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Regio­nale Wert­schöp­fung mit einem inter­na­tio­na­len Fokus

Nie­der­ös­ter­reichs Wirt­schafts­agen­tur eco­plus steht seit Jahr­zehn­ten für erfolg­rei­che Stand­ort­ent­wick­lung. Aktu­elle Erhe­bung des renom­mier­ten Eco­no­mica Insti­tuts belegt zudem große Rele­vanz für den Arbeitsmarkt.

Trotz gro­ßer Her­aus­for­de­run­gen für die Wirt­schaft wie Teue­rung, hohe Zin­sen, Per­so­nal- und Fach­kräf­te­man­gel oder auch sin­kende Aus­lands­nach­frage ist Nie­der­ös­ter­reich wei­ter­hin ein star­ker Wirt­schafts­stand­ort. Ein Part­ner für Unternehmer:innen wie Betriebe ist seit vie­len Jah­ren die Wirt­schafts­agen­tur eco­plus. Aktu­ell prä­sen­tier­ten nun Lan­des­chefin Johanna Mikl-Leit­ner, eco­plus Geschäfts­füh­rer Hel­mut Mier­ni­cki und Chris­tian Hel­men­stein als Geschäfts­füh­rer des renom­mier­ten Eco­no­mica Insti­tuts für Wirt­schafts­for­schung die Ergeb­nisse eine Rele­vanz­ana­lyse zum Ein­fluss der Wirt­schafts­agen­tur eco­plus auf den Wirt­schafts­stand­ort Niederösterreich. 

Nach­weis­lich nach­hal­tige Impulse
Mit Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen wie etwa der Stand­ort­su­che, den Wirt­schafts­parks, den Tech­no­po­len und Bran­chen-Netz­wer­ken ist eco­plus eine zen­trale Insti­tu­tion für nach­hal­tige Impulse wie Wert­schöp­fung und das unter­streicht auch das Ergeb­nis der durch­ge­führ­ten Ana­lyse. „eco­plus mit Inno­va­ti­ons­in­itia­ti­ven wie den Tech­no­po­len, Betei­li­gun­gen wie den Berg­bah­nen am Hoch­kar, den Unter­neh­men in den 16 Wirt­schafts­parks sowie mit spe­zi­fi­scher Regio­nal­för­de­rung setzt nach­weis­lich starke öko­no­mi­sche Impulse für die nie­der­ös­ter­rei­chi­sche Wirt­schaft“, sagt Johanna Mikl-Leit­ner, Lan­des­haupt­frau und ÖVP-Che­fin von Niederösterreich.

„Die Wirt­schafts­agen­tur erzielt eine Brutto-Wert­schöp­fung in Höhe von 4,6 Mil­li­ar­den Euro und 51.198 Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nisse sind auf die von der Agen­tur aus­ge­lös­ten wirt­schaft­li­chen Impulse zurück­zu­füh­ren. Als geson­der­ter Fokus gehört da auch die Hebung der regio­na­len Wert­schöp­fung, die Schaf­fung und Siche­rung von Arbeits­plät­zen und final die kon­ti­nu­ier­li­che Stär­kung der Wett­be­werbs­fä­hig­keit unse­rer Betriebe dazu“, unter­streicht Mikl-Leit­ner die nach­hal­ti­gen Ergeb­nisse der viel­fäl­ti­gen Anstren­gun­gen im inter­na­tio­na­ler wer­den­den Wett­be­werb der Standorte.

