Zum Inhalt

Per­fekte Infra­struk­tur für Start-Ups

Staats­se­kre­tär Harald Mah­rer schickt erfolg­rei­ches Start-Up För­der­pro­gramm Jump­Start in die nächste Runde.

Mit dem Pro­gramm aws Jump­Start ver­stärkt das Wirt­schafts­mi­nis­te­rium gemein­sam mit dem Aus­tria Wirt­schafts­ser­vice (aws) das För­der­an­ge­bot für junge Unter­neh­men. Der Fokus liegt auf der Unter­stüt­zung und Wei­ter­ent­wick­lung hei­mi­scher Inku­ba­to­ren und Akze­le­ra­to­ren. Diese sol­len inno­va­ti­ven Grün­dern und Start-Ups neben Büro‑, Labor- oder Pro­duk­ti­ons­flä­chen auch maß­ge­schnei­derte Bera­tungs­leis­tun­gen zur Ver­fü­gung stellen.
„Der große Anklang im ers­ten Pro­gramm­jahr hat bereits gezeigt, wie wich­tig die Bereit­stel­lung von För­der­mit­teln für Inku­ba­to­ren und Akze­le­ra­to­ren ist“, erklärt Staats­se­kre­tär Harald Mah­rer. „Inku­ba­to­ren sind Ein­rich­tun­gen, in denen Geschäfts­ideen rei­fen, um am Markt erfolg­reich sein zu können.“

Gebün­delt
Mit 24. Juni 2016 wurde die zweite Aus­schrei­bungs­runde gestar­tet. Im ers­ten Modul wer­den Inku­ba­to­ren gesucht, die den Start-ups ein Ange­bot von gebün­del­ten Dienst­leis­tun­gen wie zum Bei­spiel Bera­tung in Wirtschafts‑, Finan­zie­rungs- und Rechts­fra­gen, Netz­werk­an­ge­bote oder Men­to­ring und Coa­ching bie­ten. In den seit min­des­tens zwölf Mona­ten bestehen­den Inku­ba­to­ren müs­sen min­des­tens drei Unter­neh­men ange­sie­delt sein. Die För­de­rung wird im Bereich der Personal‑, Sach- und Aus­bil­dungs­kos­ten wirk­sam. Der Call umfasst fünf Inku­ba­to­ren, die jeweils bis zu 150.000 Euro zur Ver­fü­gung gestellt bekommen.
Das zweite, zeit­ver­setzte Modul rich­tet sich direkt an Start-ups: Bis zu fünf der Unter­neh­men, die sich in einem der Jump­Start Inku­ba­to­ren befin­den, wer­den für eine wei­tere För­de­rung aus­ge­wählt. Pro Start-up ist eine maxi­male För­de­rung von 22.500 Euro vorgesehen.
„Junge Unter­neh­men benö­ti­gen ein pro­fes­sio­nel­les Umfeld, um sich voll und ganz ihrer Busi­ness­idee wid­men zu kön­nen. Im Rah­men von Jump­Start för­dern wir diese Infra­struk­tur gezielt und stär­ken so den Nähr­bo­den für erfolg­rei­che öster­rei­chi­sche Unter­neh­mer“, sagt aws-Geschäfts­füh­rer Bern­hard Sagmeister.

Autor: red/stem
08.07.2016

Weitere aktuelle Artikel

Bei den neuen gesetz­li­chen NIS‑2 Regu­la­rien zeigt sich beim Groß­teil der öster­rei­chi­schen Unter­neh­men Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit. Die nun­mehr gül­ti­gen Cyber­se­cu­rity-Maß­nah­men betref­fen rund 4.000 Betriebe direkt und über die Lie­fer­ket­ten rund 60.000 hei­mi­sche Unternehmen. Das neue Netz-Infor­ma­ti­ons-Gesetz (NIS) gilt seit 1. Okto­ber 2026 und mit die­sem Gesetz wird ein neues Niveau an Cyber­si­cher­heit für deut­lich mehr Unter­neh­men in […]
Es gibt eine Füh­rungs­lü­cke, die öster­rei­chi­sche Unter­neh­men nicht län­ger igno­rie­ren kön­nen. Ein Exper­ten­kom­men­tar von Alli­son Howell, CEO von Hogan Assessments.  Bran­chen­über­grei­fend sind Unter­neh­men mit einem bei­spiel­lo­sen Aus­maß an Ver­än­de­run­gen kon­fron­tiert. Wirt­schaft­li­che Unsi­cher­heit, der rasante tech­no­lo­gi­sche Wan­del, ver­än­derte Erwar­tun­gen der Beschäf­tig­ten und der zuneh­mende Ein­satz von künst­li­cher Intel­li­genz defi­nie­ren auch die Arbeits­welt neu. In die­sem Umfeld ist […]
Öster­rei­chi­sche Natio­nal­bank ver­mel­det ver­bes­ser­ten Kon­junk­tur­aus­blick schon für das zweite Halb­jahr 2026. 2027 und 2028 soll sich die posi­tive Ent­wick­lung des BIP dann noch ver­stär­ken. Die Infla­ti­ons­pro­gnose liegt für 2026 bei drei Pro­zent. Die Arbeits­lo­sen­quote soll spä­tes­tens ab 2027 sinken. Die Oes­ter­rei­chi­sche Natio­nal­bank (OeNB) prä­sen­tierte kürz­lich ihre aktu­elle Inte­rims­pro­gnose für die öster­rei­chi­sche Wirt­schaft für die Jahre […]
Die Zahl der Fir­men­plei­ten befin­det sich in Summe in den ers­ten drei Quar­ta­len 2026 auf Vor­jah­res­ni­veau. Die man­gels Masse abge­wie­se­nen Ver­fah­ren stei­gen hin­ge­gen deut­lich. Han­del, das Bau­ge­werbe und der Sek­tor Gas­tro­no­mie und Beher­ber­gung als Insol­venz­trei­ber, so aktu­elle Ana­lyse des KSV1870. Laut aktu­el­ler KSV1870 Hoch­rech­nung muss­ten in den ers­ten drei Quar­ta­len 2026 in Öster­reich 5.139 Unter­neh­men Insol­venz […]
Digi­tale Sou­ve­rä­ni­tät galt lange als poli­ti­sches Schlag­wort. Inzwi­schen ist sie für Unter­neh­men ope­ra­tive Rea­li­tät. Ein Exper­ten­kom­men­tar von Robin Schmeis­ser, Geschäfts­füh­rer von Faba­soft Contracts. Mit der rasant stei­gen­den Ver­brei­tung von künst­li­cher Intel­li­genz (KI), wach­sen­den Cloud-Abhän­gig­kei­ten und zuneh­men­dem regu­la­to­ri­schem Druck stellt sich eine unbe­queme Frage: Wie viel Kon­trolle haben Unter­neh­men noch über ihre Daten, Sys­teme und digi­ta­len […]
magnifier
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram