal und Internet-Shop. 

(Vienna ; Text/​Video ; english/​german) Sofort Über­wei­sung betreut Kon­zerne wie Media-Mark­t/­Sa­turn bis hin zu Start-Ups wie Just Taste, ein Wein­händ­ler mit einem indi­vi­du­el­len Kon­zept für Loka­li­tä­ten und Online-Shop.
Eco­nomy sprach mit bei­den Geschäfts­füh­rern über den Bedarf von Start­Ups, über die Bedeu­tung von Lenk­rä­dern in Autos und über Not­wen­dig­kei­ten im moder­nen E‑Commerce.

Eco­nomy : Sofort ser­viciert viele Han­dels­un­ter­neh­men, von gro­ßen Betrie­ben bis hin zu Start-Ups wie Just Taste. Betref­fend IT, wie ist die Ent­wick­lung im Handel ?
Chris­tian Renk : Gerade bei Just-Taste ist mit dem Online-Shop und den Fili­al­stand­or­ten in Öster­reich und Deutsch­land der Multi-Chan­nel-Ansatz von Beginn gege­ben. Das ist ein Para­de­bei­spiel wie man die Online-Welt mit der Off­line-Welt verknüpft. 

Was ist Just Taste ?
Oli­ver Sar­tena : Just Taste ist ein StartUp, pri­mä­rer Geschäfts­in­halt ist der Wein­ver­kauf. Der Kunde kann jeden Wein bei uns pro­bie­ren und das geht über unsere loka­len Läden und über unse­ren Online-Shop. 

Stich­wort Onlien-Shop : Sofort setzt aktu­ell für Just Taste Onlien-Bezahl­ser­vices um. Was war hier Ausgangsbasis ?
Renk : Man muss dem Kun­den einen opti­ma­len Bezahl­mix anbie­ten. Auf Grund hoher Nut­zung und ent­spre­chen­der Stan­dar­di­sie­rung ist Sofort Über­wei­sung als Online-Bezahl­op­tion gerade im deutsch­spra­chi­gen Raum ein „Muss“ geworden.

Betrifft das auch klei­nere Unternehmen ?
Renk : Was einen KMU-Betrieb mit inter­na­tio­na­len Play­ern ver­eint, gerade im E‑Commerce, die Zahl­pro­zesse müs­sen ident sein. Die Zah­lungs­ab­wick­lung muss ein­fach, schnell und sicher sein.
Nie­mand möchte sich mit einer lang­wie­ri­gen tech­ni­schen Inte­gra­tion von Zahl­sys­te­men beschäf­ti­gen, denn das hin­dert den Händ­ler daran, sei­nem Kern­ge­schäft nach­zu­ge­hen : Verkaufen.

Sar­tena : Das kenn ich auch aus der Ver­gan­gen­heit so nicht. Das geht heute rela­tiv rasch weil es genormte Stan­dards gibt, die man in dem Fall wie einen Ste­cker in die Steck­dose steckt und dann funktionierts.

Renk : Wenn man von öster­rei­chi­schem E‑Commerce spricht, dann geht es um Lösun­gen die auch inter­na­tio­nal ein­setz­bar sind. Gerade im E‑Commerce bringt es nichts nur auf eine Insel­lö­sung zu setzen.

Sar­tena : Wenn man auf der einen Seite sagt, wel­che tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen hab ich hier. Da hat der Diet­mar schon vor­her gesagt, wir haben stark auf Stan­dards gesetzt und das ermög­licht, dass man das indi­vi­du­elle Geschäfts­mo­dell sehr wohl auch erweitert.

Renk : Durch die Über­wei­sung direkt vom Bank­konto des Kun­den zum Bank­konto des Händ­ler ist die Liqui­di­tät sofort vor­han­den, das heißt man kann aus dem cash-flow her­aus sofort wei­ter inves­tie­ren. Das ist bei ande­ren Zahl­mit­tel oft nicht der Fall, da hat man dann län­gere Auszahlungszyklen.

Sar­tena : Es gibt Stan­dards, die füh­ren in dem einen Land und Stan­dards, die füh­ren in einem ande­ren Land. Du kommst an Sofort Über­wei­sung heute nicht mehr vor­bei, an Pay­pal, an den Kre­dit­kar­ten. Das sind Nor­men. So wie ein Auto, dass ein Lenk­rad hat. Und wenn’s kein’s hat, dann wird’s ein bis­sel schwierig.