Nie­der­ös­ter­reich als füh­rende Wirt­schafts­re­gion im inter­na­tio­na­len Kontext
Damit dies so bleibe, stelle man wei­tere Wei­chen mit dem Ziel, „Nie­der­ös­ter­reich zu der füh­ren­den und gleich­zei­tig smar­ten wie nach­hal­ti­gen Wirt­schafts­re­gion in Europa zu machen“, betont die Lan­des­chefin. Zur Unter­stüt­zung und För­de­rung hat das Land einen Fach­bei­rat unter der Lei­tung des Wirt­schafts-Öko­mo­men Chris­tian Hel­men­stein imple­men­tiert, der nun drei zen­trale Berei­che her­aus­ge­ar­bei­tet hat. Ein Fokus betrifft den gesam­ten Bereich der Digi­ta­li­sie­rung, ein zwei­ter den Umgang mit öko­lo­gi­schen Res­sour­cen mit Schwer­punk­ten auf Bio-Öko­no­mie, Kreis­lauf­wirt­schaft, erneu­er­bare Ener­gien und Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz und als drit­tes und bewusst eige­nes Thema ‚Smarte Vita­li­tät´, wo es vor allem um Inno­va­tio­nen im Gesund­heits­be­reich geht. 

In all die­sen Berei­chen hat das Land NÖ auch bereits kon­krete Maß­nah­men gesetzt. Beim Thema Digi­ta­li­sie­rung etwa eigene KI-Schwer­punkte im Tull­ner-Haus der Digi­ta­li­sie­rung oder das sechs Mil­lio­nen Euro schwere För­der­pro­gramm „digi4wirtschaft. Allein davon kön­nen rund 150 Fir­men pro­fi­tie­ren, über 70 Fir­men wur­den schon mit einem Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men von 3,25 Mil­lio­nen unter­stützt. In Bezug auf den Bereich Res­sour­cen hat eco­plus 700 leer­ste­hende Gewerbe- und Indus­trie­flä­chen erho­ben und diese wer­den nun für Betriebs­an­sie­de­lun­gen nutz­bar gemaht. Und bei der Initia­tive „Smarte Vita­li­tät“ liegt der Fokus auf Pro­jek­ten, die sich mit der bes­se­ren Daten­ver­ar­bei­tung im Gesund­heits­we­sen beschäftigen.

Niederösterreicher:innen haben höchste Kauf­kraft und die höchs­ten Haushaltseinkommen
„Nie­der­ös­ter­reich wird auch wei­ter­hin die best­mög­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen und ein unter­neh­mer­freund­li­ches Umfeld bie­ten, denn nur mit leis­tungs­fä­hi­gen Unter­neh­men kön­nen wir Wachs­tum vor­an­trei­ben sowie Arbeits­plätze und Wohl­stand im Land sichern“, resü­miert Lan­des­haupt­frau Johanna Mikl-Leit­ner. Dass neben Wirt­schafts­the­men in Nie­der­ös­ter­reich tat­säch­lich auch das Wohl­be­fin­den der Men­schen zählt, zeigt der Umstand, dass die Niederösterreich:innen im Bun­des­län­der-Ver­gleich die höchste Kauf­kraft und die höchs­ten Haus­halts­ein­kom­men haben.

„Wir betrei­ben 16 Wirt­schafts­parks ver­teilt über ganz Nie­der­ös­ter­reich, in denen wir der­zeit 1.050 Unter­neh­men mit 24.500 Beschäf­tig­ten ange­sie­delt haben. Dane­ben för­dern wir die Ent­wick­lung inter­kom­mu­na­ler Betriebs­ge­biete und hier haben wir aktu­ell 440 Betreu­un­gen in Bezug auf Betriebs­an­sie­de­lun­gen“, so Hel­mut Mier­ni­cki von eco­plus zu wei­te­ren Zah­len. Chris­tian Hel­men­stein, Geschäfts­füh­rer des Eco­no­mica Insti­tuts, nennt eco­plus einen „Kata­ly­sa­tor für die Ent­wick­lung der nie­der­ös­ter­rei­chi­schen Regio­nal­wirt­schaft“. Jeder 17. erwirt­schaf­tete Euro und jede 16. Beschäf­ti­gung im Land ste­hen „in direk­ter Ver­bin­dung mit eco­plus“, bestä­tigt der renom­mierte Ökonom. 

Autor: red/czaak
19.04.2024

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