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Posi­ti­ves Klima

„Stand­ort­stra­te­gie Leit­be­triebe“ soll Wirt­schaft stärken.

Ein posi­ti­ves Inves­ti­ti­ons­klima for­dert Wirt­schafts­mi­nis­ter Rein­hold Mit­ter­leh­ner nach einem Tref­fen zur „Stand­ort­stra­te­gie Leit­be­triebe“ mit Finanz­mi­nis­ter Hans Jörg Schel­ling, IV-Prä­si­dent Georg Kapsch und CEOs von füh­ren­den hei­mi­schen Unter­neh­men ein : „Wir haben heuer meh­rere Durch­brü­che erreicht. Zum Bei­spiel durch die stu­fen­weise Sen­kung der Lohn­ne­ben­kos­ten um bis zu eine Mil­li­arde Euro, die Erhö­hung der For­schungs­prä­mie und die Steu­er­re­form. Das wird sich posi­tiv auf Wachs­tum, Inves­ti­tio­nen und Arbeits­plätze aus­wir­ken,” so der Minister.
Mit­ter­leh­ners Ziel ist, gemein­sam mit den Leit­be­trie­ben an der Wei­ter­ent­wick­lung des Stand­orts arbei­ten. „Zusätz­lich zu den kon­kre­ten Maß­nah­men geht es uns darum, das öffent­li­che Ver­ständ­nis für die volks­wirt­schaft­li­che Bedeu­tung von Wirt­schaft und Indus­trie wie­der zu erhö­hen. Leis­tung kommt vor Umver­tei­lung, nicht umge­kehrt”, so Mit­ter­leh­ner. Als wei­tere Reform­vor­ha­ben nennt Mit­ter­leh­ner fle­xi­blere Arbeits­zei­ten und Büro­kra­tie-Abbau, zum Bei­spiel durch die Abschaf­fung des Kumu­la­ti­ons­prin­zips im Ver­wal­tungs­straf­recht für Unter­neh­men. Außer­dem for­dert er laut Aus­sendung „eine aus­ge­wo­gene Ener­gie- und Kli­ma­po­li­tik, die auch die Wett­be­werbs­fä­hig­keit berücksichtigt.“
Laut Schel­ling ist der Arbeits­markt ein Schlüs­sel­be­reich, wo es mehr Fle­xi­bi­li­tät brau­che, nicht nur im Bereich der Arbeits­zeit. Weni­ger Büro­kra­tie brau­che es ebenso wie die Sen­kung der Lohn­ne­ben­kos­ten, die bereits in Umset­zung ist : „Klug gesetzte Maß­nah­men haben eine Fol­ge­wir­kung auf die gesamte Wirt­schafts­struk­tur, von den Leit­be­trie­ben bis zu den Klein- und Mit­tel­be­trie­ben. Mehr Mut und mehr Tempo sind nun entscheidend.“

Damm­bruch
„Die Stand­ort­stra­te­gie ist ein wesent­li­cher Schritt, um zu einer ver­stärk­ten Inte­gra­tion zwi­schen Wirt­schaft und Poli­tik zu kom­men. Nur ein Mit­ein­an­der wird zu einer erfolg­rei­chen Zukunft füh­ren“, sagt der Prä­si­dent der Indus­tri­el­len­ver­ei­ni­gung, Georg Kapsch. Mit der Lohn­ne­ben­kos­ten­sen­kung ist „ein Damm­bruch geschafft wor­den – ein ers­ter Schritt, der nicht der Letzte gewe­sen sein kann“, sagt Kapsch. Kapsch weist auch auf die Anhe­bung der For­schungs­prä­mie hin, auf Maß­nah­men im Bil­dungs­be­reich und dass bei der Steu­er­re­form die größ­ten Angriffe auf den Stand­ort abge­wen­det wer­den konnten.
Eine in Aus­ar­bei­tung befind­li­che Stu­die des Indus­trie­wis­sen­schaft­li­chen Insti­tuts (iwi) zeige die Bedeu­tung der rund 300 Leit­be­triebe für den Stand­ort Öster­reich auf. Jeder Leit­be­trieb sei mit durch­schnitt­lich 800 KMU ver­bun­den und sichere auch dort zusätz­li­che Jobs, Wert­schöp­fung und Inno­va­tion. Ein Vier­tel der gesam­ten hei­mi­schen Wert­schöp­fung, ein Drit­tel aller For­schungs­aus­gabe und 921.000 Arbeits­plätze seien auf Leit­be­triebe rückrechenbar.
„Jeder fünfte Arbeits­platz in Öster­reich wird somit direkt oder indi­rekt von Leit­be­trie­ben gesi­chert. Die hei­mi­schen Leit­be­triebe ent­rich­ten 21 Mil­li­ar­den Euro pro Jahr an Steuer- und Sozi­al­bei­trä­gen. Daher muss die Poli­tik – und tut dies jetzt auch – ein beson­de­res Auge auf die Leit­be­triebe in Öster­reich haben“, sagt der IV-Präsident. 

hello world!
Autor: red/stem
19.01.2016

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