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Raum und Geld für Tech­no­lo­gie und Forschung

Das Insti­tute for Sci­ence and Tech­no­logy Aus­tria (ISTA) eröff­net am Cam­pus Klos­ter­neu­burg ein neues Tech­no­lo­gie- und For­schungs­zen­trum. Bis 2026 inves­tiert das Land NOe wei­tere 500 Mil­lio­nen Euro in den Aus­bau der Infra­struk­tur von Öster­reichs bes­ter Wissenschaftseinrichtung.

Auf dem Areal des Insti­tute of Sci­ence and Tech­no­logy Aus­tria (IST Aus­tria) im nie­der­ös­ter­rei­chi­schen Klos­ter­neu­burg wurde ein neues Tech­no­lo­gie- und For­schungs­zen­trum eröff­net, um wei­te­ren Raum für for­schungs­in­ten­sive Unter­neh­men oder uni­ver­si­täre Spin-Offs zu schaf­fen. „Bis Ende des Jah­res wer­den hier bereits 13 Unter­neh­men ein­zie­hen und 65 Pro­zent der Flä­che ver­mie­tet sein. Das neue Zen­trum bie­tet best­mög­li­che Rah­men­be­din­gun­gen für neue Unter­neh­mens­an­sied­lun­gen sowie Start-Ups und Spin-Offs aus dem wis­sen­schaft­li­chen Bereich“, so Johanna Mikl-Leit­ner anläss­lich der Eröffnung. 

Sechs Tech­no­lo­gie- und For­schungs­zen­tren flä­chen­de­ckend verteilt
Das Land Nie­der­ös­ter­reich inves­tiert jähr­lich 110 Mil­lio­nen Euro in Wis­sen­schaft und For­schung, geson­dert erwäh­nens­wert ist die Ver­bin­dung der regio­nal ver­teil­ten Stand­orte Krems, Tulln, Klos­ter­neu­burg und Wie­ner Neu­stadt über die struk­tu­rell lau­fend ver­stärkte Wis­sen­schafts- und For­schungs­achse von Öster­reichs größ­tem Bun­des­land. Mit dem neuen ISTA-Park gibt es in Nie­der­ös­ter­reich nun ins­ge­samt sechs Tech­no­lo­gie- und For­schungs­zen­tren, die an den Tech­no­pol­stand­or­ten (Anm. Tulln, Krems, Wie­ner Neu­stadt, Wie­sel­burg, Sei­bers­dorf und nun eben auch Klos­ter­neu­burg) zu fin­den sind. 

„Über 1.000 Men­schen haben ihren Arbeits­platz in einem unse­rer Tech­no­lo­gie- und For­schungs­zen­tren. Jeder Stand­ort hat ein kla­res Pro­fil und ver­folgt das Ziel, Wis­sen­schaft, For­schung und Wirt­schaft zusam­men­zu­brin­gen“, unter­streicht Petra Bohus­lav, Wirt­schafts- und Tech­no­lo­gie­lan­des­rä­tin in Nie­der­ös­ter­reich. „Auf­gabe der Poli­tik ist, dass die Grund­la­gen­for­schung exzel­lente Rah­men­be­din­gun­gen vor­fin­det — mit dem Ziel, Grund­la­gen­for­schung mit Stand­ort, Wirt­schaft, For­schung und Inno­va­tion zu ver­bin­den“, ergänzt Iris Rauskala, Bun­des­mi­nis­te­rin für Bil­dung, Wis­sen­schaft und Forschung.

Gemein­same Initia­tive von ecpo­lus und IST-Austria
Das neue Tech­no­lo­gie- und For­schungs­zen­trum IST-Park ist eine gemein­same Initia­tive von eco­plus und dem IST-Aus­tria. Für Tho­mas A. Hen­zin­ger, Prä­si­dent des IST Aus­tria, ist das neue Zen­trum ein „wei­te­rer Mei­len­stein“ in der zehn­jäh­ri­gen Erfolgs­ge­schichte des IST Aus­tria. „Ein Tech­no­lo­gie­park in unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft zum IST Aus­tria Cam­pus war bereits im Report zur Grün­dung des Insti­tuts vor­ge­se­hen und trägt auch zur Stär­kung des Stand­or­tes Öster­reich bei“, betont Henzinger.

Das neue Zen­trum wurde in ein­ein­halb­jäh­ri­ger Bau­zeit mit Kos­ten von 15 Mil­lio­nen Euro von Nie­der­ös­ter­reichs Wirt­schafts­agen­tur eco­plus in Zusam­men­ar­beit mit dem IST-Aus­tria errich­tet. Im neuen IST-Park ste­hen in zwei Gebäu­den 2.400 Qua­drat­me­ter Labor- und Büro­flä­chen zur Ver­fü­gung, die den jewei­li­gen Anfor­de­run­gen maß­ge­schnei­dert ange­passt wer­den kön­nen. Bei der Pla­nung des Gebäu­des stand die nach­hal­tige Ent­wick­lung des Stand­or­tes im Fokus und das inklu­dierte auch das Landschaftsbild.

Autor: red/cc
11.10.2019

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