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Opti­mis­ti­sche und hung­rige Weltwirtschaft

Groß­un­ter­neh­men auf der gan­zen Welt haben ihren Opti­mis­mus wie­der­ent­deckt. Bera­ter Ernst & Young erwar­tet trotz wach­sen­der geo­po­li­ti­scher Unsi­cher­hei­ten in den nächs­ten zwölf Mona­ten wie­der mehr Übernahmen.

Fast zwei Drit­tel der Unter­neh­men gehen im Moment davon aus, dass sich die welt­wirt­schaft­li­che Lage in den nächs­ten Mona­ten ver­bes­sern wird. Das Stim­mungs­bild hat sich damit im Ver­gleich zu den letz­ten Umfra­gen deut­lich gedreht : Vor einem hal­ben Jahr glaubte ledig­lich ein Fünf­tel an einen Auf­schwung, vor einem Jahr war es knapp ein Drit­tel. Die Hoch­stim­mung auf­grund der guten Kon­junk­tur­er­war­tun­gen spie­gelt sich auch in den M&A‑Plänen der Unter­neh­men wider : Deut­lich mehr als die Hälfte der Unter­neh­men will in den kom­men­den zwölf Mona­ten zukau­fen – das sind deut­lich mehr als zu Beginn des Vorjahres.

Welt­wei­ter Aufschwung
Demen­spre­chend erwar­ten die Unter­neh­men auch, dass der welt­weite Über­nah­me­ap­pe­tit stei­gen wird : 39 Pro­zent – und damit um zehn Pro­zent­punkte mehr als noch vor einem hal­ben Jahr – rech­nen mit einem Auf­schwung des welt­wei­ten M&A‑Marktes in der nächs­ten Zeit. Das sind Ergeb­nisse des aktu­el­len „Capi­tal Con­fi­dence Baro­me­ter“ der Prü­fungs- und Bera­tungs­or­ga­ni­sa­tion EY, für die 2.300 Mana­ger in Groß­un­ter­neh­men welt­weit befragt wurden.
Eva-Maria Berch­told, Part­ne­rin und Lei­te­rin des Bereichs Tran­sac­tion Advi­sory Ser­vices bei EY Öster­reich, kom­men­tiert : „Die Stim­mung in den Groß­un­ter­neh­men ist der­zeit trotz der schwie­ri­gen poli­ti­schen Groß­wet­ter­lage aus­ge­spro­chen gut : Der euro­päi­sche Markt ent­wi­ckelt sich sta­bil, das USA-Geschäft dürfte durch den gesun­ke­nen Euro­kurs ange­kur­belt wer­den, China wuchs im ers­ten Quar­tal bes­ser als erwar­tet. Ange­sichts die­ser posi­ti­ven wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lun­gen sind die Mana­ger in den Füh­rungs­eta­gen der Groß­un­ter­neh­men welt­weit opti­mis­tisch für den wei­te­ren Jahresverlauf.“

Autor: red/stem/cc
06.06.2017

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