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Per­so­na­li­sierte Ser­vices in der Mitarbeiterschulung

Neue KI-Ent­wick­lun­gen erlau­ben den Ein­satz ler­nen­der Sys­teme in immer mehr wirt­schaft­li­chen Berei­chen. Ein Pro­jekt bei T‑Systems zeigt, wie gene­ra­tive Anwen­dun­gen nun auch Ein­ar­bei­tung und Wei­ter­bil­dung von Mit­ar­bei­ten­den unterstützen.

Neue KI-Anwen­dun­gen wer­den in immer mehr betrieb­li­chen Abtei­lun­gen ein­ge­setzt. Das betrifft auch die direkte Unter­stüt­zung von Mit­ar­bei­ten­den am Arbeits­platz. Eine aktu­elle Stu­die von Micro­soft und Lin­ke­dIn gibt an, dass sich der Ein­satz von gene­ra­ti­ver KI am Arbeits­platz innert der letz­ten sechs Monate ver­dop­pelt habe. Von den 31.000 befrag­ten Per­so­nen sagen 75 Pro­zent, KI bei der täg­li­chen Arbeit zu nut­zen. „KI demo­kra­ti­siert das Fach­wis­sen in der gesam­ten Beleg­schaft“, sagt Satya Nadella, CEO von Microsoft.

Eigene Open Tele­kom Cloud (OTC) gewähr­leis­tet Datensouveränität
Die Unter­neh­men selbst kön­nen schon beim Ein­stel­lungs­pro­zess inter­ak­tive Schu­lungs­chats bauen, die auf die indi­vi­du­el­len Bedürf­nisse und Fähig­kei­ten der neuen Mit­ar­bei­ten­den Rück­sicht neh­men. Das kann auch ein Unter­schei­dungs­merk­mal beim Wett­be­werb um Fach­kräfte sein und ein Bei­trag, um die Bin­dung ans Unter­neh­men zu erhöhen.

Ein rele­van­tes Thema bei der Ver­wen­dung von KI ist der Bereich Daten, im Kon­text mit unter­neh­mens­ei­ge­nen Com­pli­ance-Regu­la­rien oder Daten­schutz und Ver­wer­tungs­rech­ten. Ope­ra­tiv nut­zen Unter­neh­men KI-Anwen­dun­gen zuneh­mend über Cloud-Ser­vices, wo die Daten­the­ma­tik dann von den jewei­li­gen Anbie­tern ent­spre­chend abge­bil­det wird. Der IT-Dienst­leis­ter T‑Systems hat bei­spiels­weise mit der Open Tele­kom Cloud (OTC) eine Anwen­dung ent­wi­ckelt, um genau diese Daten­sou­ve­rä­ni­tät gewähr­leis­ten zu können. 

Ver­wen­dung vor Ort im Rechen­zen­trum des Kunden
„Damit haben Unter­neh­men die Gewähr, dass ihre Daten sicher sind, wäh­rend sie die Vor­teile von gene­ra­ti­ver KI nut­zen. Sogar eine Ver­wen­dung vor Ort im Rechen­zen­trum des Kun­den ist denk­bar“, sagt Alex­an­der Bruck­ner, Public Cloud Sales Expert bei T‑Systems. Erste Erkennt­nisse aus bereits für Unter­neh­men umge­setz­ten KI-Pro­jek­ten zei­gen wei­tere Einsatzszenarien. 

Neben den ange­führ­ten per­so­na­li­sier­ten Schu­lun­gen hat T‑Systems auch soge­nannte Smart Chats ent­wi­ckelt und die fin­den dann gene­rell rele­vante KI-Richt­li­nien, Vor­ga­ben für die kor­rekte Abwick­lung und Abrech­nung von Rei­se­bu­chun­gen oder umfang­rei­che Doku­men­ta­tio­nen, um Mitarbeiter:innen unter­schied­li­che Daten­quel­len für Recher­chen oder Ange­bote zu erschließen.

Zufrie­den­heit und Pro­duk­ti­vi­tät der Mitarbeiter
„Damit kann Zufrie­den­heit und Pro­duk­ti­vi­tät der Mit­ar­bei­ter gestei­gert und par­al­lel die Ein­hal­tung von Unter­neh­mens­richt­li­nien gesi­chert wer­den. Vor allem aber senkt es die Hemm­schwelle der Mit­ar­bei­ten­den KI im Arbeits­all­tag nutz­brin­gend ein­zu­set­zen, auch als Basis für wei­tere Ideen“, sagt Getrud Götze, Vice Pre­si­dent HR bei T‑Systems Austria.

Umge­setzte betrieb­li­che Pro­jekte wür­den auch zei­gen, wie schnell etwa Fach­be­rei­che wei­tere Ideen für zusätz­li­che KI-Ein­satz­ge­biete ent­wi­ckeln oder wel­che Mög­lich­kei­ten geschaf­fen wer­den kön­nen, um die Ant­wort­qua­li­tät der Chat­bots wei­ter zu ver­bes­sern. „Die oft gese­hene regel­rechte Begeis­te­rung der Nut­zer ist ein Beweis, das gene­ra­tive KI bereits in der Mitte unse­rer Arbeits­welt ange­kom­men ist“, so Götze.

Autor: red/czaak
17.09.2024

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