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Pro­zess­op­ti­mie­rung und mas­si­ves Umsatzwachstum

622 Mil­li­ar­den Euro an Umsatz­wachs­tum für Euro­päi­sche Unter­neh­men durch Digi­ta­li­sie­rung und über drei Pro­zent mehr EU-BIP innert der nächs­ten fünf Jahre, so Ergeb­nisse einer inter­na­tio­nale Stu­die im Auf­trag von Ricoh Europe.

Zwei Drit­tel aller Geschäfts­füh­rer redu­zie­ren auf­wän­dige manu­elle Arbei­ten als Teil ihrer digi­ta­len Trans­for­ma­tion. Und Euro­päi­sche Unter­neh­men, die Soft­ware für die Auto­ma­ti­sie­rung admi­nis­tra­ti­ver Auf­ga­ben imple­men­tiert haben, konn­ten im Vor­jahr ihre Pro­duk­ti­vi­tät um 14 Pro­zent stei­gern. Das sind zwei zen­trale Ergeb­nisse einer aktu­el­len Stu­die von Ricoh Europe, die final eine mög­li­che Stei­ge­rung des Brut­to­in­lands­pro­duk­tes in Europa durch den digi­ta­len Wan­del inner­halb der nächs­ten fünf Jahre um 3,4 Pro­zent berechnet. 

Arbeit­neh­mer ver­brin­gen ein Drit­tel des Tages mit Administration
Die­ses Wachs­tum ent­spricht einer Gesamt­summe von 622 Mil­li­ar­den Euro. In der von den Dienst­leis­tern Opi­nium durch­ge­führ­ten und von CEBR im Auf­trag von Ricoh Europe aus­ge­wer­te­ten Stu­die wur­den 6.000 Beschäf­tigte und 1000 Ent­schei­dungs­trä­ger in United King­dom, Irland, Frank­reich, Deutsch­land, Ita­lien, Hol­land und Spa­nien befragt. Die Befrag­ten geben an, dass Geschäfts­füh­rer die nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen der zeit­in­ten­si­ven Auf­ga­ben auf die Mit­ar­bei­ten­den erken­nen und 76 Pro­zent sehen die Auto­ma­ti­sie­rung admi­nis­tra­ti­ver Auf­ga­ben als einen zen­tra­len Bestand­teil ihrer Digitalisierungsstrategie.

Da ein durch­schnitt­li­cher Arbeit­neh­mer der­zeit fast ein Drit­tel (30 %) sei­nes Tages mit admi­nis­tra­ti­ven Auf­ga­ben ver­bringt, soll­ten Unter­neh­men die Umset­zung ihrer Pläne für die Auto­ma­ti­sie­rung beschleu­ni­gen, wenn sie die für die per­sön­li­che Wei­ter­ent­wick­lung essen­ti­elle Pro­duk­ti­vi­tät und das Enga­ge­ment der Mit­ar­bei­ten­den för­dern wol­len. Grund­sätz­lich wün­schen sich Mit­ar­bei­te­rIn­nen Tech­no­lo­gien, die ihren Arbeits­all­tag ver­ein­fa­chen, damit sie mehr Zeit für ihre eigent­li­chen Auf­ga­ben auf­wen­den können. 

Inves­ti­tio­nen in gewünschte Tools und Sys­teme stei­gern Arbeitsmoral
Knapp zwei Drit­tel (64 Pro­zent) sind der Mei­nung, dass sie einen grö­ße­ren Mehr­wert für ihr Unter­neh­men schaf­fen könn­ten, wenn sie Zugang zur rich­ti­gen Tech­no­lo­gie hät­ten. Von die­sen 64 Pro­zent befür­wor­ten 78 Pro­zent den Ein­satz von Tools zur Auto­ma­ti­sie­rung als Mit­tel zur Redu­zie­rung von admi­nis­tra­ti­ven Auf­ga­ben, die manu­ell bewäl­tigt wer­den müs­sen. Euro­päi­sche Unter­neh­men, die Auto­ma­ti­sie­rungs­soft­ware imple­men­tiert haben, konn­ten im Schnitt einen Pro­duk­ti­vi­täts­zu­wachs von 14 Pro­zent verzeichnen. 

Die Stu­die zeigt außer­dem auf, dass gestei­gerte Inves­ti­tio­nen in die von den Mit­ar­bei­tern gewünsch­ten Tools und Sys­teme die Arbeits­mo­ral stei­gern und die Fluk­tua­tion sen­ken kön­nen. Nach eige­nen Anga­ben sind Mit­ar­bei­ter in euro­päi­schen Unter­neh­men, die Inves­ti­tio­nen in Auto­ma­ti­sie­rungs­tools getä­tigt haben, zufrie­de­ner und wer­den mit hoher Wahr­schein­lich­keit län­ger im Unter­neh­men arbei­ten. Von allen betrieb­lich getä­tig­ten Inves­ti­tio­nen ging die Ein­füh­rung von Auto­ma­ti­sie­rungs­tools mit der gerings­ten Mit­ar­bei­ter­fluk­tua­tion ein­her, 17 Pro­zent gegen­über durch­schnitt­lich 19 Pro­zent bei ande­ren Systemen.

Wett­be­werbs­fä­hig blei­ben und Talente bin­den und nach­hal­ti­ges Wachstum
„Die Chance, Wachs­tum in Mil­lio­nen­höhe zu gene­rie­ren, darf in der aktu­el­len Zeit, die von einer sta­gnie­ren­den Wirt­schaft und Ein­bu­ßen in der Pro­duk­ti­vi­tät geprägt ist, nicht unge­nutzt blei­ben. Es ist ermu­ti­gend zu sehen, dass Geschäfts­füh­rer dies aner­ken­nen und Maß­nah­men zur Ver­schlan­kung der Arbeit, zur Auto­ma­ti­sie­rung von Kern­pro­zes­sen und zur Redu­zie­rung admi­nis­tra­ti­ver Auf­ga­ben in digi­tale Trans­for­ma­ti­ons­stra­te­gien ein­be­zie­hen“, sagt Nicola Dow­ning, CEO von Ricoh Europe.

Und : „Der Schritt von der Inten­tion zur Umset­zung muss jedoch schnel­ler erfol­gen. Die Beschäf­tig­ten sind bereit, die Poten­ziale der Auto­ma­tion anzu­neh­men und sie erwar­ten sogar aktiv von den Arbeit­ge­bern, diese bereit­zu­stel­len. Die Beschleu­ni­gung des digi­ta­len Wan­dels und die Bereit­stel­lung von Tools, die es Mit­ar­bei­tern ermög­li­chen, effek­ti­ver und pro­duk­ti­ver zu arbei­ten, sind uner­läss­lich, damit Unter­neh­men wett­be­werbs­fä­hig blei­ben, ihre Talente an sich bin­den und nach­hal­ti­ges Wachs­tum errei­chen“, betont Dow­ning von Ricoh Europe. 

Autor: red/mich/cc
28.02.2023

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