Renk : Ich glaub’ ein wesent­li­cher Punkt war, auch für Just-Taste wie für mitt­ler­weile knapp 50.000 Händ­ler die wir im Port­fo­lio haben, sich für die­ses Zahl­mit­tel ent­schie­den zu haben. 

Sar­tena : Und vor allem, das muss man schon ganz klar sagen : Wenn man gewisse Zah­lungs­mit­tel ein­fach nicht anbie­ten, haben wir Kauf­a­bruch­ra­ten, die sich ekla­tant von ande­ren unterscheiden.

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„Wit­hout a stee­ring wheel it beco­mes difficult.“

Tra­ding is an indus­try that is hea­vily affec­ted by the digi­tal trans­for­ma­tion. (Vienna ; Text/​Video ; english/​german) Expe­ri­ence shows a com­pre­hen­sive poten­tial for impro­ve­ment in the sen­si­ble com­bi­na­tion of a sta­tio­nary busi­ness office and inter­net shop. 

The Pay­ment-Pro­vi­der SOFORT Trans­fer ser­vices many tra­ding com­pa­nies, from large com­pa­nies such as the Media-Mark­t/­Sa­turn Group to start-ups, such as Just Taste, which is a wine mer­chant with an indi­vi­dual approach to loca­li­ties such as an online shop.
Eco­nomy talks with the CEOs about requi­re­ments of Start­Ups, about the mea­ning of stee­ring wheels in cars and about the needs in modern E‑Commerce.

Eco­nomy : Sofort ser­vices many tra­ding com­pa­nies, from large com­pa­nies to start-ups, such as Just Taste. Accor­ding to IT, how do you see the deve­lo­p­ment in trade ?
Chris­tian Renk : Pre­cis­ely at Just Taste with the online-shop and the local shop in Aus­tria and Ger­many, the multi-chan­nel approach is given from the start. This is a prime exam­ple of how to link the online world to the off­line world.

What is Just Taste ?
Oli­ver Sar­tena : Just Taste is a start-up, the pri­mary busi­ness pur­pose is the sale of wine. Cus­to­mers can taste every wine in our local shops and over our online shop. 

Key­word Online-Shop : Sofort curr­ently imple­ments online pay­ment ser­vices for Just Taste. What was the out­put-base for starting ?
Renk : Cus­to­mers must be offe­red an opti­mum range of pay­ment opti­ons. Due to high uti­li­sa­tion and cor­re­spon­ding stan­dar­di­s­a­tion, Sofort trans­fer as an online pay­ment option is a “must”, espe­ci­ally in Ger­man-spea­king countries.…

Does that count for medium enter­pri­ses too ?
Renk : What counts for small and medium enter­s­pri­ses and inter­na­tio­nal com­pa­nies too, the pay­ment pro­ces­sing must be the same. The Pay­ment order has to be com­for­ta­ble, quick and safe.
Not one trader likes a dif­fi­cult tech­ni­cal inte­gra­tion with the pay­ment sys­tem, that impe­des tra­ding com­pa­nies from their core business.

Sar­tena : I do not know this way out from the past. Today there are nor­med stan­dards and ready-made inter­faces. Ist like plug and play.

Renk : If we are tal­king about E‑Commerce in Aus­tria, solu­ti­ons for inter­na­tio­nal using are neces­sary too. Inter­na­tio­na­lism is a signi­fi­cant fac­tor in deci­ding whe­ther to offer a pay­ment method ins­tead of only rely­ing on small or natio­nal solutions.

Sar­tena : What ist the tech­ni­cal out­put-base. As Diet­mar said before, there are stan­dards in digi­tal pay-ser­vices and this includes to expand the indi­vi­dual business-modell.

Renk : Accor­ding to the money­trans­fer directly from the cus­to­mer-account to the trader-account, there is imme­diate liqui­dity for new invest­ments. Other Pay­ments often do not offer that and cor­re­spon­ding there are lon­ger payment-transfers.

Sar­tena : There are stan­dards in digi­tal pay ser­vices, which include Sofort and Pay­Pal as well as cre­dit cards. This are indus­try stan­dards. It’s like a car which has a stee­ring wheel. And is there no stee­ring wheel, it beco­mes difficult.

Renk : It was important, also for Just Taste and also for our other 50.000 Trad­ers, that a well-known pay­ment method can be used.

Sar­tena : We have to say that distinctly, we use what peo­ple want to use most. Full stop. If not, there would be a lot of purchase demolotions. 

Autor: red/czaak
18.10.2016

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